Wussten Sie schon, dass tatsächlich kein Ei dem anderen gleicht?

Dass ein Straußenei anders aussieht als ein Wachtelei, weiß jeder. Doch Vogeleier unterscheiden sich nicht nur zwischen verschiedenen Arten. Tatsächlich kann sogar die Qualität der Eier, die ein einzelner Vogel legt, extrem unterschiedlich sein.

Die Qualität eines Vogeleis ergibt sich aus Größe und Zusammensetzung. Aus größeren Eiern schlüpfen auch stärkere und lebensfähigere Küken. Gerade bei freilebenden Arten können die Unterschiede der Eier so groß sein, dass es zu immensen Unterschieden zwischen Geschwistern kommt.

Forscher des Max-Plancks-Instituts für Ornithologie untersuchten Blaumeisen und ihre Eier. Dabei fanden sie heraus, dass das Alter des Weibchens sowie die Legefolge die Eiqualität stark beeinflussen. Blaumeisen leben monogam und pflanzen sich nur einmal im Jahr fort. Das Weibchen legt täglich ein Ei, bis das Gelege bis zu 15 Eier umfasst.

Diese Art der Fortpflanzung ist sehr anstrengend und führt dazu, dass größere Gelege meist aus kleineren Eiern bestehen. Auch Legefolge und Alter des Weibchens spielen bei der Eiqualität eine große Rolle: Je später ein Ei gelegt wird, desto geringer die Qualität. Ältere, „erfahrenere“ Weibchen legen größere und überlebensfähigere Eier als Weibchen, die zum ersten Mal brüten.

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Gelege von Blaumeisen | Foto: Emmi Schlicht

Gelege von Blaumeisen | Foto: Emmi Schlicht

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