Der erste Akt der Insekten

Im Sachunterricht soll über die Biologische Vielfalt der Insekten, die Auswirkung von Insektiziden, dem Verlust der Lebensräume und die Funktion der Insekten als Nahrungsgrundlage gesprochen werden. Abschließend soll ein Theaterstück mit dem Titel: Freddi, der kleine Falter und Freunde flattern auf Feld und Flur, entworfen werden. Die Rahmenhandlung ist von der BSWR vorgegeben und die Schüler sollen die Umsetzung und mögliche Figuren planen.
Für das Theaterstück sollen kleine Marionetten oder Fingerpuppen gebastelt werden.

DER INSEKTEN ERSTE AKT

Im Sachkundeunterricht soll über die Biologische Vielfalt der Insekten, die Auswirkung von Insektiziden, dem Verlust der Lebensräume und die Funktion der Insekten als Nahrungsgrundlage gesprochen werden. Nach 6 bis 8 Wochen (12h) wird abschließend ein Theaterstück mit dem Titel: "Freddi der kleine Falter und seine Freunde flattern auf Feld und Flur", entworfen. Die Rahmenhandlung ist von der BSWR vorgegeben und die Schüler sollen die Umsetzung und mögliche Figuren planen.
Für das Theaterstück sollen kleine Marionetten oder Fingerpuppen gebastelt werden. Die Aufführung soll auf die Probleme/Gefahren eines Schmetterlings auf den heutigen Feldern hinweisen. Ein Erzähler liest die Geschichte vor und die Kinder interagieren mit Handpuppen auf der „Bühne“ (Die Kinder müssen nicht sprechen, können aber!).
Als Aufführungsort soll eine von den Schülern gewählte Fläche genutzt werden, die als Bühnenbild einen aussagekräftigen Naturraum bietet.
Das Marionettentheater wird nach der Aufführung, mit einer digitalen Aufzeichnung und einer Bastelanleitung der Figuren in eine Kiste gepackt und an fünf weitere Schulen nacheinander verschickt.

Der nun folgende Teil (Vorbereitung und Durchführung des 2. Aktes), ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht finanziert und soll möglichst zeitnah durchgeführt werden.

In der Kiste befindet sich zusätzlich ein Dokumentationsvideo und ein Informationsflyer zur naturnahen Gartengestaltung. Jede Schule soll einen der fünf Gestaltungstips des Films/ Flyers (1. Artenreiche Wiese, 2. Teich oder Hecke anlegen, 3. Stauden pflanzen und 4. Insektenhaus anlegen), den sie als eine weitere Figur (Handpuppe) umsetzen sollen, aussuchen. Für diese Figur, soll sich die Klasse eine Sprechblase und/oder Regieanweisung, die als Grundlage für einen 2. Akt des Theaters dienen soll, überlegen.
Der 2. Akt gibt Auskunft darüber, wie Bürger/innen dem Insektensterben durch naturnahe Gartengestaltung entgegenwirken können.
Die neu gestaltete Puppe wird in den Karton gelegt und zur nächsten Schule gebracht. Dort beginnt der oben beschriebene Teil erneut. Dadurch wird der 2. Akt des Theaterstücks verlängert, bis die fünf Gestaltungstips kreativ in Marionetten mit Regieanweisungen umgesetzt worden sind.
Zum Abschluss bevor die Kiste weitergegeben wird, plant jede Schule eine Aufführung des 1. Aktes und lädt Eltern und Schüler/innen ein. Die Schulen erhalten für die Aufführung ein Blumenbeet o.ä. für den Schulhof zum Erhalt und/oder Förderung der Artenvielfalt. Die Zuschauer erhalten Samentüten mit Informationsflyern für die eigene Gartengestaltung. Nach der Fertigstellung des 2. Aktes kann das Marionettentheater, bei der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e.V. ausgeliehen werden.

Dies ermöglicht die biologische Vielfalt zu bewahren und die Insekten nicht ihren letzten Akt aufführen zu lassen.

Folgende Puppen sollen angefertigt werden: 1. Akt

Schmetterling
Sprühdose Glyphosat
Stein
Korn/ Feld
Wiese Blumen Mischung /Saattüte
Biene
Vogel
Igel
Brennnessel
Distel
Mensch
Traktor
Käfer
Heuschrecke
Teich
Regenwolke
Sonne
Wolke
Licht/Lampe
Mücke
Kornrolle
Dünger
Monokultur
Igel
Frosch
Eidechse

Figuren für den 2.Akt.
Dann werden
Igel
Biene
und Vogel natürlich ebenfalls benutzt,
diese gehören zur gesamten Biologischen Vielfalt und sind Grundlage oder Glied der Nahrungskette.

Zudem:
Insektenhaus
Wiese
Teich
Staude
Hecke


Bezug zur biologischen Vielfalt:

Die Schüler/innen lernen zuvor im Unterricht, die biologische Vielfalt der Schmetterlinge und der bestäubenden Insekten kennen. Sie werden auf die Problematik aufmerksam gemacht was passiert, wenn wir diese nicht schützen. Dies wird anschaulich in einem Theater festgehalten und fördert nachhaltig. Es werden Lösungsansätze geboten, wie Insekten geschützt werden können. Dies fördert die faunistische Biodiversität und hilft gleichermaßen die Pflanzenvielfalt zu bewahren.



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Biologische Station Westliches Ruhrgebiet

Ripshorster Str., 306, 306
46117 Oberhausen

Öffnungszeiten: 08:30-14:30 Uhr

Frau Verena Niehuis
Tel.:+492084686090
verena.niehuis@bswr.de
http://www.bswr.de

 

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