Wildtierrettungsstation & Waldschule im Untertaunus

Im Jahr 2013 wurde der Verein aus einer seit 2009 bestehenden Privatinitiative der heutigen Vereinsvorsitzenden Julia Hy-Keller gegründet. Die Wildtierrettung Untertaunus konnte sich zu einer festen Anlaufstelle in Fragen rund um den Wildtierschutz für das gesamte Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus etablieren und unterstützt kooperativ bundesweit Wildtierretter und -stationen bei ihrer Arbeit.

Die wesentlichen Vereinszwecke der staatlich anerkannten Einrichtung sind die Versorgung von in Not geratenen Wildtieren sowie Aufklärungs- und Schulungsarbeit in den Bereichen Tier-, Arten- und Naturschutz. Der fachliche Schwerpunkt der Wildtierpflege liegt in der Behandlung, Pflege und Aufzucht von Bilchen (Garten-, Siebenschläfer, Haselmaus), Eichhörnchen, Fledermäusen, Greifen und Eulen, Hasenartigen, Igeln, Marderartigen, Papageien (wildlebend), Rehkitzen, einheimische Schlangen und Wasservögeln. Darüber hinaus wird die artgerechte Konditionierung der Wildtiere vorangetrieben, um Fehlprägungen zu vermeiden, damit sie, zurück in der Natur, überleben können. Die fachliche Zusammenarbeit erfolgt dabei ausschließlich mit staatlich anerkannten Auswilderrungsstationen.

Besuche in Schulen und Kindergärten, Schulungen von tierärztlichem Personal, Feuerwehr und Polizei sowie Vorträge vor interessiertem Publikum und die Vermittlung tier- und artenschutzrelevanter Themen sind u. a. Aufgabenbereiche der „Waldschule“ der Wildtierrettung Untertaunus.

Unsere Ziele & Arbeit

In 80 Prozent der Fälle sind die Wildtiere die in die Auffangstation der Wildtierrettung Untertaunus gebracht werden, durch Zivilisationseinflüsse in Not geraten. Die Aktiven empfinden es als ihre Pflicht und ethische Verantwortung, diesen Tieren zu helfen und sie zu versorgen, um sie wieder wildbahntauglich zu machen. Seit Gründung der Initiative im Jahr 2009 ist die Wildtierrettung Untertaunus Anlaufstelle für das gesamte Rhein-Main-Gebiet und unterstützt kooperativ andere Wildtierstationen bei ihrer Arbeit. Sie möchte kranke, verwaiste & notleidende Wildtiere so gut wie möglich Erstversorgen, päppeln, aufziehen & pflegen, ihnen eine sichere vorübergehende Unterbringung ermöglichen und sie wieder wildbahntauglich machen. Die Auswilderung wird später von entsprechenden Einrichtungen übernommen in die die gesunden und entsprechend eingestellten Pfleglinge dann überstellt werden.


Projekt zum Erhalt von Arten und Lebensräumen im eigenen Garten (Waldschule)

Die Hauptursache für den Zusammenbruch von Artenpopulationen sind der Verlust und die Zerstörung von Nestern und Nistmöglichkeiten sowie der Verlust von Naturraum und wichtigen Nahrungsquellen. Diesem Trend sieht die Wildtierrettung Untertaunus natürlich nicht tatenlos zu: Gezielt werden einzelne Hilfsmaßnahmen für bestimmte Wildtierarten unterstützt. Die meisten Eingriffe in Natur und Landschaft finden im engen regionalen Umkreis statt. Der Erhalt der biologischen Vielfalt und damit unserer Lebensgrundlage wird zwar auf politischer Ebene beschlossen, jedoch die Umsetzung erfolgt meist über engagierte Mitbürger vor Ort. Eine Aktivierung zum Mitmachen ist daher im nachbarschaftlichen Umkreis besonders wichtig.

Projekt Lernort: Natur! (Waldschule)

Einerseits Verniedlichung der Wildtiere als “Bambis”, andererseits ein schlechtes Gewissen gegenüber der Natur: Beides hilft unseren Ökosystemen nicht weiter. Nicht nur Jäger haben festgestellt, dass immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene immer weniger über einheimische Tiere und Pflanzen wissen. Viele Kinder glauben, dass aus jedem Reh ein Hirsch wird und das Eichhörnchen dem Marder ähnlich sei. Da die Aktiven der Wildtierrettung Untertaunus e. V. den Lebensraum und die Besonderheiten unserer Wildtiere am besten kennen und Interessierte darüber informieren wollen, bieten sie dazu verschiedene Möglichkeiten an, um z. B. mehr über Hirsch, Reh, Marder und Eichhörnchen zu erfahren. Davon versprechen sich die Wildtierretter mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Umgang mit den Zusammenhängen sensibler Ökosysteme.

Projekt Streuobstwiese (Waldschule)

Die Ursprünge unserer heutigen Obst-Kulturformen liegen im Orient. Von dort gelangte das Wissen über Obstanbau und -zucht nach Südeuropa. Mit den Römern und Griechen erreichte der Obstbau einen vorläufigen Höhepunkt. Der Untergang des römischen Reichs leitete eine Epoche von politischen Umwälzungen und Kriegen ein. In dieser Zeit ging viel Wissen über den Obstbau verloren. Die Anzahl der Kultursorten schrumpfe stark. Das Zeitalter der Industrialisierung führte zu einen großen Bevölkerungswachstum. Die Städte konnten sich nicht mehr selbst versorgen. Die Erfindung des Mineraldüngers 1840 ermöglichte eine Ausweitung der Anbauflächen und jährliche Ernten. Der Transport der Ware über weite Strecken wurde möglich. Obst war erstmals eine Handelsware. Es ist der Beginn des gewerblichen Obstbaus.

Video:


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Dokumente

Plakat ´Jeder kann helfen´

Wildtierrettung Untertaunus Flyer für Tierarztpraxen, Schulen, Kindergärten, Ämter ...

 

Besuchen Sie uns

Wildtierrettung Untertaunus e.V.

Finkenstraße 8a
65388 Schlangenbad

Öffnungszeiten: Schulen / Kindergärten auf Anfrage; Polizei / Feuerwehr (für Notfälle) täglichAndere Besucher auf Anfrage

Frau Julia Hy-Keller
Tel.:0151-27521468
info@wildtierrettung-untertaunus.de
http://www.wildtierrettung-untertaunus.de

 

Weitere Infos

Wildtierrettung Untertaunus e.V. als Verein; Julia Hy-Keller, als Privatperson, Gründerin und Initiatorin finanz. das Projekt gemeinsam zu 60% aus privater Tasche, Wildtierpflege, med. Versorgung, Vorträge, Sachverständige Wildtier-, Naturschutz
Schlangenbad

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