... dass Schmetterlingsflügel Vorbild für neue optische Materialien sind?

Die Farbe vieler Schmetterlinge besteht nicht aus Pigmenten, sondern aus photonischen Kristallen, die in den Schuppen der Schmetterlingsflügel sitzen. Das Verständnis um deren Struktur könnte neue Möglichkeiten für die Herstellung innovativer optischer Materialien eröffnen.

Photonische Kristalle, die für die Farbe der Schmetterlingsflügel verantwortlich sind, bestehen aus dem Mehrfachzucker Chitin. Sie erzeugen nicht nur den Farbeindruck, sondern auch das charakteristische Schimmern der Schmetterlinge und sind auch für die schillernden Farben von Käfern und Muscheln verantwortlich.

Mithilfe des Titan3, einem der weltweit modernsten Transmissionselektronenmikroskope, konnten Forscher jetzt sehen, dass diese Kristalle eine Spiralstruktur haben, die entweder links- oder rechtsgedreht sein kann – im Fachjargon links- bzw. rechtshändig. Nun soll erforscht werden, wie diese Strukturen entstehen: Hier liegt Potenzial für die Entwicklung neuer optischer Materialien. Dazu gehören z. B. holografische Materialien, spezielle Schutzschichten aus oder auf Glas und photochrome Beschichtungen in der Drucktechnik.

 

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Abstract der Publikation bei Proceedings of the National Academy of Sciences.

Die Spiralstruktur der Kristalle, die die Farbe des Grünen Zipfelfalters erzeugt, könnte sich in der Materialherstellung als nützlich erweisen. | ©CENEM/FAU

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