Wussten Sie schon, dass Hunde intelligenter sind als Katzen?

Wer ist schlauer, Hund oder Katze? Über diese Frage streiten Hunde- und Katzenliebhaber schon lange. Forscher der Universität von Rio de Janeiro heizen die Diskussion nun weiter an. Sie fanden heraus: Hunde haben gut doppelt so viele Hirnzellen wie Katzen – allerdings auch ein größeres Gehirn.

Dass Hunde und Katzen die beliebtesten Haustiere in Deutschland sind, könnte daran liegen, dass beide beträchtliche geistige Fähigkeiten besitzen. Studien zeigen, dass Katzen das Prinzip von Ursache und Wirkung erfassen können und Hunde sich sogar in Andere hinein versetzen können – eine typisch menschliche Fähigkeit.

Forscher der Universität von Rio de Janeiro haben nun erstmals die Zahl der Hirnzellen von Hund und Katze gezählt und das Verhältnis von Neuronenzahl zu Hirngöße ermittelt. Die Zahl der Neuronen lasse darauf schließen, wie entwickelt der mentale Zustand eines Tieres ist, so das Forscherteam. Bei der Untersuchung kam heraus: Der Hund besitzt rund 530 Millionen kortikale Neuronen, die Katze nur rund 250 Millionen. Rein biologisch, so die Forscher, besäßen Hunde damit die Fähigkeit, komplexere Dinge mit ihrem Leben anzustellen als Katzen. So können vor allem Hundeliebhaber die Diskussion „Wer ist schlauer – Hund oder Katze?“ ab jetzt mit biologischen Fakten zur Intelligenz auffrischen. Das Tier mit den meisten Neuronen in Bezug zur Hirngröße ist übrigens der Waschbär.

 

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Studie im Fachmagazin „Frontiers in Neuroanatomy“ lesen (in englischer Sprache)

Wer ist schlauer? Hund oder Katze? | ©Jenny Horn / pixelio.de

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