... dass Gemeinschaftsgärten die Lebensqualität steigern?

Gemeinsames Säen, Pflanzen und Ernten in Urban Gardening Projekten steigert die Lebensqualität und fördern die Integration. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), für die Gartenprojekte in sieben deutschen Städten untersucht wurden.

Immer mehr Menschen engagieren sich in Urban Gardening Projekten. Die auf Brachflächen, in Baulücken, Innenhöfen oder auch am Rande großer Wohnsiedlungen entstehenden Gemeinschaftsgärten werden meist von zivilgesellschaftlichen Gruppen initiiert und dienen vor allem dem Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf.

Das gemeinschaftliche Gärtnern regt Menschen dazu an, sich kennenzulernen, voneinander zu lernen und sogar füreinander zu sorgen. Gartenprojekte ermöglichen Kindern und Jugendlichen das naturnahe Lernen und fördern sogar die Integration, weil dort Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenkommen, so die Studie des BBSR. So entstehen ganz ungewöhnliche urbane Orte, die einer neuen Experimentierfreude und dem Wunsch nach einer nachhaltigen Ressourcennutzung Ausdruck verleihen.

Zum Download der BBSR-Publikation.

Blumenkiste – am Anfang vieler Projekte steht die Improvisation | © BBSR / Schlag

Blumenkiste – am Anfang vieler Projekte steht die Improvisation | © BBSR / Schlag

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