Wussten Sie schon, …?

... dass der Hundeblick die Bindung zwischen Mensch und Tier stärkt?

Das hat mit der Ausschüttung des Hormons Oxytocin zu tun: Wenn sich Vierbeiner und Frauchen bzw. Herrchen in die Augen schauen, wird wie beim Blickkontakt zwischen zwei Menschen – zum Beispiel zwischen Müttern und ihren Kindern – dieses so genannte Kuschelhormon freigesetzt.

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... dass es auch genetisch festgelegt ist, wie attraktiv ein Mensch für Stechmücken ist?

Bestimmte Personen sind von Mückenstichen übersät, während andere Menschen davon verschont bleiben. Wie anziehend jemand für die Insekten ist, hängt mit dem Körpergeruch zusammen. Dieser wird teilweise von genetischen Faktoren beeinflusst, wie englische WissenschaftlerInnen in einem Experiment mit Z

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...dass die Seychellen-Palme zur Brutfürsorge ihren eigenen Lebensraum modifiziert?

Normalerweise ist der Lebensraum der sogenannten „Seychellen Palme“ (Lodoicea maldivica) sehr karg und nährstoffarm. Die Palme schafft es allerdings dennoch, sowohl größere Früchte als die Konkurrenz zu produzieren, als auch ihre Ableger erfolgreich zu versorgen.

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Die antarktische Krake Pareledone charcoti © Tomas Lundälv

... dass eine antarktische Krakenart eine einmalige Überlebensstrategie im eiskalten Wasser nutzt?

Trotz der sehr niedrigen Wassertemperaturen gibt es im antarktischen Ozean eine große Artenvielfalt. Durch die kalte Umgebung kann Sauerstoff nur sehr langsam ins Gewebe transportiert werden. Jede einzelne Art hat eine ganz eigene Strategie, diesen widrigen Umständen zu trotzen.

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... dass Grillen und Libellen Kampfstrategen sind?

Um im Konkurrenzkampf ernste Verletzungen zu vermeiden, schätzen Grillenmännchen den Nutzen eines Duells genau ab. Teilt der Kontrahent mit Drohgebärden und Schlägen aus, addiert die Grille diese Informationen – bis zu einem gewissen Punkt. Ist dieser erreicht, beendet das Männchen den Kampf.

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... wie eisfreie Gletscher wiederbelebt werden?

Mithilfe von Bakterien gelingt es Tieren und Pflanzen bereits nach wenigen Jahren, wieder auf dem unfruchtbaren Untergrund eines eisfreien Gletschers zu wachsen.

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... dass viele Tierarten spontan in eine Art Winterschlaf fallen können?

Heterotherme Tiere können ihre Körperfunktionen bei akuten Gefahren- oder Mangelsituationen auf ein Minimum herunterregulieren. Der Moholi-Galago – ein in Afrika beheimateter kleiner Halbaffe – verfällt in Notsituationen in die so genannte Tagestorpor.

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... dass trächtige Häsinnen erneut befruchtet werden können?

Wenn es um die Partnerwahl geht, achten Häsinnen auf gute Gene: Rammler müssen fit sein, was sie mit Wettläufen und Boxkämpfen unter Beweis stellen. Trotzdem paaren sich Weibchen innerhalb kürzester Zeit gleich mehrmals und können von mehreren Hasen trächtig sein.

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