...dass Pflanzen und Menschen Stress ähnlich bewältigen?

Bei Stress laufen in den Zellen von Menschen und Pflanzen sehr ähnliche biochemische und zellbiologische Prozesse zur Bewältigung ab. Ein Forschungsteam der Uni Heidelberg hat einen wichtigen Mechanismus hierzu entdeckt. Die Erkenntnisse sind für die Medizin und im Pflanzenanbau relevant.

Als Versuchsobjekt diente die Ackerschmalwand, eine typische Modellpflanze in der Genetik.  Durch gentechnische Veränderungen an den Regulationsproteinen für bestimmte Abläufe in den Zellen entstanden Pflanzen, die Trockenheit besser verkraften können. Solche Veränderungen an Proteinen sind es, mit denen sich Zellen - bei Mensch wie Pflanze - u. a.  an Stresssituationen anpassen. Bleiben sie aus, kann es schlimmstenfalls zum Zelltod kommen. Die Pflanzen, die ihre Proteine entsprechend umbauen, setzen damit Schutzmechanismen in Gang, wie die Verlängerung der Primärwurzel bei Trockenheit. 


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Figure 6 from Deutschlands Flora in Abbildungen at http://www.biolib.de

Die Ackerschmalwand | © Johann Georg Sturm

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