Wussten Sie schon, dass Seeschlangen mit dem Schwanz sehen?

Die australische Seeschlange hat keine Augen im herkömmlichen Sinne. Stattdessen sitzen an ihrem abgeflachten Paddelschwanz lichtempfindliche Pigmente in der Haut. Die dienen als eine Art Lichtsensor. Wie genau der funktioniert, haben Wissenschaftler der University of Adelaide nun erstmals untersucht.

Die Olivfarbene Seeschlange ist vor Australien beheimatet und gilt als äußerst anpassungsfähig. Sie verbringt ihr ganzes Leben im Meer. Dabei schwimmt sie mit ihrem paddelartigen Schwanz. Wie viele andere Schlangenarten produziert auch die australische Seeschlange ein Gift und kann sich damit hervorragend gegen Feinde zur Wehr setzen. Ihr Schwanz allerdings ist angreifbar. Zum Schutz ihres Schwanzes hat die Schlange eine recht ungewöhnliche Fähigkeit entwickelt: Mit ihrem Schwanz kann sie Licht wahrnehmen.

 

Forscher der University of Adelaide fanden heraus, dass die Hautzellen im Schwanz der Olivfarbenen Seeschlange das Pigment Melanopsin erzeugen. Dieses Molekül kommt auch im menschlichen Auge vor und dient als Lichtsensor. Bei der Seeschlange wandelt es die Lichtsignale in Nervenimpulse, die das Tier vor möglichen Bedrohungen warnen.

 

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Die Seeschlage (Aipysurus laevis) kann mit ihrer Schwanzhaut Licht wahrnehmen. Das hilft ihr, den Paddelschwanz zu schützen. (Foto: Chris Mal)

Die Seeschlage (Aipysurus laevis) kann mit ihrer Schwanzhaut Licht wahrnehmen. Das hilft ihr, den Paddelschwanz zu schützen. (Foto: Chris Mal)

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