...dass Geistesblitze oft richtiger sind als analytische Problemlösungen?

Viele große Denker sollen ihre bahnbrechenden Ideen im Schlaf oder als Geistesblitze gehabt haben. Solche plötzlichen Eingebungen aus dem Nichts hat jeder schon einmal erlebt. Jetzt haben Forscher der Northwestern University in Philadelphia untersucht, wie zuverlässig solche Geistesblitze sind.

Heureka! Forscher der Northwestern University haben jetzt gezeigt, dass Aha-Erlebnisse tatsächlich die besseren Lösungen liefern. In einer Studie stellten sie Freiwilligen 50 bis 180 verschiedene Denkaufgaben. Dabei lagen Teilnehmer, die durch einen plötzlichen Einfall zur Lösung kamen, häufiger richtig als diejenigen, die eine Aufgabe durch analytisches Denken gelöst hatten.

 

Wir sollten uns also auf Geistesblitze verlassen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass wir damit richtig liegen, ist höher als bei methodisch ausgearbeiteten Ideen. Der Haken: Ein Aha-Erlebnis lässt sich nicht erzwingen. "Eingebungen kommen erst dann überhaupt ins Bewusstsein, wenn das unbewusste Problemlösen abgeschlossen ist," erklären die Forscher. Und das braucht Zeit. Für kreative Ideen ist es daher besser, einen flexiblen Zeitrahmen zu haben, statt eine fixe Deadline.

 

 

Ganze Studie auf Taylor and Francis online lesen.

Die besten Ideen kommen spontan, wie Forscher jetzt bewiesen haben. | © Klicker / pixelio.de

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