Entdeckerheft „Wilde Tiere in der Stadt“

Einst scheue Tierarten wie Wildschweine, Nebelkrähen, Füchse und Biber haben sich an das Leben in der Großstadt angepasst und nutzen diesen speziellen Lebensraum inzwischen selbstverständlich. Der Artenreichtum an Tieren und Pflanzen wird in Großstädten wie Berlin auf mehr als 20.000 geschätzt. Die Menschen in den Städten erkennen den Wert des urbanen Lebensraums oft nicht.

Das Entdeckerheft „Wilde Tiere in der Stadt“ lädt dazu ein, mitten in der Stadt auf Wildtierpirsch zu gehen. Auf den 20 Seiten des Mitmach-Heftes wird großen und kleinen Entdeckern ab 6 Jahren spielerisch über Rätsel, Bastel- und Malanregungen und Experimenten das Thema näher gebracht. Die Vielfalt im verdichteten Stadtraum gilt es schätzen zu lernen, um diese auch schützen zu können.

Was machen Waschbären auf unserem Dachboden? Welche Tiere brauchen unsere Hilfe? Und wer hat hier seine Spuren hinterlassen? Als besondere Form von Bildungsmaterial bietet das Entdeckerheft "Wilde Tiere in der Stadt" einen lehrreichen Einblick in die Stadtnatur. Keine reine Wissensabfrage, sondern Entdecken im wahrsten Sinne. Im ersten Teil des Heftes erfährt man in Artenportraits eine Menge Wissen über sechs ausgewählte Tierarten. Im zweiten Teil hilft dieses Wissen bei der Pirsch, der Spurensuche und bei Überlegungen, wie sich Konflikte mit den wilden Nachbarn vermeiden lassen. Welche Laute die vorgestellten Tiere machen, lässt sich auf der Webseite zum Heft anhören. Das Museum für Naturkunde Berlin hat dafür sein Tierstimmern-Archiv geöffnet.

Das Heft des auf Bildungsmaterialien spezialisierten, unabhängigen Vereins Pindactica wurde gefördert von der Stiftung Naturschutz Berlin aus Mitteln der Jagdabgabe. Fachlich geprüft wurden die Inhalte durch Derk Ehlert, den Wildtierexperten des Landes Berlin.

Ergänzend zum Heft gibt es Forscherbögen, die in Zusammenarbeit mit dem Leibniz Insititut für Zoo- und Wildtierforschung entwickelt wurden. Damit lassen sich Tierbeobachtungen wissenschaftlich durchführen und dokumentieren. Die Ergebnisse kann man dann als Bürgerwissenschaftler dem Institut melden und somit den „echten“ Wildtierforschern zur Verfügung stellen.

Die Hefte stehen bei der Stiftung Naturschutz Berlin, dem Verein Pindactica und ausgewählten Orten in der Stadt zur kostenlosen Mitnahme bereit und können jederzeit online bestellt werden. So wird das Thema in den öffentlichen Raum getragen und leistet einen Beitrag zum Bewusstsein über die Artenvielfalt im Lebensraum „Stadt“.

Pindactica konzipiert als unabhängiger und gemeinnütziger Verein seit 2012 hochwertige und abwechslungsreiche Bildungsangebote, die auf spielerische Weise eigenständiges Lernen fördern und einen offenen und selbstständigen Umgang mit der Umwelt anregen. So konnten bislang mit über 100.000 produzierten Entdeckerheften junge Menschen und Familien in ganz Deutschland erreicht werden.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

In Städten ist die biologische Vielfalt manchmal größer als auf dem Land. Selbst bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben zwischen Häusern und Autos schon ihre Nische gefunden. Da die Tiere an die Anwesenheit an Menschen gewöhnt und mitunter weniger scheu sind, lassen sie sich oft gut beobachten.
Die Förderung des Interesses an der vielseitigen Stadtnatur regt auch zu weiterführenden Auseinandersetzungen ein. Nicht zuletzt durch Fragestellungen wie zum Beispiel:
Wie kann man wilden Tieren in der Stadt helfen? Wie lassen sich Konflikte mit den wilden Nachbarn vermeiden? Und: Warum fühlen sich die Tiere in der Stadt manchmal wohler als auf dem Land?


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