Vielfalt-Entdecker-Touren

Weiterentwicklung:

Unsere Vielfalt- Entdecker-Touren führen wir seit 2012 mit folgenden Angeboten weiter: - Fledermaus-Wanderungen zum 1. Mal 2012 mit dem Biologen und Fledermaus-Experten Guido Pfalzer aus Kaiserslautern . Das kam so gut an, dass wir diese Veranstaltung 2014 wiederholen und erweitern. Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Verbandsgemeinde bieten wir am 23.8. das Bauen von Fledermaus-Herbergen an. Die Bausätze haben wir vom BUND bezogen. Danach führt uns Herr Dr. Pfalzer mit Bat-Detektor dorthin wo Fledermäuse auf der Jagd sind. Die gleiche Veranstaltung wird nochmal am 5. September durchgeführt für die Ziel-Gruppe der Jugendlichen. - Bienenprojekt: ich betreibe eine kleine Hobby-Imkerei. 2013 im Rahmen der Woche GEO Tag der Artenvielfalt kamen 3 Kindergartengruppen, 1 Schulklasse und 1 Klasse angehender Erziehern zu Besuch, um sich über Bienen und im letzteren Fall auch über nachhaltiges Lernen zu informieren. 2014 kamen 7 Kindergruppen. Inhalt: leben der Honigbiene mit allen Sinnen erfahren, Honigproduktion, Bestäubungsleistung, Arbeiten des Imkers (Waben entdeckeln und schleudern)und Essen von Honigbrötchen mit dem selbst geschleuderten Honig, Unterscheidung Biene,Wespe,Hummel - Fortbildung für Erzieherschule neben dem oben bereits erwähnten Klassenbesuch einer Erzieherschule wurde uns auch die Möglichkeit eröffnet, während der Schulzeit ein Projekt zum Thema WaldART durchzuführen. - weiterhin Baumpflanzaktionen mit Ortsgemeinden und gute Zusammenarbeit der Koop. partner

Ursprüngliche Bewerbung:

Im Rahmen des Projektes NATURERLEBEN bieten wir seit 2008 in Kooperation mit dem Forstamt Otterberg und dem Förderverein der Grundschule Katzweiler im außerschulischen Bereich Grundschulkindern Vielfalt-Entdecker-Touren in unterschiedlichste Naturräume an.

Hier nur einige Beispiele:
Gewässergüteklassifizierung an Bach und Weiher mit altersgerechtem Bestimmungsschlüssel.
Besuch in Hobby-Imkerei mit Honigschleudern,
Baumpflanzaktion in Wiederaufforstungsfläche,
Jungvögel beringen und Steinkauzröhren aufhängen mit dem Vogelschutzverein
Fledermaus-Wanderung mit BAT-Detektor (mit Referent)
Survival im Wald mit Feuermachen, Laubhüttenbauen und Stockbrot
Schmetterlingswiese mit bestimmen der Schmetterlinge(mit Referent)
Bau eines Lebensturms
Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof

Ziele und Methoden
Wir wollen Grundschulkindern in ihrer Freizeit möglichst ganzheitlich Natur nahebringen. Wir meinen, nur was man kennt, wird man schätzen und dann auch schützen. Durch unsere Ideen-und Methodenvielfalt schaffen wir einen emotional positiven Zugang.
Für die Kinder ist es Spiel und Abenteuer, woran sie freiwillig teilnehmen. Die Vielfalt der o.g. Angebote werden bspw. ergänzt durch Ausflüge mit dem Mess-und Untersuchungsschiff MS Burgund auf dem Rhein.
Aus Begeisterung über unser Projekt hat uns der Ortsbürgermeister ein ca.3 ha großes Waldstück zur Verfügung gestellt, in dem einige unserer Programme stattfinden.
Die Kinder erleben wie sich Naturräume im jahreszeitlichen Wechsel und über Jahre hinweg verändern bspw.durch Überwucherung und Zerfall .
Die Kinder lernen spielerisch: Wald-und Kooperationsspiele,
kreativ: Basteln mit Naturmaterialien, Ordner führen und gestalten,
handwerklich: Tiersauger bauen, Fledermaus-Herbergen,
kognitiv: Internet-Recherchen, Bestimmungsschlüsseln
sozial: es entwickelte sich eine Gruppe mit einem festen Kern, Sie lernen begeisterte ältere Menschen kennen, die ihnen ihr Hobby nahebringen. Immer mehr Eltern interessieren sich auch für Inhalte und leisten nicht nur Fahrdienste, sie nehmen sich auch Urlaub. Die Eltern merken zunehmend, dass sie mit ihren Kindern zusammen wichtige Umwelt-und Sozialerfahrungen machen können, die in der Regel nur geringe Teilnehmerbeiträge kosten. Bei einem Elternabend entwickeln wir gemeinsam neue Ideen (Elternpartizipation). Auch Kinder engagieren sich für andere und bringen eigene Ideen ein. Ein Junge baute das Muster eines Insektenhotels nach und zeichnete Bauplänen .
Multiplikatoren:
Zum 2. Mal haben wir eine Fortbildung für ErzieherInnen und GruppenleiterInnen angeboten zu den Themen Wald mit allen Sinnen und LandArt.
Kooperationspartner
Wir legen Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Institutionen. Bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sind wir als Kooperationspartner eingetragen.Wir arbeiten zusammen mit dem Forstamt Otterberg, demFörderverein der Grundschule und dem Vogelschutzverein.
Vernetzung
ist uns ein wichtiges Anliegen: zwischen Jung und Alt , zwischen unterschiedlichen Experten,zwischen verschiedenen Vereinen, mit der Partnerschule in Ruanda und der Unterstützung des Aufforstungsprogramms One Tree per Child oder Bäume machen Schule und der Vernetzung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem.
Unsere Angebote sind eingebettet in Aktionen auf
lokaler Ebene wie Vogelschutzverein
regionaler Ebene wie Hirschkäferpirsch, Nussjagd
nationaler Ebene wie GEOTag der Artenvielfalt, Fledermauswoche
internationaler Ebene wie Internationales Jahr der Wälder.
Wir zeigen, dass unsere Angebote nicht im luftleeren Raum hängen, sondern in weitreichenden Zusammenhängen stehen. Außerdem erhalten wir dadurch viel Material und Ideen.
Beispiel 1 dazu
Zum Auftakt der Kampagne zum Internationalen Jahr der Wälder am 21. März pflanzten wir an der Auffahrt des CVJM Jugendgästeshauses in Otterberg eine Allee von Bäumen des Jahres. Beteiligt waren
das Forstamt Otterberg,
der CVJM Katzweiler- Mehlbach-Hirschhorn,
CVJM Pfalz
Kinder der Grundschule Katzweiler und deren Eltern samt kleiner Ausstellung ihrer Holzarbeiten,
ruandische Studenten von der TU Kaiserslautern und
Lokalpolitiker.
Neben der Begegnung war uns auch wichtig, die Situation der Wälder in anderen Kontinenten in den Blick zu nehmen gerade bei diesem Anlass und was läge näher als unser Partnerland Ruanda, vertreten durch die Studenten an der TU.

Beispiel 2 dazu
die Rektorin der Grundschule stellte aus diesem Anlass das diesjährige Schulfest unter das Thema Wald. Eine Station war Bodenuntersuchung und Zersetzungskreislauf . Die Kinder arbeiteten mit Tiersaugern und Bestimmungsschlüsseln und konnten danach zu dem Satz
Der Wald braucht nicht den Menschen, aber der Mensch braucht den
Wald viel qualifiziertes sagen. Auch da war uns der Besuch ruandischer Studenten und ihre Sicht sehr wichtig.
Auszeichnung
E.E. Greve-Preis 2011
Sei ein Futurist 2009
Ideen-Initiativen-Zukunft 2010
Unser Projekt kann gut übertragen werden.

Fazit Vielfalt genießen - Natur-Zeit ist Freizeit trifft voll zu!

Video:


Bild 1
Bild 2

Bild 3
Bild 4

 

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