Wussten Sie schon, …?

Wussten Sie schon, warum Blauwale so groß sind?

Bis zu 33 m lang und 200 t schwer: Der Blauwal ist das größte und schwerste Tier der Welt. Aber wie wurde er eigentlich dazu?

Zum Artikel
Mit dem parentalen Umwelteffekt bereiten Pflanzen ihre Nachkommen auf veränderte Umweltbedingungen vor. | ©Elmar Thiel - photo taken by Elmar Thiel, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=487723

Wussten Sie schon, dass Pflanzen ihre Erfahrungen weitergeben können?

Der sogenannte „parentale Umwelteffekt“ bezeichnet die Eigenschaft einiger Pflanzen, neben Genen auch Erfahrungen an ihre Nachkommen weiterzugeben. Dadurch können Arten sich besser an ihre Umwelt anpassen. Das ist gerade in extremen Lebensräumen wie Wüsten von Nutzen.

Zum Artikel
Der tut nichts: Der Kaiman will doch nur spielen. Bild: Jennifer Scheffler/pixelio.de

Wussten Sie schon, dass Krokodile miteinander spielen?

Forscher von der University of Tennessee haben herausgefunden, dass Krokodile über einen ausgeprägten Spiel- und Sozialsinn verfügen. Dafür wurde das Verhalten von Krokodilen, Alligatoren und Kaimanen über zehn Jahre lang beobachtet. Und siehe da: Sie können weit mehr als lauern, töten und fressen.

Zum Artikel
Ein luftgefüllter Kanal verbindet die Ohren der Eidechse im Inneren und ermöglicht ihr das Richtungshören. Bild: Frieder Mugele, Universität Twente

Wussten Sie schon, dass Reptilien und Vögel Geräusche anhand eines Tunnels im Kopf orten?

Ob feindliches Tier oder Beute: Im Tierreich ist es von großer Bedeutung, die genaue Position einer Geräuschquelle bestimmen zu können. Menschen bestimmen die Richtung, aus der ein Geräusch kommt, anhand des Zeitunterschiedes, mit dem ein Schallsignal an beiden Ohren ankommt.

Zum Artikel
Die Blätter der Victoria cruziana sehen aus wie riesige Teller, sind enorm stabil und dabei superleicht. | © Thomas Max Müller / pixelio.de

Wussten Sie schon, dass Seerosen zu weniger CO2-Ausstoß beitragen können?

Der Luftfahrkonzern Airbus entwickelt derzeit einen Spoiler, der den Kohlendioxidausstoß in der Atmosphäre deutlich senken könnte. Für die Neuentwicklung nehmen sich die Ingenieure die Blätter einer Riesenseerose zum Vorbild. Sie sind enorm stabil und wiegen selbst sehr wenig.

Zum Artikel
Springspinne Maevia inclemens und ihre Artgenossen gehören zu den wichtigsten Fressfeinden von Insekten. (Foto: David E. Hill, Peckham Society)

Wussten Sie schon, dass Spinnen noch gefräßiger sind als Wale?

Jährlich verputzen Spinnen 400–800 Mio. Tonnen Insekten sowie andere Tiere und Pflanzen. Sie gehören zu den weitverbreitetsten Räubern im Tierreich. Im Vergleich dazu erscheint die Ausbeute von Walen fast schon mager: Die Meeressäuger erjagen gerade mal bis zu 500 Mio. Tonnen Biomasse im Jahr.

Zum Artikel
Einige Schnecken verteidigen sich schlagkräftig gegen ihre Feinde. Foto: © Yuta Morii/Hokkaido University

Wussten Sie schon, dass manche Schnecken sich schlagkräftig wehren?

Von wegen Rückzug ins Schneckenhaus: Biologen der Universität Hokkaido haben zwei Schneckenarten entdeckt, die gegen ihre Angreifer in die Offensive gehen. Sie schlagen zurück – im wahrsten Sinne des Wortes. Ihr Schneckenhaus verwenden sie dabei wie eine Keule.

Zum Artikel
Dieser knallgelbe Schleimpilz hat kein Gehirn, ist aber trotzdem lernfähig. © Audrey Dussutour

Wussten Sie schon, dass Schleimpilze gute Schüler und talentierte Lehrer sind?

Sie sehen aus wie Kleckse, haben oft knallige Farben und kein Gehirn: Schleimpilze. Forscher der Université Toulouse haben jetzt herausgefunden, dass diese bizarren Wesen auch ohne Gehirn lernfähig sind. Durch Training können sie sich neue Verhaltensweisen aneignen und diese sogar anderen beibringen

Zum Artikel
Nur wenige Millimeter groß: Polypen der Koralle Pocillopora damicornis, aufgenommen mit dem neuen Unterwasser-Mikroskop. | ©Andrew Mullen

Wussten Sie schon, dass auch Korallenpolypen sich küssen, umarmen und miteinander kämpfen?

Korallenriffe sind aus dem Weltall zu sehen, doch diejenigen, die sie erschaffen, sind nur wenige Millimeter groß: die Korallenpolypen. Forscher der University of California in San Diego haben ein neues Unterwasser-Mikroskop entwickelt, das Live-Bilder aus diesem Mikrokosmos des Meeres liefert.

Zum Artikel
Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld