Sonderwettbewerb Soziale Natur

Interkultureller Garten

Das Projekt Interkultureller Garten beschreibt ein Angebot des Familienzentrums/Mehrgenerationenhauses. Es ist gedacht für Familien jeder Herkunft sowie für Einzelpersonen. Es geht darum, mit anderen zusammen auf dem eigenen Beet und/oder auf dem Gemeinschaftsbeet zu arbeiten. Zentral sind vor allem die Gemeinschaftsaktionen, die einmal im Monat stattfinden. Sie umfassen die Zaunreparatur bis hin zu Kunstaktionen und Grillabenden. Gemeinsam stellen wir unsere biologischen Dünger, wie Brennnessel- und Beinwelljauche her.

Das Angebot Interkultureller Garten ist ein Integrationsprojekt, das durch die Liebe am Gärtnern Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenbringt. Dabei geht es um ein gegenseitiges Lernen, Neues ausprobieren und Wissen austauschen. Grundlegend wichtig ist für viele, dass sie im Garten die Möglichkeit haben ihre Deutschkenntnisse auszuprobieren und zu zeigen, wie in den anderen Ländern gegärtnert und welche Gemüsesorten angebaut werden.
Grundlegend gilt für alle, dass biologisch gegärtnert wird, dass nur mit natürlichen Mitteln gedüngt und dass auf die Einhaltung von Fruchtfolgen geachtet wird, um die biologische Vielfalt zu entwickeln , zu erhalten und zu erweitern. Wir tauschen gegenseitig unser Wissen , unser Saatgut und unsere Pflanzen aus.Darüber hinaus wird ein Teil der Wiese als Naturwiese genutzt und lediglich 2x im Jahr gemäht.
Einmal in der Woche kommt eine Kindergruppe aus unserem Hort, um im Garten zu arbeiten.
Die Kinder haben ein eigenes Beet und sie lernen das Beet zu planen, auszusäen, zu pflanzen, zu pflegen und natürlich auch zu ernten.
Es geht darum, dass die Kinder einen Bezug zur Natur entwickeln können und die Natur achten und respektieren lernen.
In diesem Jahr wollen wir zusammen mit den Kindern und einem Ofenbauer einen Lehmofen bauen. Hintergrund ist, dass gemeinsam backen und essen die Gemeinschaft sowohl der Gärtner*innen als auch der Kinder stärkt.
Der Garten soll noch mehr auch von Familien in den Flüchtlingsunterkünften genutzt werden und ein Ofen als Mittelpunkt trägt zur Gemeinschaft bei.
Dieses Jahr soll auch mit den Kindern ein Weideniglu gebaut werden.





Bezug zur biologischen Vielfalt:

Der Garten ist insgesamt 2.500m² groß. Die Größe der Wiese beträgt ca. 1.000m². Der Garten umfasst 27 Beete plus ein Kräuterbeet und diverse kleine Blumenbeete am Rand. Das Saatgut wird weitestgehend aus biologischer Gewinnung benutzt und es wird darauf geachtet, dass alte Sorten wieder zu ihrer Bedeutung kommen.
Das Insektenhotel wird regelmäßig mithilfe einer Kindergruppe gepflegt. Wir säen viele Blumen an, die sich aussamen dürfen.
Da wir keine Bäume pflanzen dürfen, machen wir dies dadurch wett, dass wir mit Zweigen, Ästen und Baumstümpfen für Insekten, Igel und anderes Getier Unterschlüpfe bauen. Auf dem Steinhügel wachsen Huflattich, Hauswurz und mediterrane Kräuter. Weiter bietet der Steinhügel viele Verstecke für verschiedene Insekten.
In diesem Jahr werden zwei Bienenvölker im Garten aufgestellt und von einer jungen Imkerin betreut.




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Besuchen Sie uns

Treffpunkt Garten SOS-Familien- und Kindertageszentrum Neuaubing

Aubingerstraße-Ecke Dinkelsbühlerstraße
8124 München

Öffnungszeiten: durchgehend für die Beetpächter, sonst nach Absprache

Frau Elisabeth Kraft
Tel.:017612606565
fz-garten@sos-kinderdorf.de
http://www.sos-kd-muenchen.de

 

Weitere Infos

SOS-Familien- und Kindertageszentrum Neuaubing
München

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