Wussten sie schon, dass sich Vogelgehirne beim Duettgesang synchronisieren können?

Klingt fast nach Telepathie: Wissenschaftler/innen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie haben herausgefunden, dass in Afrika beheimatete Mahaliweber ihre Gehirne beim Duettgesang synchronisieren.

Mahaliweber leben im südlichen und östlichen Afrika in kleinen Gruppen in einem Baum zusammen. In jeder Gruppe gibt es ein dominantes Paar, das Duettgesänge nutzt, um sich gegen rivalisierende Gruppen zu verteidigen. Dabei beginnt das Weibchen oder das Männchen mit dem Gesang und der Partner setzt zu einem bestimmten Zeitpunkt ein. Sobald der Partner einsetzt, singen beide Vögel präzise aufeinander abgestimmt.

Forscher/innen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie wollten herausfinden, wie das funktioniert und entdeckten Erstaunliches: Mit dem Stimmeinsatz des Partners verändert sich die Aktivität der Nervenzellen im Gehirn des bereits singenden Vogels und synchronisiert sich zeitlich mit dem Partner. Beide Gehirne funktionieren dann praktisch wie eins, was zum perfekten Duett führt.

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Ein Mahaliweber-Paar sitzt in einem Baum unter ihrem Nest. © Susanne Hoffmann

Ein Mahaliweber-Paar sitzt in einem Baum unter ihrem Nest. © Susanne Hoffmann

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