Wussten Sie schon, dass Waldspitzmäuse im Winter schrumpfen?

Tiere haben ganz unterschiedliche Überwinterungsstrategien. Während sich Igel in einem gut geschützten Nest verkriechen, verbringen einige Insekten den Winter unter Baumrinden oder im Erdboden. Eine eher ausgefallene Methode, sich vor der Kälte zu schützen, hat die Waldspitzmaus: sie schrumpft.

Die kleine, mit dem Maulwurf verwandte Waldspitzmaus (Sorex araneus) lässt im Winter ihren Schädel um bis zu 15 Prozent schrumpfen. Auch Hirn, Knochen und Organe des gerade einmal 6 bis 8 cm kleinen Insektenfressers werden kleiner. So spart der Winzling wertvolle Energie. Das ist wichtig, denn der wuselige Säuger würde wegen seines schnellen Stoffwechsels andernfalls bereits nach wenigen Stunden verhungern.

 

Im Frühjahr wächst die Spitzmaus dann wieder zu ihrer Normalgröße heran. Übrigens werden Waldspitzmäuse maximal 16 Monate alt und durchlaufen die Winterschrumpfung somit lediglich einmal im Leben.

 

Die ganze Meldung gibt’s beim BR

Die ohnehin schon kleine Waldspitzmaus wird im Winter noch kleiner. | iStock.com/MikeLane45

Die ohnehin schon kleine Waldspitzmaus wird im Winter noch kleiner. | iStock.com/MikeLane45

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