Wussten Sie schon, dass zu viel Fructose Ihre Gene verändern kann?

Ein Versuch von Forschern der University of California hat gezeigt, dass sich eine fruchtzuckerhaltige Ernährung auf unser Erbgut auswirken kann. Demnach verändert Fructose Anlagerungen an der DNA von Gehirnzellen und fördert damit sogar Krankheiten wie Parkinson oder Depressionen.

Dass Faktoren wie Sport und Ernährung molekulare Veränderungen an der DNA hervorrufen können, ist bereits bekannt. Welchen Einfluss eine fruchtzuckerreiche Ernährung in diesem Zusammenhang hat, haben nun die Wissenschaftler um Qingying Meng von der University of California in Los Angeles untersucht: Für ihre Studie analysierten sie, wie sich der Fruchtzucker auf das Erinnerungsvermögen von Ratten auswirkt.


Dazu trainierten sie die Tiere zunächst darin, ein Labyrinth zielsicher zu durchlaufen. Anschließend bekam die eine Hälfte der Ratten für die nächsten sechs Wochen jeden Tag fructosehaltiges Wasser zu trinken. Die andere Gruppe bekam die gleiche Menge an Wasser ohne Fruchtzucker. Das Ergebnis: Die Tiere, die sich von Wasser plus Fruchtzucker ernährten, brauchten für den Weg aus dem Irrgarten im Schnitt doppelt so lange wie ihre Gegenspieler – ein Hinweis darauf, dass die Fructose das Erinnerungsvermögen der Ratten beeinträchtigt hatte.


Um zu überprüfen, ob die Verhaltensunterschiede auf Modifikationen der DNA zurückzuführen sind, sequenzierte das Team daraufhin über 20.000 Gene der Gehirnzellen der Ratten. Dabei identifizierten sie rund 900 Gene, die durch die Fructose verändert worden waren.

Ganze Meldung bei scinexx.de

Erbgutmoleküle können sich durch unsere Ernährungsweise unter Umständen verändern.

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld