Wussten Sie schon, dass Pflanzen ihre Erfahrungen weitergeben können?

Der sogenannte „parentale Umwelteffekt“ bezeichnet die Eigenschaft einiger Pflanzen, neben Genen auch Erfahrungen an ihre Nachkommen weiterzugeben. Dadurch können Arten sich besser an ihre Umwelt anpassen. Das ist gerade in extremen Lebensräumen wie Wüsten von Nutzen.

Der parentale Umwelteffekt wird u. a. von Klimabedingungen und Ressourcenzugang beeinflusst. Dabei kann bereits in der Elterngeneration festgelegt werden, wann ein günstiger Zeitpunkt für die Keimung ist, was Verluste durch Auskeimen in einem schlechten Jahr minimieren kann. Dies ist eine von vielen Strategien, um das Überleben einer Art unter extremen Bedingungen zu sichern.

 

Die Studie unter Beteiligung der Uni Tübingen zeigte, dass der Effekt sich selbst verändern kann – sogar innerhalb einer Population. D. h., er entsteht wahrscheinlich durch natürliche Selektion.

 

Ganze Meldung bei der Eberhard Karls Universität Tübingen lesen.

Mit dem parentalen Umwelteffekt bereiten Pflanzen ihre Nachkommen auf veränderte Umweltbedingungen vor. | ©Elmar Thiel - photo taken by Elmar Thiel, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=487723

Mit dem parentalen Umwelteffekt bereiten Pflanzen ihre Nachkommen auf veränderte Umweltbedingungen vor. | ©Elmar Thiel - photo taken by Elmar Thiel, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=487723

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