Wir machen den Wald begreifbar - Waldpädagogik für und mit Menschen mit Behinderung

2. Weiterentwicklung:

Weiterentwicklungen des Projektes: - Waldolympiade - das Leben der Honigbiene/ Wildbiene mit allen Sinnen erfahren - mit Robin Hood unterwegs - Outdoor-Kochen - seit 2016 zusammen mit der kommunalen Jugendsozialarbeit Angebote für junge Flüchtlinge - seit 2016 regelmäßige Scoutsgruppe ( Alter 8-16) - seit 2016 5-6 Tagesangebote im Kinderferienprogramm der Verbandsgemeinde - Weitere Vernetzung: Mit kommunaler Jugendsozialarbeit und Prot. Dekanat Vernetzt sind wir den Netzwerken: - Lebenshilfe Kaiserslautern im Projekt "Kaiserslautern inKLusiv" - Arbeitskreis des Landesjugendpfarramtes inklusive Freizeitarbeit - Netzwerk der SchUR-Stationen RLP - Zukunftsregion Westpfalz - Netzwerk Umweltbildung Kaiserslautern - Netzwerk BNE Akteure RLP - Netzwerk Bildungspartner BNE in der Großregion (Saarland, RLP, Benelux, Graine Lorraine) - Netzwerk Stiftung und Bildung - Arbeitskreis Klimabildung der Prot. Landeskirche Öffentlichkeitsarbeit: Alle an diesem Projekt beteiligten Gruppen sind an Öffentlichkeitsarbeit sehr interessiert. Das Projekt kann auch immer wieder innerhalb der Netzwerkpartnerschaft vorgestellt werden. - 2015 Angebot eines Workshops innerhalb der Fortbildung Waldpädagogik und Inklusion des SDW ( Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) - verschiedene Presseartikel u.a. anlässlich von Auszeichnungen - 7. Juni 2017 Vorstellung eines Teilprojektes beim Landeskongress Bildung für nachhaltige Entwicklung

Weiterentwicklung:

Wir haben den Parcours der Sinne mit folgenden Stationen weiterentwickelt: - ebenerdiges Trampolin für Rollstuhlfahrer geeignet - weiteres großes Insektenhotel, von Kindern befüllt - weitere Bäume des Jahres Weiterentwicklung unserer Waldprogramme: - auf Bitten von Förderschullehrern haben wir das Programm ERLEBNIS. BERUF. ABENTEUER. entwickelt. Die Oberstufenschüler/innen von Förderschulen können innerhalb von 12-18 Monaten 3 dreitägige Module zur Förderung der Berufsreife durchlaufen. Modul 1 Arbeit mit Hochseilelementen, Vertrauen, eigene Grenzen erkennen und erweitern,Kommunikatio, Kooperation Modul 2 Biotoppflege Umgang mit Werkzeugen, Arbeitsplanung. Modul 3 Kommunikation, Kennenlernen von "grünen" Berufen, Bewerbungstraining - Stationenlauf Parcours der Sinne, 3 stündiges Programm Erledigung bestimmter Aufgaben, wie 1 Pfund Holz sägen, Waldfrüchte sortieren, Wald-Memory, Inhalte in Fühlkästen raten... - Wer kehrt eigentlich den Wald? - der Schatz unter unseren Füßen- Stationen zum Thema Boden Filterfähigkeit, Wasserdurchlässigkeit, mobilerBarfußpfad, Regenwurm-Glas, Bodenlebewesen entdecken und klassifizieren, Bodenleiter, Erosion - mit Robin Hood unterwegs die biologische Vielfalt entdecken zum Thema Nachhaltigkeit, Funktionen des Waldes, Feuermachen, Outdoor.Kochen, Bogenschießen, Schnitzen, Laubhüttenbau, usw. - Baucamp mit jungen Erwachsenen bei PartnerCVJM in Costa Rica mit Themen wie sanfter Tourismus, Hotspots der Biodiversität.

Ursprüngliche Bewerbung:

Wir wollen die bisherigen Waldprogramme (durchgeführt vom Forstamt Otterberg) und das Gelände unseres CVJM Jugendgästehauses verstärkt auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausrichten und zwar gemeinsam mit ihnen. Ziel ist es, auf dem Außengelände einen Parcours der Sinne mit Stationen der biologischen Vielfalt, der Bewegung und LandArt zu planen und zu gestalten. Er soll dazu dienen, dass Wald elementar und mit allen Sinnen "begreifbar" werden kann. Förderschulklassen und mehrfach behinderte Erwachsene der beschützenden Westpfalz-Werkstatt engagieren sich dabei.Seit 2016 bieten wir verstärkt Kinderferienprogramme (Sommerferien) im Outdoor-bereich an, die sehr gut gebucht sind. 2017 werden es 6 Programmangebote sein.

Dazu haben wir ein Netzwerk gegründet mit Menschen aus den Bereichen Behindertenhilfe, Jugendarbeit, Wissenschaft, Kommune, Naturschutz:
- Forstamt Otterberg,
- Referent für Arbeit mit Behinderten des Landesjugendpfarramts,
- Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr,
- Westpfalz-Werkstätten,
- Förderverein Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung,
- verschieden Förderschulen,
- Stadt-und Verbandsbürgermeister, TouristInfo Otterberg,
- CVJM Jugendgruppe Erfenbach/Katzweiler
- Prot. Dekanat "An Alsenz und Lauter"
- Institut für Sonderpädagogik der Uni Landau-Koblenz
- kommunale Jugendsozialarbeit

Vernetzt sind wir mit:
- Lebenshilfe Kaiserslautern im Projekt "Kaiserslautern inKLusiv"
- Arbeitskreis des Landesjugendpfarramtes inklusive Freizeitarbeit
- Netzwerk der SchUR-Stationen RLP
- Zukunftsregion Westpfalz
- Netzwerk Umweltbildung Kaiserslautern
- Netzwerk BNE Akteure RLP
- Netzwerk Bildungspartner BNE in der Großregion ( Saarland, RLP, Benelux, Graine Lorraine),
- Netzwerk Stiftung und Bildung
- Arbeitskreis Klimabildung der Prot.Llandeskirche

Parcours der Sinne:
Folgende Stationen des Parcours der Sinne sind bereits vorhanden:
- Bäume/Sträucher mit duftenden und essbaren Früchten
- mobiler Barfußpfad ( in Kisten auch für Rollstuhlfahrer geeignet)
- Ruhepunkte mit Nest- u. Hängemattenschaukel, Sitzkette, Gabionen
- Fühlkästen
- Baumstämme zum Balancieren
- Bogensport-Anlage
- Dendrophon
- Zapfensortieranlage
- Lesesteinmauer und -haufen aus Sandsteinbrocken
- Lausch-Periskop
- 4 Niedrigseil-Elemente
- Rollstuhl-Wippe
- Rollstuhl-Trampolin
- mobile Versuchstationen zur Darstellung der Wasserspeicherfähigkeit, Durchlässigkeit, Filterfähigkeit des Waldbodens)
- 2 Bienenvölker
- 2 große Insektenhotels zum Bestücken durch Klassen
- verschiedene Bausätze für Nistkästen (Vögel, Insekten, Fledermäuse)
- Mega-Naturwebrahmen
- Allee der Bäume des Jahres
- Kräuterschnecke
- Taststation mit verschiedenen Baumstämmen
u.a.m.

Die Förderschulen und die Westpfalz-Werkstatt haben sich bisher neben der Planung engagiert beim Freischneiden von Bäumen, Pflanzen von Bäumen, Wege-Einebnung, Platzvorbereitung für Stationen, Lesesteinhaufen, Gabionen befüllen, Insektenhotel bestücken. Drei Beschäftigte der Westpfalz-Werkstatt haben im April 2013 gemeinsam mit ihrem Betreuer an einer Wochenendfreizeit von Jungen Erwachsenen am Parcours der Sinne gearbeitet. Förderschulklassen und Integrationsklassen verbringen einzelne Waldtage oder 2- 3-tägige Freizeiten, um mit zu arbeiten. Dabei geht es auch immer darum, das Thema Wald mit seinen Nutz-und Schutzfunktionen alters- und zielgruppengerecht den Beteiligten nahe zu bringen.
2014 fanden 2 Tage lang ein inklusives Spiel und Sportfest statt unter Mitwirkung von einer Behindertengruppe der Westpfalz-Werkstatt und der beauftragten für Sehbehinderten-Seerlsorge der Pfälzischen Landeskirche.

Wissenschaftliche Begleitung:
Mit Dr. Dönges, dem Leiter des Instituts für Sonderpädagogik der Uni Landau-Koblenz war geplant, dass Studierende über dieses Projekt ihre Staatsexamens/Masterarbeiten schreiben, die bis Ende Juli 2013 fertiggestellt sein sollen.

Thema 1: Die vorhandene Flora des Geländes in einem Leitfaden in leichter Sprache beschreiben.

Thema 2: Entwicklung einer Fuchskiste für sehr junge/ behindetrte Kinder.
Weitere Themen waren zwar angekündigt, wurden von den Studierenden jedoch nicht fertiggestellt.

Öffentlichkeitsarbeit:
Alle an diesem Projekt beteiligten Gruppen sind an Öffentlichkeitsarbeit sehr interessiert.
Das Projekt kann auch immer wieder innerhalb der Netzwerkpartnerschaft vorgestellt werden.
2015 Angebot eines Workshops innerhalb der Fortbildung Waldpädagogik und Inklusion des SDW ( Schutzgemeinschaft Deutscher Wald)
-versch. Presseartikel u.a. anlässlich von Auszeichnungen
7. Juni 2017 Vorstellung eines Teilprojektes beim Landeskongress Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE-Kriterien sind Grundlage

Bezug zur biologischen Vielfalt:

- Waldprogramme haben Bezug zur biologischen Vielfalt durch die Themen "Wald als Lebensraum", Nutz-Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes, Funktionen des Waldbodens, Leben der Honig- und Wildbienen kennenlernen, Pflanzen des Waldes u. a. auch beim Outdoor-Kochen
Auch in den Angeboten des Kinderferienprogramms kommt dieser bezug vor: "Arbeiten wie ein Förster im Wald", "Spiel, Sport Spaß in der Natur" "Abenteuer Wildnis", Geländespiele usw.


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CVJM Jugendgästehaus Johannishöhe

Johannisstr. 31
67697 Otterberg

Öffnungszeiten: öffentlich zugänglich

Herr Thomas Schlosser
Tel.:06301/715014
thomas.schlosser@cvjm-pfalz.de
http://cvjm-pfalz.de

 

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