BION - ein Netzwerk, so vielfältig wie das Leben

In und um Bonn findet sich eine einzigartige Konzentration von lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Akteuren im Bereich der Erforschung und Erhaltung von Biodiversität. Dies umfasst mehrere so unterschiedliche Einrichtungen wie internationale Organisationen (z. B. UNU, UNCCD), etwa 15 relevante Universitätsinstitute und -einrichtungen, mehrere Bundesministerien (z. B. BMUB, BMZ, BMEL) und nachgeordnete Behörden (BfN, BLE), darüber hinaus zahlreiche weitere, wichtige Akteure ganz unterschiedlicher Couleur, wie z. B. die Alexander von Humboldt-Stiftung, die DFG, den DAAD, die Stadt Bonn und ihre Netzwerke.BION hat das Ziel, Synergien zwischen diesen Institutionen und Einrichtungen zu fördern. Durch den Prozess einer multidisziplinären, dynamischen und gezielten Vernetzung („Networking“) beschäftigt BION sich mit Fragen zur Biodiversität auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene. Die Arbeitsschwerpunkte von BION sind Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, Bildung und Erziehung, Forschung, Kommunikation, ökonomische Aspekte und nachhaltige Entwicklung. Hier soll insbesondere durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität in allen Schichten der Gesellschaft gestärkt werden. Damit stellt BION eine Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Politik und Wissenschaft dar, drei ganz unterschiedlichen Interessensgruppen.
Mittlerweile vereint BION bereits 57 Partnerinstitutionen.

Die lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Arbeitsschwerpunkte von BION sind Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, Bildung und Erziehung, Forschung, Kommunikation, v. a. mit und durch die Medien, ökonomische Aspekte der Biodiversität, nachhaltige Entwicklung und Biodiversität und die „politische Dimension“ (Science-Policy Interface) der Biodiversität. Dabei wird sich BION insbesondere auf die folgenden Themenbereiche konzentrieren:
• Bewusstseinsbildung in allen Schichten der Gesellschaft
• Bildung und Erziehung auf allen Ebenen des Bildungssystems, mit einem speziellen Bezug zur Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung (DESD, 2005-2014)
• Der Forschung und Lehre in unterschiedlichen Bereichen der Biodiversität (v.a. durch die Beteiligung der Universität Bonn, des Museums Koenig, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und durch den DAAD, die UNU und andere Partner vorgesehen)
• Kommunikation zur Biodiversität, insbesondere durch enge Zusammenarbeit mit den Medien
• Der Relation zwischen Biodiversität und nachhaltiger Entwicklung (Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn; Internationales Zentrum für nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)
• Dem Bezug zwischen Biodiversität und Ökosystemleistungen (e.g. TEEB-Studie)
• Einer engen Anbindung von BION an die Entscheidungsträger in Deutschland (Kooperation mit den Ministerien, dem BfN und dem BLE)

Inhaltliche Zielsetzung ist die öffentlichkeitswirksame Durchführung eines internationalen Fachkongress in Bonn mit den Partnern des BION-Netzwerks. Die vielfältigen Partner sollen im Rahmen eines internationalen BION-Fachkongresses zusammengeführt werden - die in BION vertretene Fachkompetenz und Erfahrung kann neue Wege zur Lösung der vielfältigen mit Biodiversität zusammenhängenden Fragen und Probleme aufzeigen. Den Kern des BION-Netzwerks stellt die Universität Bonn mit ihren relevanten Institutionen und Arbeitsgruppen, welche die gesamte Bandbreite der natur- wie geisteswissenschaftlichen Forschung zu Biologischer Vielfalt, ihrer Nachhaltigen Nutzung und dem globalen Umweltwandel umfasst. Der BION-Kongress soll eine Plattform für die konstruktive Interaktion der unterschiedlichen regionalen, nationalen und internationalen Akteure im Themenbereich Biologische Vielfalt mit Bezug auf Bonn schaffen. Zum Zweiten soll er den wissenschaftlichen Austauschprozess gestalten, in dem der eigentliche Mehrwert einer solchen Plattform liegt: Erst die systematische Verknüpfung von biologischem Wissen mit soziologischen, kulturwissenschaftlichen, ethisch-normativen und juristischen Perspektiven erlaubt eine genauere Diagnose der komplexen Entwicklungszusammenhänge, aus der sich dann auch wieder politische Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt ableiten ließen. Der internationale Fachkongress soll das weithin sichtbare Produkt dieser Plattform und der hier praktizierten wissenschaftlichen Vernetzungspotentiale sein.
Der Kongress zielt ab auf eine
• Bündelung der wissenschaftliche Expertise auf ausgewählten Gebieten der sogenannten ‚grand challenges’ in enger Vernetzung mit den in der Bonner Region vorhandenen Wissenschafts-, Wissenschaftsförderungs- und Entwicklungsforschungsinstitutionen, den Ministerien und oberen Regierungsbehörden, den UN-Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs),
• Service-Funktion im Sinne einer Informations-Drehscheibe u. a. als Wissenschafts-Politik-Schnittstelle, zur Vermittlung von Experten etc. In dieser Funktion soll auch die Einbindung der BION-Partner in Internationale Prozesse wie IPBES oder auch nationale Netzwerke wie z. B. DIVERSITAS Deutschland gefördert werden,
• Exemplarische Optimierung der Interaktion zwischen Gesellschaft, Wissenschaft und Politik durch Anstoßen konkreter Beiträge (1) als exemplarische Initiative zur IPBES (2) zur Einbindung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) in den internationalen Kontext, (3) im Kontext der neuen, durch COP 10 in Nagoya geprägten strategischen Ausrichtung des Übereinkommens zur Biologischen Vielfalt (Convention on Biological Diversity; CBD),
• Formulierung konkreter Kollaborationsprojekte zwischen den Partnern.

Im Rahmen der Kongressvorbereitung und –durchführung soll das Netzwerk im engen Austauschprozess der unterschiedlichen Akteure klare Aufgabenfelder und Arbeitsformen sowie passende Kommunikationsstrategien entwickeln. Bis jetzt wurden insgesamt 9 Arbeitsgruppen konstituiert.

Bezug zur biologischen Vielfalt:

BION ist ein Netzwerk aus verschiedenen Disziplinen im Bereich der Biodiversität und Nachhaltigkeit, mit dem Ziel gemeinsam und aus verschiedenen Blickwinkeln die Erforschung und den Erhalt der biologischen Vielfalt zu fördern. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll das Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität in allen Schichten der Gesellschaft gestärkt werden. Damit stellt BION eine Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Politik und Wissenschaft dar, drei ganz unterschiedlichen Interessensgruppen.


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BION e.V.

Meckenheimer Allee 171
53115 Bonn

Öffnungszeiten: 9 bis 17 Uhr

Herr Dr Wolfram Freund
Tel.:0228 73 9055
bion@uni-bonn.de
http://www.bion-bonn.org

 

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