… dass Spinnenfäden einzigartig leicht, reißfest und dehnbar sind?

Wissenschaftler der Universität Würzburg sind bei der Erforschung von Spinnenfäden einen Schritt weiter gekommen. Sie haben die Abläufe an dem Proteinabschnitt sichtbar gemacht, der die einzelnen Proteine bei der Fadenbildung blitzschnell zu langen Ketten verbindet.

Die neuen Erkenntnisse sind für die Bionik interessant. Bereits jetzt ist man in der Lage, Spinnenseide technisch nachzubauen; jedoch haben die Fäden nicht die besonderen Eigenschaften von Spinnenseide: Wie kein anderes Material verbindet sie Reißfestigkeit und Dehnbarkeit mit einem besonders niedrigen Gewicht. Textilindustrie, Fahrzeugbau und Medizintechnik sind einige der Bereiche, die von den Ergebnissen profitieren könnten. 
Die Herausforderung bei diesem Projekt war, die extrem schnellen Abläufe bei der Verknüpfung der einzelnen Proteine zu zeigen. Bemerkenswert ist hierbei, dass sich das Verbindungsstück am Ende eines Proteins bereits vorbereitend verändert, wenn das Protein noch unverknüpft ist – und nicht erst, wenn die Ketten gebildet werden.

Zur Meldung der Universität Würzburg

 

 

Spinnenfäden – Wunder der Natur | © Doris Oberfrank-List/Fotolia

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