Broschüre "Erhaltenswerte Obstsorten für Hessen"

Broschüre, ISBN 978-3-943198-23-2, 80 Seiten, Format: 20 x 21 cm (H x B), Klebebindung, Softcover, Gewicht: 250 g
Empfehlungen zur Obstsortenwahl, Porträts hessischer Lokalsorten, Kurzbiografien hessischer Pomologen, praktische Tipps für Pflanzung und Baumschutz, Hinweise auf Literatur und Baumschulen, Glossar, Kontaktadressen

Wer mit der Pflanzung von Obstbäumen zum Erhalt der Sortenvielfalt beitragen möchte, findet in dieser Broschüre umfangreiche Informationen und Anregungen. Bei den Sortenempfehlungen liegt das Augenmerk auf den für Hessen typischen alten Obstsorten – das Spektrum reicht von deutschlandweit bekannten Sorten, die sich in Hessen bewährt haben, bis hin zu lokalen Raritäten. Die übersichtlichen Tabellen beinhalten insgesamt 246 Sorten verschiedener Obstarten, dazu kommen 25 Schalen- und Wildobstarten. Angegeben sind jeweils Herkunft, Frucht- und Baumeigenschaften (wie Reife, Verwertung, Wuchsstärke) sowie Bemerkungen zu Standortansprüchen und Robustheit. Zu jeder Obstart liefert die Publikation einleitende Basisinfos. Die fünfzehn „Hessischen Lokalsorten des Jahres“ seit 2003 werden auf je einer Doppelseite ausführlich in Wort und Bild vorgestellt. Abgerundet wird die attraktive Broschüre unter anderem durch Ratschläge für das Pflanzen und Schützen der Bäume, die Nennung von spezialisierten Baumschulen, Literaturtipps und einen Ausflug in die hessische Geschichte der Pomologie.

Hintergrund:
Die wenigen Sorten im Supermarkt sind fast alle stark untereinander verwandt. Sie wurden zu einer Zeit gezüchtet als man noch glaubte mit chemischen Spritzmitteln alle Krankheiten und Schädlinge damit in den Griff zu bekommen. Die zur Zucht verwendeten Sorten sind fast alle mehr oder weniger stark krankheitsanfällig und wurden anhand ihrer Ernte- Farb- und Geschmackseigenschaften ausgewählt. Die Robustheit der Sorte oder Art der Inhaltsstoffe spielte dabei oft keine Rolle. Gerade die sekundären Inhaltsstoffe der alten Sorten mit ihrer antioxidativen Schutzwirkung sind für die menschliche Ernährung von großer Bedeutung. Oft gaben aber eher Modererscheinungen die Richtung der Züchtung vor. Viele moderne Sorten haben daher kaum Aroma und schmecken mehr oder weniger gleich. Der durchschnittliche Verbraucher kennt ja auch kaum noch was anderes. Viele klagen jedoch über Unverträglichkeiten und Allergien. Alte Obstsorten bieten dagegen eine Fülle von unterschiedlichen Aromen, Formen und Farben und sind oft auch für Allergiker gut verträglich.

Erhältlich ist die Broschüre beim Online-Shop des Pomologen-Vereins (Obst regional, http://pomologen-verein.de/online-shop.html). Bestellungen von Wiederverkäufern (ab 10 Stück gibt es einen attraktiven Rabatt), aber auch von Einzelexemplaren können an die Landesgruppe / Klaus Spieler gerichtet werden.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

Die Broschüre soll mit dazu beitragen die biologische Vielfalt alter Obstsorten zu erhalten indem neue Bäume mit alten Sorten gepflanzt werden. Kaum einer kennt aber noch die alten Sorten und ihre Eigenschaften. Die Broschüre soll dabei helfen an alten Sorten interessierten Menschen zu beraten und bei der Sortenauswahl behilflich zu sein. Es muss ja nicht unbedingt der Hochstamm sein. Alte Sorten gibt es auch in Form von Bäumen mit schwachwachsender Unterlage (der Baum bleibt dadurch kleiner) oder als Spalier und sind somit auch im kleinen Garten kultivierbar. In der Broschüre wird dementsprechend auch auf Baumschulen verwiesen, die die alten Sorten noch in ihrem Sortiment haben.


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Dokumente

Broschüre ´Erhaltenswerte Obstsorten für Hessen´ Leseprobe

Broschuere_Obstsorten_Hessen_INFO.pdf

 

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Herr Klaus Spieler
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Weitere Infos

Pomologen-Verein e.V. Landesgruppe Hessen
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