sevengardens – ein internationales Netzwerk von Färbergärten

Weiterentwicklung:

Das Netzwerk von sevengardens ist in den letzten 2 Jahren durchgehend gewachsen. Neben den Bundesländern Berlin, Mecklenburg Vorpommern und Rheinland Pfalz ist sevengardens auch International bedeutender geworden. Mit spannenden Projekten in Afganistan, Africa, Lateinamerika und ebenso in Europa wird das Netzwerk immer engmaschiger. In Dinslaken (NRW) auf dem Hof Emschermündung der Emschergenossenschaft gibt es nun auch eine Zentrale mit Büro, Werkstätten und Ausstellungsräumen. Das ganze Jahr über finden dort Fortbildungen und Events statt, wie z.B. die Un-Sommerakademie 2014. Neben Themen wie Farbstoffe aus der Vielfalt der Pflanzen sind nun auch Bienen (bestäubende Insekten), Süßwasserfische (Gewässerschutz), und Textilien aus nachwachsenden Rohstoffen( Einkommensschaffende Maßnahmen) mit auf der Themenliste. Ein grosser Wissenspool ist nach wie vor die Intergration von Migranten und deren Wissen um die Nutzung der Natur. Sevengardens ist auch als Aktion in die Reihe der Z-N-E Künste aufgenommen.(Zum Nachmachen Empfohlen) Z-N-E zeigte 2014 die Färbergärten auf dem UNESCO Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen. 2015 wurde sevengardens auf der Klimakonferenz in Lima präsentiert. sevengardens ist von der UNO 2014 als RCE (Regional Center of Expertice) zertifiziert worden.

Ursprüngliche Bewerbung:

„sevengardens“ setzt sich für den Erhalt der Biodiversität und den Schutz und die Schaffung von Grünflächen im urbanen und ländlichen Raum sowie für den Schutz von Gewässern ein. Der ökologische Ansatz von „sevengardens“ folgt dem Prinzip „Nutze, was du erhalten willst.“

Mit der Anlage von artenreichen Färbergärten werden Trittsteinbiotop-Verbunde geschaffen. Diese fungieren als CO2-Speicher und tragen zur Klimaverbesserung im urbanen Raum bei. Färbergärten dienen als „lebendige Pflanzensammlung“ (In-Situ) und damit als Gen-Ressourcen. Den Färbergärten, auch als Ergänzung von Hausgärten, kommt im Hinblick auf die Artenvielfalt eine steigende Bedeutung zu, da viele Pflanzenarten der „Roten Liste“ nur noch in Haus- und Nutzgärten zu finden sind. Darüber hinaus dient die Herstellung und Nutzung von Naturfarben – ohne toxische Zuschlagstoffe, ohne Schwermetalle, ohne FCKW etc. – wie bei anderen Bio-Produkten dem Naturschutz. In vielen Anwendungsbereichen können Naturfarben ohne wesentliche Beeinträchtigungen als gleichwertige Alternative eingesetzt werden. Zahlreiche Artefakte in lokalen und regionalen Museen, die aus der Zeit vor der Erfindung der chemischen Farben (um 1800) stammen, belegen die Bedeutung, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und die kulturelle Vielfalt der natürlichen Farben.

„sevengardens“ will für ökologische Prozesse sensibilisieren und die biologische Vielfalt durch Subsistenz-Gärten weltweit erhalten. Großen Gruppen der Zivilgesellschaft wird über den niedrigschwelligen Zugang des Gartens die Möglichkeit gegeben, sich in BNE-Maßnahmen einzubringen und als Multiplikatoren zu fungieren. Auch ist eine Verortung und Pflege von Idee und Projekt durch die Hilfe der Zivilgesellschaft gegeben.


Bild 1
Bild 2

Bild 3
Bild 4

Dokumente

sevengardens flyer

sevengardens flyer englisch

sevengardens flyer türkisch

sevengardens flyer espanol

 

Besuchen Sie uns

sevengardens-netzwerk

eschenstr.14
45134 essen

Öffnungszeiten: Im Sommer von 12.00 bis 19.00 Uhr Auf Anfrage

Herr Peter Reichenbach
Tel.:0201777218
info@sevengardens.eu
http://www.sevengardens.eu

 

Weitere Infos

Atavus e.V. ist Träger der Maßnahme. Viele Partnerorganisationen sind Netzwerkpartner
essen

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld