Eremit-hoch-2

Viele Kleingartenvereine haben leerstehende Parzellen, die aufgrund der Pflegekosten meist als Scherrasen ausgebaut werden. Hier setzt die Idee an, dass es durchaus möglich ist, mit hier in Deutschland heimischen Pflanzengruppen über eine Permakultur pflegeleichte Gärten als wertvolle Biotope für die Natur zu erschaffen, ohne den Eindruck einer ungepflegten Wildnis vor sich zu haben.Das Projekt Eremit-hoch-2 ist ein Projekt, welches der Recycling-Hof Findorff in Zusammenarbeit mit dem BUND Arbeitskries "Bienen & Blüten" gemeinsam durchführt. Der Garten wird später in Projekte wie Die Offene Pforte oder Ähnliches als Beispiel für ein solches Konzept dienen.
Die gewählte Parzelle ist ein Garten, in dem ein schätzungsweiser 80 Jahre alter Apfelbaum, befallen durch einen Lackporling mit Fruchtkörpern bis zu 30 cm Durchmesser und zahlreichen Spechtlöchern als Eremit, steht. Der Baum ist ein Objekt, das alle Voraussetzungen für eine Besiedelung des Eremiten (Osmoderma eremita) stellt. Daher der Name des Projektes, Eremit-hoch-2.
Im Mai 2020 startet das Projekt und soll für 3 Jahre laufen.

Der Recycling-Hof Findorff wurde 1985 gegründet und führt arbeitsmarktpolitische Maßnahmen durch; aktuell in den Maßnahmebereichen ESF und AGH.
Die Tätigkeiten bewegen sich im Bereich der Nachbarschaftshilfe, Wiederverwertung von Hausrat und Gartenabfällen.
Das Projekt Eremit-hoch-2 ist ein solches Projekt, welches der Recycling-Hof Findorff in Zusammenarbeit mit dem BUND Arbeitskries "Bienen & Blüten" gemeinsam durchführt.
Viele Kleingartenvereine haben leerstehende Parzellen, die auf Grund der Pflegekosten meist als Scherrasen ausgebaut werden. Hier setzt die Idee an, dass es durchaus möglich ist, mit hier in Deutschland heimischen Pflanzengruppen über eine Permakultur pflegeleichte Gärten als wertvolle Biotope für die Natur zu erschaffen, ohne den Eindruck einer ungepflegten Wildnis vor sich zu haben. Der Garten wird später in Projekte wie Die Offene Pforte oder Ähnliches als Beispiel für ein solches Konzept dienen.
Die gewählte Parzelle ist ein Garten, in dem ein schätzungsweiser 80 Jahre alter Apfelbaum, befallen durch einen Lackporling mit Fruchtkörpern bis zu 30 cm Durchmesser und zahlreichen Spechtlöchern als Eremit, steht. Der Baum ist ein Objekt, das alle Voraussetzungen für eine Besiedelung des Eremiten (Osmoderma eremita) stellt. Daher der Name des Projektes, Eremit-hoch-2.
Um das Biotop Baum zu erhalten, haben die Teilnehmer des Recycling-Hofs Findorff die kostenfreie Pflege der Parzelle übernommen. Das Projekt dient Entwicklung und Schulung neuer nachhaltiger Pflegekonzepte zur Erhöhung der Biodiversität. Ziel ist es, für alle Findorffer Bürger ein Stück Natur zu erzeugen, und sichtbar zu machen, dass der Pflegeaufwand durch Auswahl von natürlichen Pflanzengruppen auf Kleinflächen gering gehalten werden kann.
Wie integriert der Bürger einen abgängigen Baum in ein Gartenkonzept mit Einhaltung der Verkehrssicherheit? Wie sehen natürliche Gräser auf Sandflächen oder Feuchtbereichen aus?
Welchen Pflegeaufwand haben solche Bereiche, wenn diese natürlich belassen werden?
Da die Pflanzen der natürlichen Sukzession kaum im Handel angeboten werden, werden begleitend zu diesem Projekt diese Arten bestimmt und gemeinsam nachgezogen. Auch, um bei den schon heute üblichen Treffen wie der Saatgutbörsen oder über den Recycling-Hof Findorff an die Kleingärtner und Interessierte abgeben zu können. Dadurch wird es zukünftig möglich, dass Findorffer Bürger ihre Parzellen aus den üblichen Pflegekonzepten heraus hin zu mehr Biodiversität führen können.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

Die gewählte Parzelle ist ein Garten, in dem ein schätzungsweiser 80 Jahre alter Apfelbaum, befallen durch einen Lackporling mit Fruchtkörpern bis zu 30 cm Durchmesser und zahlreichen Spechtlöchern als Eremit, steht. Der Baum ist ein Objekt, das alle Voraussetzungen für eine Besiedelung des Eremiten (Osmoderma eremita) stellt. Daher der Name des Projektes, Eremit-hoch-2.
Durch das Projekt wurde der Baum als Biotop geschützt.


Bild 1

 

Besuchen Sie uns

Parzelle im Kleingärtnerverein Nürnberg e.V. im Stadtteil Bremen-Findorff

Kissingerstraße 2a
28215 Bremen

Öffnungszeiten: immer

Herr Heiko Fritschen
Tel.:0421 – 37 40 44
fritschen@gri-bremen.de
https://gri-bremen.de/recycling-hoefe/findorff/

 

Weitere Infos

Recyclinghof Findorff Gröpelinger Recycling Initiative eV.
Bremen

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