Wussten Sie schon, dass Eichhörnchen Vögel belauschen?

Eichhörnchenarten wie das Grauhörnchen reagieren auf Vogelschreie und -gezwitscher. Ein Experiment des Oberlin College in Ohio zeigte, dass die Nager von den Vogelstimmen ableiten, ob Gefahr droht oder nicht.

Eichhörnchen verstehen – wie viele andere Tiere auch – beim Alarmgeben eines Vogels sofort, dass Gefahr droht und gehen in Deckung. Das tun sie auch, wenn sie den Schrei eines Raubvogels hören. Doch wie Wissenschaftler des Oberlin College in Ohio nun herausfanden, funktioniert das auch anders herum:

 

Das sorglose Gezwitscher der Flattermänner signalisiert dem Eichhörnchen nämlich, dass zurzeit keine Gefahr droht. Das fanden die Forscher/innen heraus, indem sie Grauhörnchen in Parks im US-Staat Ohio beobachteten. Sie spielten den Nagern Vogelstimmen vor. Alle der beobachteten Nager bekamen die Schreie eines Bussards zu hören, ein Teil von ihnen durfte anschließend dem Gezwitscher von Singvögeln lauschen.

 

Der Ruf des Greifvogels setzte jedes der Eichhörnchen sofort in Alarmbereitschaft. Sie erstarrten urplötzlich mitten in der Bewegung, schauten nach oben oder flüchteten. Erstaunlich war: Die Grauhörnchen, die anschließend das Zwitschern wahrnahmen, entspannten sie sich deutlich schneller und verhielten sich schon bald wieder normal, während die anderen noch eine Weile vorsichtig blieben.

 

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Ist die Luft rein? Grauhörnchen lauschen den Geräuschen in ihrer Umgebung und interpretieren aus ihnen, ob Gefahr droht oder nicht.

Ist die Luft rein? Grauhörnchen lauschen den Geräuschen in ihrer Umgebung und interpretieren aus ihnen, ob Gefahr droht oder nicht.

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