Sonderwettbewerb Soziale Natur

Gemeinsam für die Natur

In dem Projekt engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderungen in inklusiven Tageseinsätzen als Ehrenamtliche für den Naturschutz. Gemeinsam fahren Sie von Lüneburg aus ins Biosphärenreservat Elbtalaue und packen tatkräftig mit an. Inklusion und Naturschutz gehören hier direkt zusammen.

Mehrmals im Jahr an einem Samstag geht es los: Ca. 16 Ehrenamtliche machen sich dann auf den Weg. Ehrenamtliche aus dem Umfeld der Lebenshilfe, mit und ohne Behinderungen. Dann geht es gemeinsam an die Elbe. Dort im Naturschutzgebiet wollen die Ehrenamtlichen sich nützlich machen. Je nach Jahreszeit wird mal eine Totholzhecke angelegt, als Schutzraum für Igel und Insekten; oder die Heide „entkusselt“ (d.h. von anderen Büschen befreit, damit sie als besonderer Naturraum erhalten bleibt); oder ein im Sommer trockengelaufener Teich von Weidensämlingen befreit (um als Wohnraum für die seltene Rotbauchunke erhalten zu bleiben). Zu tun gibt es immer genug. Treffpunkt ist in Lüneburg um 8.45 Uhr an einem zentralen Ort. Zwei Ehrenamtliche haben dann bereits Busse vom Hauptstandort der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH besorgt. Einige wenige Ehrenamtliche werden von Zuhause (im Wohnheim) abgeholt, die meisten sammeln sich am Treffpunkt. Gemeinsam geht es dann Richtung Elbe. Ein Förster hat im Vorfeld geklärt, wo die Hilfe der Ehrenamtlichen am Dringendsten gebraucht wird. Zu Beginn des Tageseinsatzes gibt es eine kleine Bildungseinheit in einfacher Sprache durch eine Mitarbeiterin des Biosphärenreservates. Die genauen Arbeitseinweisungen nimmt dann der Förster vor. Bis nach kurzer Zeit alle verstanden haben, was gemacht werden soll und vor allem auch: warum. Mittags gibt es einen kleinen Mittagsimbiss. Am Nachmittag sind alle erschöpft von der Arbeit an der frischen Luft und zufrieden. Denn gemeinsam macht es Spaß sich zu engagieren!

Gemeinsam ist allen Aktiven im Projekt, dass Sie gerne draußen in der Natur sind und gerne mithelfen wollen, dass die biologische Vielfalt an der Elbe erhalten bleibt. Die Schlagworte Inklusion, biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit werden hier ganz konkret in die Tat umgesetzt. Ehrenamtliche im Projekt sind Bewohner/innen von Wohnheimen und Wohngemeinschaften der Lebenshilfe; Menschen, die im eigenen Wohnraum leben und ambulante Unterstützung durch die Lebenshilfe erhalten, sowie Studentinnen, die neu in Lüneburg sind, Menschen im Rentenalter und andere Lüneburger Bürger/innen.

Das Projekt ermöglicht Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen, sich für den Naturschutz und die biologische Vielfalt einzusetzen. Menschen mit Behinderungen, die in manchen Bereichen auf Unterstützung angewiesen sind, ergreifen hierbei eine aktive Rolle. Ein Perspektivwechsel von einer auf Unterstützung angewiesenen Person, zur Ehrenamtlichen, die sich gesellschaftlich engagiert, kann hier ganz niedrigschwellig vollzogen werden. Nebenbei entstehen vielfältige und ungezwungene Kontakte zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen, die sich gemeinsam für eine Sache engagieren.

Laufzeit des Projekts ist März 2016 bis mindestens März 2022.


Bezug zur biologischen Vielfalt:

Ehrenamtliche mit und ohne Behinderungen setzen sich für die biologische Vielfalt im Biosphärenreservat Elbtalaue ein. Sie agieren aktiv für den Naturschutz, in dem Totholzhecken angelegt werden, Heide entkusselt wird oder trockengelaufene Teiche von Weidensämlingen befreit werden. Außerdem lernen Sie in einfachen Bildungseinheiten etwas über die besonderen ökologischen Bedingungen an der Elbe. So entsteht sowohl für die Natur als auch für die Menschen in Form von Bildung ein Mehrwert.


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Besuchen Sie uns

Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gemeinnützige GmbH Ehrenamtskoordinatorin Britta Habenicht

Lübeckerstr. 46
21337 Lüneburg

Öffnungszeiten: nach Absprache

Frau Britta Marie Habenicht
Tel.:0151-26327526
b.habenicht@lhlh.org
http://www.lhlh.eu/ehrenamt

 

Weitere Infos

Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH
Lüneburg

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