Blüh- und Ackerrandstreifen in intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen

Das Projekt beruht auf einer Zusammenarbeit mit Landwirten, die Flächen zur Verfügung stellen. Die Flächen bringen Schwierigkeiten in der landwirtschaftlichen Nutzung, besitzen aber für die ökologischen Maßnahmen durchaus, oder gerade, einen besonders hohen Nutzungswert. Das können Vorgewende, Heckensäume und Waldränder, feuchte Stellen, magere und trockene, steinige Gebiete oder Betriebswege auf den Flächen sein. Die Umsetzung läuft seit Frühjahr 2016 sehr erfolgreich - im Frühjahr 2017 sind dann weitere Flächen hinzugekommen. Das Projekt erfährt Interesse und Aufmerksamkeit über die Region hinaus!

Einrichtung von Blühstreifen und Ackerrandstreifen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten und den Kommunen zum Erhalt und Etablierung der heimischen Ackerbegleitflora und Fauna als Lebensgrundlage einer vielfältigen Lebensgemeinschaft aus Pflanzengesellschaften, Tieren, Menschen im Einklang mit den (land-)wirtschaftlichen Erfordernissen und Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft. Ziel ist es, neben den betrieblichen und marktwirtschaftlichen Anforderungen, der Natur Platz und Entwicklungsmöglichkeiten in ihrer Vielfalt zum Wohle des Menschen zu geben.
Das alles vor dem Hintergrund der UN-Dekade der Biodiversität und nationaler Programme, wie auch NABU "Vogel des Jahres 2016" - Stieglitz.
Umgesetzte erste Flächen aus 2016 erscheinen im Sommer 2017 mit einer überwältigenden Margartenblüte sowie folgend mit vielen weiteren mehrjährigen Blühpflanzen.
Die Landwirte zeigen verstärkt Interesse an einer Kooperation zur weiteren Umsetzung:
im Frühjahr 2017 sind etwa 2 ha neue Blühflächen angelegt worden!

Bezug zur biologischen Vielfalt:

Schaffung von Entwicklungsmöglichkeiten der heimischen Ackervegetation, Blühpflanzen, auch Kulturformen, die der Insektenwelt eine breite Nahrungsgrundlage bietet und somit den rückläufigen Beständen in der intensiv genutzten Landwirtschaft entgegenwirkt, und weitere Nahrungsgrundlagen für gefährdete Arten in der Faunistik bietet.
Artenschwund wird entgegengewirkt und möglichen Neuansiedlungen Vorschub geleistet/Wege bereitet, Habitate geschaffen.
2017: Es ist fast schon unglaublich, wie neu geschaffenen Blühstreifen/~flächen von Insekten angenommen werden!


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Dokumente

Entwicklung und Perspektiven Blühstreifen Weiterstadt Stand: Sommer 2017

 

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Blühstreifen und Blühflächen in der Landwirtschaft

Am Kirchpfad 7
64331 Weiterstadt

Öffnungszeiten: 24/7

Herr Wolfgang Krato
Tel.:0615012339
wmjn.krato@t-online.de

 

Weitere Infos

NABU Weiterstadt-Griesheim-Erzhausen e.V.
Weiterstadt

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