Steinkauzprojekt Nuthe-Nieplitz

Der Steinkauz gilt seit 1988 in der Region des Naturparks Nuthe-Nieplitz als ausgestorben. Seit 2012 versucht der Landschafts-Förderverein im Rahmen eines Förderprojekts durch gezielte Aussetzung die Art wieder anzusiedeln.

Ziel des Projekts zur Wiederansiedlung von Steinkäuzen ist der Aufbau eines selbsterhaltenden überlebensfähigen Steinkauzbestandes. Das Projekt wird in Projektphasen durchgeführt. Die Projektphase 1 mit einer Laufzeit von 3 Jahren von 2012 bis 2014 wurde erfolgreich abgeschlossen. Es konnte ein kleiner Bestand mit mit 6-8 Brutpaaren in einem Auswilderungszentrum etabliert werden.
2015 wurde das Projekt von der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg finanziell unterstützt. Die Fördermittel für die Projektphase 2 wurden von der ILB ab Januar 2017 bewilligt. Ziel der 2. Projektphase ist die kontinuierliche Erweiterung des Auswilderungsgebietes für den Aufbau des Steinkauzbestandes im Naturpark Nuthe-Nieplitz und der Austausch (Dispersion) mit dem kleinen Steinkauzbestand im Naturpark Hoher Fläming. Die Wiederansiedlung und Verbreitung der Steinkäuze ist ein Beitrag zur Verbesserung der biologischen Vielfalt.
Zahlreiche Partner unterstützen das Projekt in unterschiedlicher Form. Es ist inzwischen ein umfangreiches Netzwerk entstanden mit Ornithologen, Kommunen, Landwirte und Privatpersonen, die in unterschiedlichster Weise zur erfolgreichen Wiederansiedlung des Steinkauzes in der Region beitragen.
Deshalb können hier nur beispielhaft einige Partner aufgeführt werden:
Stadt Beelitz, Bürgermeister Bernhard Knuth, www.beelitz.de
Golf und Country Club Seddiner See AG, GF Horst Schubert, www.gccseddinersee.de
Verein Blühstreifen Beelitz, Lutz Pahl, www.bluehstreifen-beelitz.de
Schäferei Ritter und Köhler GbR, Lutz Ritter, Trebbiner Straße 60, 14959 Trebbin, 01728362639
Bergranch Nitzsche, Frank Nitzsche, https://bergranch-nitzsche.de/
Weidelandfarm Riebener See, Ralf Engelhardt, www.weidelandfarm.de

Bezug zur biologischen Vielfalt:

Mit der erfolgreichen Wiederansiedlung wird eine in der Region ausgestorbene Art wieder eingeführt. Damit wird die Artenvielfalt direkt erhöht. In Verbindung mit der Wiederansiedlung werden im Projekt auch Maßnahmen zur Aufwertung von Lebensräumen als Steinkauzhabitate durchgeführt (Pflanzung und Pflege von Obstbäumen, Beweidungsprojekte, Anlage von Landschaftselementen wie Totholz- oder Lesesteinhaufen). Damit werden projektbegleitend die Lebensbedingungen auch für weitere Pflenzen-und Tierarten verbessert und optimiert.


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Besuchen Sie uns

NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal

Glauer Tal 1
14959 Trebbin

Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr

Herr Peter Koch
Tel.:03320441867
p.koch@foerderverein-nuthe-nieplitz.de
http://www.foerderverein-nuthe-nieplitz.de

 

Weitere Infos

Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.
Trebbin

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