Wussten Sie schon, dass Sumpfwallabys doppelt schwanger sein können?

Wenn es ums Gebären geht, sind Kängurus ganz klar außergewöhnlich: Der Fötus entwickelt sich zum großen Teil nicht im Mutterleib, sondern im Beutel des Weibchens. So ist es auch beim Sumpfwallaby. Doch gibt es bei dieser Känguru-Art noch eine weitere Besonderheit!

Gerade mal so groß wie ein Daumen ist ein Känguru-Junges wenn es geboren wird. So winzig und ungeschützt verbringt das Junge die nächsten neun Monate im Beutel der Mutter. Hier wird es gesäugt, bis es vollständig entwickelt ist. Bei einigen Känguru-Arten hat das Weibchen gleich nach der Geburt den nächsten Eisprung und kann erneut schwanger werden.

 

Beim Sumpfwallaby kann’s sogar noch schneller gehen: Bereits während der Fötus noch im Mutterleib ist, kann das Weibchen wieder einen Eisprung haben. So kommt es vor, dass das Muttertier bereits ein paar Tage vor der Geburt erneut schwanger wird und sich im Mutterleib zwei Embryos gleichzeitig entwickeln. Möglich machen das zwei vollständig voneinander abgetrennte Gebärmuttertrakte – mit eigenem Eileiter und Eierstöcken.

 

Doch was, wenn das ältere Junge noch im Beutel sitzt, wenn der zweite Fötus geburtsreif ist? In diesem Fall verharrt der zweite Embryo in einer „Entwicklungsruhe“, bis das ältere Junge den Beutel verlässt und Platz für den zweiten Nachwuchs macht.

 

Lesen Sie mehr dazu.

Sumpfwallaby (Wallabia bicolor) | © iStock/James E

Sumpfwallaby (Wallabia bicolor) | © iStock/James E

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld