Sonderwettbewerb Soziale Natur

Naturerlebnisse und Aktionen

Das Projekt liegt eingebettet im Herzen des Hürtgenwaldes mit einer zusammenhängenden Waldfläche von über 12.000 ha. Die Flächen des Hürtgenwalds grenzen bei vergleichbaren Standortverhältnissen unmittelbar an den Nationalpark Eifel. Die Waldbestände im Hürtgenwald bieten einen repräsentativen Querschnitt durch die verschiedenen Waldgesellschaften des montanen Naturraumes, die von bundesweiter, z.T. sogar von europäischer Bedeutung sind. Abwechslungsreiche Waldbilder bieten ein hohes Naturerlebnis.

Anlass des Projekts war die Überlegung, mit einem Hochseilgarten Menschen für einen Besuch im Wald begeistern zu können. Wo früher mit Walderlebnispfaden neue Attraktionen begründet wurden, wird heute mit dem Hochseilgarten (Höhenerlebnispfad) eine neue Dimension geschaffen.

Mit neugestalteten Erlebnistafeln, welche den Blick in den Wald aufgreifen und bestimmte Elemente hervorheben und Aktionstafeln, die den Besucher zu bestimmten Aktionen auffordern, wird den Besuchern eine neue Sichtweise des Waldes geboten.

Der Wald soll bei einem Hochseilgarten (Höhenerlebnispfad) wieder in den Vordergrund treten, um einen besonderen Naturraum zu erleben. Wo kann man schon den Wald in großen Höhen kletternd erleben? Hochseilgärten (Höhenerlebnispfade) nutzen die Wartezeit auf den Plattformen, um in dieser Zeit Wissen über den Wald zu vermitteln und auf dieser Weise das bewusste Erleben des Waldes zu stärken. Für das Naturerlebnis in den Baumwipfeln werden als Zielgruppen alle Menschen – mit und ohne Behinderung – Einzelpersonen, Schüler Gruppen, Betriebe und Vereine gleichermaßen angesprochen.

Das Konzept des Hochseilgarten Hürtgenwald (Höhenerlebnispfad) stützt sich auf zwei Säulen, die den Pfad zu etwas Außergewöhnlichem machen:

1. Säule – Innovation

Der Hochseilgarten Hürtgenwald (Höhenerlebnispfad) ist
- Konkurrenzlos:
weil er weder klassischer Kletterwald noch Höhenerlebnispfad ist, und dementsprechend nicht mit diesen konkurrieren muss.
- Einzigartig:
weil er ein Klettererlebnis mit einem Naturerlebnis verbindet und somit im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen einen völlig anderen Schwerpunkt setzt.
- Vielfältig:
weil ein Aufenthalt im Hochseilgarten (Höhenerlebnispfad) sich wie ein Mosaik zusammensetzen lässt. Er lebt vom Naturerlebnis, das sich durch visuelle, akustische und Tastelemente sowie durch speziell geschulte Naturführer immer wieder neu und für jeden Besuchertyp individuell zusammenstellen lässt.

- Ausdrucksvoll:
haben Sie schon mal eine Baumblüte in den Baumwipfeln aktiv erlebt oder von 14 m Höhe – in der Vogelperspektive – den Waldboden genauer betrachtet? Dieses und andere eindrucksvolle Erlebnisse bietet der Hochseilgarten.
- Dynamisch:
je nach den Jahreszeiten, der Uhrzeit und dem Wetter lässt sich die Natur im Hochseilgarten völlig anders und aus neuen Blickwinkeln erleben. So wird man beispielsweise bei einer Nachtführung einen völlig anderen Wald (Geräusche) erleben als am Tage, im Frühjahr ein völlig anderes Waldbild als im Herbst.
- Herausragend:
weil er eben nicht nur ein Kletterwald oder ein Höhenerlebnispfad ist. Durch speziell geschulte Naturführer, Informationstafeln, Ferngläser, aber auch Rastplätze in den Baumwipfeln wird die Natur selbst zum Lehrer, zum Klassenzimmer und zum unauslöschlichen Erlebnis.
- Geheimnisvoll:
den Tieren der Nacht begegnen, die Düfte der Nacht erleben und die Wunderwelt der Baumwipfel entdecken. Diese neuen Begegnungen mit der Natur stecken voller Geheimnisse, die dem Besucher nahegebracht werden soll.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

2. Säule – Zusammenarbeit

So ein Programm könnte z.B. wie folgt aussehen:

Natur auf der Spur:
o Den Vormittag verbringt die Gruppe auf dem Höhenerlebnispfad mit Naturführer und jahreszeitlicher Schwerpunktlegung (Baumblüte, Herbstfärbung o. ä).
o Im Anschluss folgt eine von einem Naturführer geleitete naturpädagogische Wanderung bis hinein ins Bibergebiet im Bereich Simmerath oder Großhau.
o Den Abschluss bildet eine Besichtigung der Biberaktivitäten von der Besucherplattform im Wehebachtal mit dem zuständigen Revierleiter.
o Ausklang am Lagerfeuer.

Kultur und Natur:
o Den Vormittag verbringt die Gruppe bei einer Wanderung im Gebiet Zweifall mit Besuch des Museumssägewerkes. Dort werden die waldbaulichen Abläufe von der Bestandesbegründung bis ins Sägewerk damals und heute veranschaulicht.
o Im Anschluss folgt eine von einem Naturführer geleitete Wanderung, die über den Bodenerlebnispfad und im Anschluss über den Hochseilgarten führt. Auf dem Bodenerlebnispfad wird die Gruppe in die geologische Geschichte der Region eingeführt.
o Den Abschluss bildet am Nachmittag der Besuch der Stadt Monschau mit Stadtführer.


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Besuchen Sie uns

Hochseilgarten Hürtgenwald

Wollseifener Straße
52393 Hürtgenwald

Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

Herr Dirk Lüder
Tel.:02429/9400-41
hochseilgarten@wald-und-holz.nrw.de
http://www.wald-und-holz.nrw.de/hochseilgarten

 

Weitere Infos

Hochseilgarten Hürtgenwald
Hürtgenwald

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