Sonderwettbewerb Soziale Natur

Eine inklusive Freizeit für Kinder von 6 bis 11 Jahren.

Während den Projektwochen befassen sich die Kinder mit verschiedenen Ökosystemen. So vergleichen sie unseren heimischen Wald und im Besonderen den Boden und den tropischen Regenwald. Welche Unterschiede gibt es? Warum hat es globale Auswirkungen, wenn die tropischen Regenwälder weiter in dem Maße abgeholzt werden? Wie sieht der Boden in tropischen Wäldern aus? Was entdecken wir in unseren heimischen Böden? Welchen Einfluss haben diese beiden Ökosysteme auf unser Leben?
Das Motto heißt deshalb: Naturkreisläufe entdecken – eine Reise durch verschiedene Ökosysteme unserer Erde. Mit den Arbeits- und Lernmethoden des Stationen- und Büfettmodells können dabei Bodentiere, Bodenarten und Bodenbestandteile untersucht und erforscht werden. Die Lehrmethode der Stationenarbeit ist betont handlungsorientiert ausgerichtet und ermöglicht in Kombination mit einem höheren Betreuungsschlüssel Kinder mit und ohne Behinderung ihre ganz eigenen Naturerfahrungen zu machen, Lernfortschritte zu erzielen und Selbstwirksamkeit und Verantwortung zu erfahren. Soziale und ökonomische Aspekte werden den Kindern kreativ und spielerisch vermittelt. In Kleingruppen erkunden die Kinder die Umgebung der Ökostation, untersuchen den Garten- und Waldboden und erkennen, wie sie durch verantwortungsvolles Handeln zum Schutz der Natur beitragen können. Nach der ganzen Forscherei wird zusammen gekocht und gebacken.

Gemeinsam entdecken und verstehen die Kinder die Naturkreisläufe vor der Haustür, gehen auf eine Forschungsreise durch das Rosensteinmuseum in Stuttgart und erforschen Ameisen, Regenwürmer und Springschwänze. Sie werden mit der biologischen Vielfalt vertraut gemacht. Um die Thematik für alle zu erforschen, verwenden wir das Stationenmodell und Büffetmodell nach Hagstedt und ermöglichen den Kindern freien Zugang entsprechend ihren Interessen, Kenntnissen, Erfahrungen, Motiven und Bedürfnissen und entsprechen somit dem Ansatz der inklusiven Pädagogik. Die Methodik begünstigt individuelle Lernwege und positive Lernerfahrungen. So wird vorausschauendes Denken und Handeln, Planen und Agieren gefördert. Diese besondere Lernform eignet sich für BNE und dem inklusiven Angebot.
Außerdem möchten wir BNE-Angebote für Kinder und Jugendliche im Sinne der Inklusion weiterentwickeln und ermöglichen damit: eine Begegnung auf Augenhöhe, die Erweiterung der Vorstellung von Normalität, den Fokus auf Gemeinsamkeiten und eine Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse.
Es werden Kinder mit und ohne Behinderung aufgenommen. Der Teilhabegedanke wird mehr in die Öffentlichkeit transportiert. Die Zielgruppe wird dafür sensibilisiert und es öffnet ihnen neue Sichtweisen. Kinder sollen sehen, dass Handicaps in unserer Welt vielfältig sind und die Kinder trotzdem Kinder sind, die die Welt entdecken. Sie lernen verschiedene Behinderungen kennen durch konkrete Erfahrungen. Inklusive Bildung bedeutet, dass allen Menschen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben, unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Die Zielgruppe Kinder mit Behinderungen wird über die Zusammenarbeit mit dem bhz stuttgart erreicht. Das bhz Stuttgart e.v. ist eine diakonische Einrichtung der Behindertenhilfe, welche ca. 400 Menschen mit unterschiedlicher Behinderung fördert, beschäftigt und betreut. Das bhz ist dezentral aufgestellt mit etwa 13 Standorten in Stuttgart, es verfügt über eine vielfältige Netzwerkstruktur und Einbindung im Gemeinwesen. Der FELS (Familienentlastender Service) gehört zum bhz und ist Partner im Bereich der Offenen Hilfen für Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen. Dabei möchten sie durch vielfältige Angebote Eltern, Angehörige und Menschen mit einer Behinderung unterstützen, begleiten, beraten und entlasten.
Das Projekt ist vorerst auf drei Jahre angelegt. Die Ferienfreizeit findet für eine Woche in den Schulferien statt.
Im Anschluss an die Ferienwoche haben die Kinder die Möglichkeit ihre Forschungsergebnisse zur biologischen Vielfalt bei einer Ausstellung den Eltern zu präsentieren und ihnen die Bodenlebewesen mit Hilfe des Binokulars näher zu bringen.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

Die Kinder lernen den Naturraum des Regenwaldes und unserem heimischen Boden kennen, sie erkunden Naturkreisläufe und verstehen die Wechselbeziehungen von Ökosystemen.
Auch der jeweilige Kulturraum wird Thema sein, die wirtschaftlichen Interessen verdrängen indigene Völker, Kleinbauern und biologische Vielfalt. Die kommerzielle Nutzung des Waldes führt zur Zerstörung und entzieht vielen Lebewesen die Grundlage. Die Kinder ziehen Schlussfolgerungen für eine nachhaltige Nutzung und können diese beurteilen, können verschiedene Perspektiven einnehmen und prüfen. So erfassen die Kinder die ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung von natürlichen Ressourcen, sie setzen sich mit der Verfügbarkeit und Belastung von Böden und deren Pflanzengesellschaften für die heutige und die zukünftige Gesellschaft auseinander. Davor haben sich die Kinder den jeweiligen Lebensraum erschlossen und die biologische Vielfalt untersucht.
Die Kinder sollen unbeeinflusst sinnliche Begegnungen mit Dingen und Sachverhalten erfahren. Nach einem intensiven Forschungsprozess werden in einer gemeinsamen Abschlussrunde die gewonnenen Erkenntnisse vorgestellt und besprochen unterstützt durch professionelle Lernbegleitung.
Der Boden nimmt eine Schlüsselstellung in lokalen und globalen Stoffkreisläufen ein. Die Kinder erkennen die Bedeutung von Sonne, Luft und Boden für Lebewesen, sie können sich Zusammenhänge erklären, lernen den Einfluss des Menschen einzuschätzen und über eine nachhaltige Entw


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Besuchen Sie uns

vhs ökostation

Wilhelm-Blos-Str. 129
70191 Stuttgart

Öffnungszeiten: währen der Projektwoche täglich 8.30 bis 16.00 Uhr

Frau Berit Bohm
berit.bohm@vhs-stuttgart.de
https://vhs-stuttgart.de/programm/gesellschaft-politik-und-umwelt/vhs-oekostation/

 

Weitere Infos

vhs ökostation, Berit Bohm
Stuttgart

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