Kartoffelspuren – Vielfalt neu entdecken

"Kartoffelspuren - Vielfalt neu entdecken" ist ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördertes, 3-jähriges Bildung- und Öffentlichkeitsprojekt von HelpAge Deutschland. Es hilft in Peru beim Heben verloren gegangener Wissensschätze und wirbt in Osnabrück und Umland für die Bedeutung der Artenvielfalt als Garant für Nahrungssicherheit und Ernährungsqualität sowie ein nachhaltiges Verbraucherverhalten.

Eine Vernetzung der Akteure ermöglicht dabei eine Umwelt- und Ernährungsbildung über Generations- und Ländergrenzen hinweg: In Peru fördert HelpAge die Wissensweitergabe zwischen Jung und Alt bezüglich Erhalt und Anbau andiner Kartoffelsorten. In niedersächsischen Osnabrück und Umland werden verschiedene Alters-, Kultur- und Interessengruppen gärtnernd, kochend, essend und zuhörend zusammengebracht. Durch authentische Projekterfahrungen, die heimischen Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren die Realität der (alten) Andenbewohner nahe bringen, wird schließlich eine Brücke zwischen der norddeutschen Heimat und dem fernen Südamerika geschlagen.
Schlüsselaktivitäten in den ersten anderthalb Jahren waren die gemeinschaftliche Aussaat, Pflege und Ernte von ca. 50 verschiedene Knollensorten in hiesigen Klein-, Privat-, Schau- und Schulgärten mit einem didaktischen Begleitprogramm für 9 Grund, Förder- und weiterführende Schulen, das wiederholte und ausgedehnte Herbstevent "Osnabrücker Kartoffelwochen" mit Restaurant- und Mensenbeteiligung aus Osnabrück, Bramsche und Vechta sowie mehrere Veranstaltungsangebote für das Jahresprogramm "Ernährung" der VHS Münster - letztere ermöglichten u.a. drei sehr intensive Erzählcafés mit deutschen Senioren zum Thema "Alte Liebe zu ollen Knollen". Im Frühjahr 2013 stand, nach einer bis dato eher theoretischen Auseinandersetzung der verschiedenen Projektzielgruppen mit dem Herkunftsland der Kartoffel und ihrer Bedeutung für die kleinbäuerliche Landwirtschaft, der lebendige Austausch mit den andinen Hütern der Vielfalt im Vordergrund: Ende April kamen ein peruanischer Agrartechniker und ein alter Kartoffelbauer zu Besuch nach Osnabrück, um die hiesige HelpAge-Arbeit in Schulen, Gärten etc. kennen zu lernen und selbst bei Pflanzaktionen, Präsentationen, Exertengesprächen o.ä. ihr Wissen weiterzugeben. Altes Wissen zum Anfassen war dabei das Motto. In der zweiten Jahreshälfte 2013 lockt schließlich der kulinarische Blick über den Tellerrand: im "Kartoffelherbst in der Friedensregion" experimentieren nicht nur Profiköche aus dem Landkreis Osnabrück und der Stadt Münster mit der (t)ollen Knolle und regionalen wie exotischeren Rezeptanregungen, sondern auch alle Hobbyköche habe die Möglichkeit, mit dem Kochlöffel in das Reich der Kartoffel und ihrer knolligen Verwandtschaft zu reisen - bei Kochkursen und -aktionen mit der VHS Osnabrück, in örtlichen Schulen und Restaurants oder in Zusammenarbeit mit Veggieday Münster.


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Aktionsflyer ´Kartoffelherbst 2013´

 

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