Sonderwettbewerb Soziale Natur

Reise ins Glück - einfach richtig gut leben lernen

Im Projekt werden die Themen Glück und Nachhaltigkeit auf innovative Weise zu einem neuartigen Bildungskonzept verbunden. Ergebnisse der Glücksforschung zeigen, dass subjektives Wohlbefinden nur bedingt mit materiellem Wohlstand zu tun hat. Sind die Grundbedürfnisse gedeckt, machen nicht-materielle Dinge glücklich: soziale Kontakte, kreative Entfaltung, sinnvolle Arbeit, Muße, Natur, Genuss...
Hieraus ergibt sich ein neuer Bildungsansatz, der zur Entlastung der Umwelt beitragen kann: Mehr Glückskompetenz fördert eine nachhaltige Lebensweise. Das Projekt entwickelt einen solchen „Glück und Nachhaltigkeit fördernden Bildungsansatz“ für die Umsetzung in Programmen für Jugendherbergen und Schulen.

Ergebnisse der Glücksforschung zeigen, dass subjektives Wohlbefinden nur bedingt mit materiellem Wohlstand zu tun hat. Wenn die Grundbedürfnisse erst einmal gedeckt sind, sind andere Dinge wichtig: soziale Kontakte, kreative Entfaltung, sinnvolle Arbeit, Naturerlebnisse, Muße, Genuss...
Hieraus ergibt sich ein neuer Bildungsansatz, der zur Entlastung der Umwelt beitragen kann: Mehr Glückskompetenz fördert eine nachhaltige Lebensweise und trägt damit indirekt aber erheblich zu dem Ziel nachhaltiger Entwicklung und dem Erhalt von Biodiversität bei. Das Projekt entwickelt einen solchen „Glück und Nachhaltigkeit fördernden Bildungsansatz“ für die Umsetzung in Programmen für Jugendherbergen und Schulen.

Das Programm basiert auf drei Säulen:
1. Suffizienz- und Naturerlebnisse in der Gruppe. Durch Erfahrungen in der Natur sich mit dem Thema Glück befassen. Natur lädt die Teilnehmenden ein zur Entdeckung von Einfachheit und Vielfalt, als ein Ort für Stille, Muße, Reflektion, Inspiration. Dies geschieht sowohl in Gemeinschaftserlebnissen wie gemeinsamen Lagerfeuer oder einer Paddeltour oder in Übungen der Achtsamkeit wie sie der Wildnispädagogik entnommen werden. Das Glück ist immer auch das Glück der Anderen. Die Analogie zwischen sozialer und biologischer Vielfalt wird hier thematisiert. Das Spiel „Der Grüne Schatz“ aus unserem Kooperationsprojekt „Finde Vielfalt“ (www.finde-vielfalt.de) kann hier vertiefend wirken.

2. Individuelle Ressourcenbildung. Es werden bereits erprobte Methoden zur Veränderung von Haltungen und Verhalten aus Bereichen wie dem Systemischen Coaching und der Glücksbildung adaptiert und zu einem neuen Bildungskonzept weiterentwickelt. Im Fokus steht die Verbindung von Persönlichkeitsbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung, sozusagen die Erweiterung der BNE um eine "Glückskompetenz".
„Wenn wir im Einklang mit uns selbst sind, brauchen und verbrauchen wir weniger, erzeugen aber mehr Sinn (Dominik Veken, Unternehmensphilosoph)

3. Ideen und Konzepte des guten Lebens. Lernen über Konzepte guten Lebens, wie etwa Buen Vivir und Bruttonationalglück, die Ansätze für ein nachhaltiges Wachstum mit dem Fokus auf Wohlbefinden und Lebensqualität legen. Die positive Beziehung zur Natur steht bei vielen dieser Ansätze an zentraler Stelle: Wissen über die (heimatliche) Natur, Naturverbundenheit, Natur- und Umweltschutz.

Im Rahmen des Projektes wird ein Methodenset entwickelt, dessen modularer Aufbau erlaubt, Bildungsangebote von drei Stunden bis zu mehreren Tagen anzubieten. Schulungen für die Mitarbeiter der Projekt-Jugendherbergen bereiten die Teamer auf die Durchführung entsprechender
Programme vor. In 3 Pilothäusern werden die Programm ab Sommer 2018 erprobt und dann in 15 Jugendherbergen ab Frühjahr 2019 umgesetzt.

Die Zielgruppe des pädagogischen Angebotes des Projektes sind Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren.
Akteure des Projektes sind die MitarbeiterInnen in Jugendherbergen, welche das Programm anbieten und umsetzen. Zudem werden 3 Schulen ausgewählt, um als Projektpartner das Bildungsprogramm auch für seinen Einsatz an Schulen zu testen. (Projekttage, AG-Angebot, Unterricht).
Das Projekt begann im April 2018 und endet im März 2020. Eine Verstetigung und Ausweitung über den Projektzeitrahmen hinaus ist geplant.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

Direkter Bezug: „Suffizienzgruppenerlebnisse“ (Einfachheit in Wert setzen) werden reflektiert (Beispiele: Basteln mit Naturmaterialien; Kanu-, Fahrradtour, Waldrallye mit Naturpicknick; Feuer machen, Brot backen im Steinbackofen, Pizza-Fest am Lagerfeuer, Schlafen im Baumzelt). Die Reflexionsmethoden dazu sind „Ballast abwerfen“ (Worauf kannst du in deinem Leben verzichten?) und wie kannst du in deinem Leben bzw. Konsum die biologische Vielfalt fördern (Biologische, regionale Lebensmittel, Verzicht auf Insektizide, naturnaher Garten mit einheimischen Pflanzen, weniger Fleisch etc.). Die Teilnehmenden definieren dabei die Ziele für eine Veränderung des persönlichen Lebensstils selbst, was deren Umsetzung fördert.

Indirekter Bezug: Neben einer erlebnisorientierten Umweltbildung werden die persönliche Zufriedenheit und Lebenskompetenz gefördert. Diese werden im Prozess anhand von „Nachhaltigkeitskriterien“ und Verhaltensänderungen.


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