...dass fleischfressende Pflanzen rechnen können?

Fleischfressende Pflanzen schließen sich nicht bei jedem Kontakt. Das kostet viel zu viel Energie. Vielmehr „zählt“ die Pflanze mit, ob es sich um falschen Alarm handelt oder ob tatsächlich ein Insekt gelandet ist.

Verirrt sich ein Insekt in die Falle, klappt diese erst bei der zweiten Bewegung bzw. Stimulation der Sinneshaare zu. Wenn das Insekt sich dann zu befreien versucht und damit mehr und mehr Signale auslöst, fängt der Verdauungssaft an zu fließen. Die nächsten Schritte des Prozesses werden von einer bestimmen Anzahl von Reizen angestoßen. Die Pflanze „errechnet“ also, ob sich der Aufwand lohnt. Und wie hoch er sein muss: Denn je größer das Beutetier, desto mehr Kanäle stellt die Pflanze für den Abtransport der Nährstoffe bereit.

 

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Noch hat die Venusfliegenfalle nicht zugeschlagen – bei der nächsten Bewegung vielleicht. | © Sönke Scherzer

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