Heiliger Franz von Assisi - Schutzherr von Umwelt und Ökologie

Wir wünschen uns, dass mit dem Projekt „Heiliger Franz von Assisi - Schutzherr von Umwelt und Ökologie“ Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen je nach eigenen Interessen, Möglichkeiten und Fähigkeiten Multiplikatoren werden, die sich nach dem Vorbild des heiligen Franz von Assisi mit Sensibilität, Achtung und Wertsschätzung für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Die Welt von Morgen, gehört den Kindern von Heute.

Projekt -Beginn: 01. März 2015
Projekt-Ende: 04. Oktober 2015
KiTa-Kinder: 45 Kinder im Alter von zwei
Mitarbeiterinnen: fünf pädagogische Fachkräfte
Weitere Teilnehmer:Familien und Freunde

Kinderwelt im naturnahen Lebensraum
Gemeinsam erleben Kinder die Natur im Jahreskreislauf. Sie beobachten, entdecken und forschen. Kinder und Eltern werden für Natur- und Klimaschutz sensibilisiert.

(Auszug aus der KiTa Konzeption)
Das Leben und Spiel der Kinder in der Natur und ihre Liebe zur Natur macht sie zu "geborenen Naturschützern". Im täglichen freien Spiel wird Umwelt und die biologische Vielfalt von den Kindern mit allen Sinnen ganzheitlich erlebt, erforscht, entdeckt. Sie sehen, riechen, hören, schmecken, tasten. Sie erspüren, wie der Jahreskreislauf das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen ordnet und gliedert. Im Rahmen der Umwelterziehung und der ökologischen Bildung werden viele Aktivitäten gestaltet, die den Kindern Einblicke in Zusammenhänge und gegenseitigen Abhängigkeiten der Lebensgemeinschaften der Pflanzen, Tiere und Menschen geben. Die Kinder lernen Schlussfolgerungen zu ziehen und werden ermutigt, eigene Verhaltensweisen zu entwickeln. Sie erkennen, wie sich das eigene Handeln auf die Umwelt mit ihren Ressourcen auswirken kann und entwickeln Bereitschaft, Verantwortung für sich, für die Gemeinschaft und für die Umwelt von Heute und Morgen zu übernehmen.

Ziel des Projektes
Mit dem Projekt „Heiliger Franz von Assisi - Schutzherr von Umwelt und Ökologie“ soll ein Beitrag zur religiösen Bildung und ethischen Orientierung und zur Umwelterziehung und ökologischen Bildung geleistet werden.

Der achtsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffen gehören ansatzweise zum KiTa-Alltag. Es gibt z.B. kleine Dienste wie Lichtwächter, Wasserkontrolleure, Müllsammler. Darüber hinaus sollen weitere Möglichkeiten gefunden werden, wie und wo sorgfältiges und sparsames Handeln in der KiTa und im Elternhaus möglich sind. Dazu werden z.B. kreative Aktionen geplant, die sich spielerisch mit dem Energiesparen und mit dem sparsamen Umgang und der Wiederverwertung von Rohstoffen (z.B. Herstellen von Papier aus Altpapier) auseinandersetzen. An vielen Beispielen soll deutlich werden, dass es kleine Möglichkeiten gibt, sorgfältiger und umweltbewusster mit den Ressourcen der Erde umzugehen und dass es oft einfache Alternativen gibt.

Die vielfältigen kleinen Projekte und Themenbereiche, die während der Projektzeit gestaltet und erarbeitet werden, führen dazu, dass die biologische Vielfalt in unserer Kulturlandschaft erhöht wird. Hierzu gibt es folgende gelungene Beispiele, die zum Teil auch über den Zeitplan des Projektes weiter verfolgt werden.

Pflanzen
Hierzu haben die Kinder die verschiedensten Pflanzen gesät. Es gab Samen von Nutzpflanzen, Zierpflanzen und Kräutern. Die Kinder konnten in der KiTa über einen Zeitraum von 4 Wochen die Anzucht und das Wachsen beobachten und dokumentieren. Anschließend haben die Kinder ihre Pflanztöpfchen mit nach Hause genommen und berichten darüber. Die Vielfältigkeit der heimischen Pflanzen können die Kinder auf dem naturnahen Außengelände erleben. Ein Wiesenstreifen wurde nicht mehr gemäht und dort tummeln sich nun in den unterschiedlichen Gräsern viele kleine Insekten. Ein weiteres Ziel ist es, dass auf der Wiese entlang am Gartenzaun heimischen Blumen wachsen wie Scharfgabe, Kamille, Wilde Möhre, Rainfarn, Wegmalve. Sicherlich ergibt es sich bei einem Sommer- oder Herbstspaziergang, verschiedene Blumen zu entdecken und den Samen mitzunehmen oder einige Familien haben einzelne Sorten in ihren naturnahen Gärten. Zu diesem Themenbereich gibt es fachkundige Eltern und sachkompetente Ansprechpartner.

Vögel
Im Rahmen des Projektes gab es auch den Themenschwerpunkt Vögel. Eine Kindergruppe hat sich über mehrere Wochen intensiv damit beschäftigt. Die Vielfalt der Vögel wurde beobachtet, Unterschiede/ Merkmale festgestellt und verschiedene Lebensräume beschrieben. Welche Vögel überwintern hier bei uns? Welche Vögel fliegen in den Süden? Was können wir tun, um die Vielfalt der Vögel zu unterstützen? Wir planen, dass sich die Kindergruppe zu diesen Fragen weiter trifft und vielleicht mit

Bienen
Das Insektenhotel wird weiter beobachtet und gepflegt. Im kommenden Frühjahr 2016 könnte sich eine Kindergruppe mit der „Honigbiene“ beschäftigen. Vielleicht wäre es sinnvoll, die Schule Natur in der Gruga (Essen) zu besuchen, die auch für Kinder im Vorschulalter in ihrem Umweltbildungszentrum folgenden Kurs anbietet.

Naturräumliches und sozioökonomisches Umfeld
Die Tageseinrichtung St. Barbara liegt im Süden der Großstadt Essen, im Ortskern des Stadtteils Byfang am Südrand des Ruhrgebietes. Byfang und seine Umgebung sind sehr ländlich geprägt. Die hohe Bedeutung Byfangs für den Natur-, Arten- und Landschaftsschutz gibt immer wieder Anstoß für neue Umweltprojekte in der Kindertageseinrichtung St. Barbara.


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Dokumente

Dokumentation Heiliger Franz von Assisi Teil II.pdf

Dokumentation Heiliger Franz von Assisi Teil I.pdf

 

Besuchen Sie uns

Kindertageseinrichtung St. Barbara

Pothsberg 5
45257 Essen

Öffnungszeiten: nach Absprache

Frau Martina Reinecke
kita.st.barbara.essen-kupferdreh@kita-zweckverband.de

 

Weitere Infos

Kindertagesseinrichtung St. Barbara Pothsberg 545257 Essen
Essen

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