Greencut - Jugend filmt biologische Vielfalt

"GreenCut-Jugend filmt biologische Vielfalt" ist ein deutschlandweites Umwelt- und Kommunikationsprojekt. Durch den Einsatz moderner Videotechnik und durch "learning by doing" kommen junge Menschen der Natur näher, eignen sich Kenntnisse über das Thema biologische Vielfalt an und befähigen sich zu Multiplikatoren für Nachhaltigkeit. In der Umsetzung der Projekte sind Feldrecherche, Exkursionen, Tierbeobachtungen und die Aneignung von Artenkenntnissen und Sachinformationen wichtige Stationen, die durchlaufen werden. Das Ansprechen erfolgt über die rationale wie emotionale Ebene. Dabei soll den jeweiligen Beweg-gründen, persönliches Umweltengagement eigenverantwortlich umzusetzen, in allen Etappen des Projektes Entfaltungsmöglichkeit gegeben werden.

"Greencut - Jugend filmt biologische Vielfalt" ist ein Umweltbildungs- und Kommunikationsprojekt für junge Menschen. Die Leitidee des Projektes ist, jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit entsprechenden Informationen zu befähigen, sich selbst im Themenfeld Ökologische Vielfalt und Nachhaltigkeit zu professionalisieren und aktiv an der Produktion und Gestaltung von öffentlichkeitswirksamen Medien mitzuwirken. Der Einsatz moderner Dokumentationslogistik stellt dabei einen integralen Bestandteil der Projekte dar, der im Besonderen der Veranschaulichung von komplexen Sachverhalten aus dem Themenbereich Natur und Umwelt dient und ökologische Bewusstseinsbildung sowie die Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement fördern soll. Das Ansprechen der Teilnehmergruppen erfolgt über die rationale wie emotionale Ebene. Ob Abenteuerlust oder Fantasie, Forscherdrang oder Naturbegeisterung - den Beweggründen, persönliches Umweltengagement eigenverantwortlich und gestalterisch umzusetzen, soll in allen Etappen des Projektes Entfaltungsmöglichkeit und Gestaltungsraum gegeben werden. Mit einem lokalen Fokus soll das Thema biologische Vielfalt filmisch und fotografisch gemeinsam entwickelt und dokumentiert werden. Die Untersuchungsgebiete liegen dabei in unmittelbarer Erreichbarkeit der Akteure und zeichnen sich durch ihre besonderen ökologischen Eigenschaften aus. Der Verlauf der einzelnen Projekte lässt sich in drei Abschnitte gliedern: Die Organisation, Themenrecherche und Erhebung von Daten und Basisinformationen über die jeweiligen Aktionsgebiete sowie deren ökologischen Besonderheiten markieren den Beginn der ersten Projektphase.
Die Arbeitsgebiete liegen vorrangig in NSG, NP, Naturerbe-Schutzflächen oder in Gebieten von laufenden Bundesprogramm-Projekten. Vorbereitende Gespräche mit Akteuren und Kooperationspartner werden mit dem Ziel geführt, gemeinsame Ziel-setzungen zu formulieren und Netzwerke bereits auf der Arbeitsebene der einzelnen Projekte aufzubauen. Eine Differenzierung der Untersuchungsorte findet statt und Exkursionen werden durchgeführt. Sachinformationen, Artenkenntnisse und Umweltwissen über die Untersuchungsgebiete werden vermittelt sowie Möglichkeiten der Gestaltung von Öffentlichkeitsarbeit erörtert. Mit der Erstellung von Artenlisten und der Erfassung (fotografisch, filmisch) von Tier- und Pflanzenarten folgt die filmische Produktions- und Dokumentationsphase. Nach Drehbuch- bzw. Drehplanerstellung werden Filmteams gebildet und Themen, Ergebnisse und Aspekte des vorangegangenen Projektabschnitts audiovisuell erfasst und dokumentiert. Eine mediale Recherche zum Thema biologische Artenvielfalt in dem Untersuchungsgebiet wird unter professioneller Anleitung realisiert sowie themenbezogene Interviews gestaltet und durchgeführt. Im letzten Projektabschnitt werden Drehmaterial und Informations-recherche ausgewertet und zu Medien für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit zusam-mengestellt. Die Beiträge werden über eine Kommunikationsplattform im Internet veröffentlicht. Begleitend werden im Zusammenwirken mit den Kooperationspartnern und anderen Fachinstanzen Aktionen und Maßnahmen durchgeführt, die auf eine Intensivierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit abzielen.

In Kürze lassen sich die Durchführungsetappen des Projektes wie folgt beschreiben:

• Organisation, Themenrecherche und Erhebung von Daten und Basisinformationen über die jeweiligen Aktionsgebiete sowie deren ökologischen Besonderheiten bilden den Beginn der ein- bis zweiwöchigen Produktionsvorbereitung.

• Im Anschluss an die Vorbereitungsphase folgt die ca. zweiwöchige Medien-produktions- und Dokumentationsphase. Während dieser Zeit werden Drehbuch bzw. Drehplan erstellt, Filmteams gebildet sowie Themen und Aspekte des vorangegangenen Projektabschnitts audiovisuell erfasst und dokumentiert.

• Im letzten Projektabschnitt werden Drehmaterial und Informationsrecherche ausgewertet und zu Medien für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt.

• In der Kommunikationsphase des Projektes geht es um die Präsentation- und Veröffentlichung der Ergebnisse sowie um die Gestaltung der Pressearbeit.

Video:


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Gespa e. V. / Institut für angewandte Kulturforschung

Am Leinekanal 4, Eingang B
37073 Göttingen

Öffnungszeiten: 09.00 - 16.00 Uhr

Herbert Dohlen
Tel.:0551 50766390
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Göttingen

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