Sonderwettbewerb Soziale Natur

Unvergessliche Abenteuer in der Natur

Raus aus dem Alltag und rein in die Natur. Hier können die Kinder unvergessliche Abenteuer in der Natur erleben. Die Eltern genießen die Sorglosigkeit einer verlässlichen und die Potentiale der einzelnen Kinder fördernden Ferienbetreuung.

Gemeinsam richten wir uns einen Lagerplatz ein und erkunden einen Teil der Meller Berge. Wir haben viel Spaß und lassen uns Zeit für Freispiel, ruhige Momente und Herausforderungen nach Maß wie etwa den Bau einer Brücke, einer Hütte, die Entwicklung eines eigenen Spiels oder das Rennen am Hang.

Im Wald gibt es viel zu entdecken. Wir erkunden die Natur, trainieren unsere Wahrnehmung, gehen auf Spurensuche und staunen über die vielen kleinen Wunder, die uns begegnen. Die Biologische Vielfalt begeistert immer wieder mit ihrem Facettenreichtum. Von der Fährte eines Marders über die herrlich blaue Feder eines Eichelhähers bis zu den quirligen Bachflohkrebsen, die wir im Bach beobachten konnten. In unserem Sitzkreis befindet sich immer eine Decke mit verschiedenen Bestimmungsbüchern, die die Kinder gerne zu Hilfe nehmen, um herauszufinden, um welches Tier es sich jeweils handelt.

Wir bemerken einen zunehmenden Bedarf an verlässlicher Ganztags-Betreuung in den Ferien auch für finanziell benachteiligte Familien. Für eine reibungslose Organisation ihres Arbeitstages benötigen die Eltern ein gut strukturiertes und leicht erreichbares Angebot. Eine flexible Bringzeit hilft hier ebenfalls. Die Kinder sind an fünf aufeinander folgenden Tagen den ganzen Tag im Wald. Die Waldwochen finden dezentral im Nahbereich der Kinder statt. So haben sie die Möglichkeit sich mit ihm und seinen Bewohnern zu identifizieren und auch später mit ihrer Familie noch einmal dort vorbei zu schauen.

Viele Kinder kennen weder die heimische Tier- und Pflanzenwelt, noch die räumlichen Zusammenhänge und naturnahen Inseln in ihrem Umfeld. Sie verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Wohnung vor digitalen Geräten. Wir wollen den Kindern das freie, entdeckende Spiel in der Natur und den Aufbau einer Beziehung zur heimischen Natur ermöglichen.

Die Kinder werden von zwei erfahrenen Natur- und wildnispädagogischen Fachkräften und eine*r ehrenamtlichen Helfer*in begleitet. Denn ein liebevolles, kundiges und authentisches Team vermag es die jeweiligen Potentiale des Moments sowohl innerhalb der Gruppe als auch innerhalb des Waldes zu erkennen und zu fördern. Die Natur und die Notwendigkeit sind dabei die wichtigsten Lehrmeisterinnen. Wir sind im Freien unterwegs und begegnen Tieren, Pflanzen, den Elementen und einander auf eine neue Art. Alle erleben sich als wichtigen Teil des Ganzen und sind beteiligt an der Detailgestaltung der Tage. In der Gemeinschaft erleben wir, dass jeder mit seinem Talent eine wichtige Rolle spielt. Wir legen viel Wert darauf, dass alle Wertschätzung und kleine Erfolge erleben. Wir bieten die wichtige Kombination von Geborgenheit und Freiraum.

Die Natur- und wildnispädagogische Arbeitsweise schafft Vertrauen, Respekt und Achtsamkeit innerhalb der Gruppe sowie gegenüber der Natur. Sie vermag sowohl sehr schüchternen Kindern, Kindern mit Handicaps als auch „wilden“ Kindern und solchen mit Störungen der Aufmerksamkeit zu helfen „ihr Glück“ im Freien zu finden. Denn genau dieses Ziel setzt sich das Team: Jedes Kind soll glücklich sein und mit sich, der Gruppe und dem Wald in Frieden kommen. Die Wildnispädagogischen Waldwochen haben einen hohen Präventionscharakter.

Gemeinsam richten wir uns einen Lagerplatz ein und erkunden einen Teil der Meller Berge. Wir Schnitzen und vieles mehr. Bei all dem haben wir viel Spaß und lassen uns Zeit für Freispiel, ruhige Momente und Herausforderungen nach Maß wie etwa der Bau einer Brücke, die Entwicklung eines eigenen Spiels oder das Rennen am Hang.
Im Wald gibt es viel zu entdecken. Wir erkunden die Natur, trainieren unsere Wahrnehmung, gehen auf Spurensuche und staunen über die vielen kleinen Wunder, die uns begegnen. Die Biologische Vielfalt begeistert immer wieder mit ihrem Facettenreichtum. Von der Fährte eines Marders über die herrlich blaue Feder eines Eichelhähers bis zu den quirligen Bachflohkrebsen, die wir im Zwickenbach beobachten konnten. In unserem Sitzkreis befindet sich immer eine Decke mit verschiedensten Bestimmungsbüchern, die die Kinder gerne zu Hilfe nehmen, um herauszufinden, um welches Tier es sich jeweils handelt. Auf unseren Waldexpeditionen haben die Kinder verschiedene Kräuter kennengelernt.
In Hasbergen fand 2011 die erste unserer Wildnispädagogischen Waldwochen in Kooperation mit der ev. Familienbildungsstätte und dem Familienservicebüro der Gemeinde Hasbergen und seit 2012 auch in Melle in Kooperation mit und dem ev. Familienzentrum Melle statt. In 2019 fiel die Waldwoche aufgrund einer fehlenden Gegenfinanzierung aus. Ulrike Leimbrock war von 2012 bis 2017 das Herz der Wildnispädagogischen Waldwochen in Melle. Ihr Wunsch war es, dass dieses Angebot auch weiterhin für die Kinder aus Melle besteht. Ende September 2019 erlag unsere geschätzte Kollegin leider einer schweren Krankheit. Anlässlich ihrer Beisetzung wurden Spenden für die Fortführung der Meller Waldwochen gesammelt. Vielen Dank Ulrike!!! Wir sind überzeugt, dass wir für die nächsten Jahre weitere Möglichkeiten finden werden.
An den Wildnispädagogischen Waldwochen in Melle nehmen Kinder von 6-10 Jahren aus der Region teil. Um die Auflagen und Hygieneregeln zur Eindämmung des Corona-Virus einhalten zu können, sind wir in kleineren Gruppen unterwegs. Entsprechend ist das Team noch um eine Person ergänzt worden.

Die Kosten belaufen sich auf 90,- € /Kind bzw. 75,- € Geschwisterkind/ Ermäßigung. Ohne einen Zuschuss, ist das Projekt so nicht durchführbar. In 2020 bildet eine private Spende die Grundlage. In den Jahren davor haben wechselnde Stiftungen in Kooperation mit der ev. Familienbildungsstätte Osnabrück das Projekt ermöglicht. Über das Programm "LernRäume plus" des Niedersächsischen Landesjugendamtes werden soeben 4 weitere Waldwochen im Landkreis Osnabrück angeboten.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

Es ist uns eine Herzensangelegenheit die Kinder für die Artenvielfalt vor ihrer Haustür zu begeistern. Hierbei färbt unsere tief empfundene Liebe und Begeisterung schnell auf die Kinder ab. Wir lenken den Fokus auf die kleinen Dinge, auf die faszinierenden Unterschiede wie etwa die Brennhaare einer Brennessel oder die unglaublichen Fühleraugen einer Schnirkelschnecke.

Die Kinder erleben eine bisher eher verhasste Pflanze plötzlich als leckeres Nahrungsmittel, entdecken den Mechanismus der Brennhaare und wie man ihn austricksen kann und die vielen Insekten, die auf und von den Brennesseln leben. Neben kleinen Käfern und Raupen finden sich aber auch Schnirkelschnecken. Schwupps sitzt eine der tollen Schnecken auf unserer Hand und wir spüren, wie sie sich mit ihrem Fuß fortbewegt. Nach einer Weile fühlen wir vielleicht auch, wie ihre Raspelzunge versucht etwas Leckers von unserer Haut abzuraspeln.

Die Kinder entdecken schnell hier und da weitere interessante Tiere und Pflanzen. Auch im Freispiel, beim Verstecken oder während der Essenspausen. Die herbei gerufenen Natur- und Wildnispädagog*innen fördern mit der Methodes des Coyote Mentoring die Neugierde der Kinder und helfen ihnen selber Antworten auf ihre Fragen zu finden. Die hochwertigen Bestimmungsbücher dürfen die Kinder auch in Eigenregie nutzen. Häufig liegen sie auf der Decke und blättern gebannt durch das who is who der verscheidensten Tier-, Pflanzen und Pilzgruppen.

Video:
https://youtu.be/2XyD455p5b4


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