...dass Insektenaugen Vorbild für Minikameras sind?

Die Facettenaugen von Insekten sind Vorbild für eine neue Minikamera, die Forscher des Fraunhofer Instituts entwickelt haben. Die neue Linsentechnologie besteht aus vielen kleinen Einzellinsen, ist nur 2 Millimeter dick und macht Aufnahmen mit einer Auflösung von mehreren Megapixeln.

Da Smartphones, Kameras und andere Gadgets immer kleiner werden, steigt auch der Bedarf an besonders kleinen Linsen. Hier schafft die neue Minikamera facetVISION des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) Abhilfe. Wie ein Insektenauge ist sie aus vielen kleinen Linsen zusammengesetzt. Insgesamt 135 Einzellinsen, die jeweils nur einen Ausschnitt der Umgebung einfangen, sitzen wie ein Mosaik nebeneinander. Diese sehr dünne, sehr leistungsstarke Linsentechnologie könnte zukünftig nicht nur in Smartphones und Kameras, sondern auch für Autos und Industrieroboter eingesetzt werden. 

 

Pressemeldung auf der Seite des Fraunhofer Instituts

Die facetVISION-Kamera ist nicht nur ultradünn und leistungsstark, sie lässt sich auch gut in Massen produzieren. | © Fraunhofer IOF

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