Wussten Sie schon, …?

...dass Bäume nachts buchstäblich in den Schlaf sinken?

Blumen schließen abends ihre Blüten, manch andere Pflanze verändert nachts die Stellung der Blätter. Schon der Naturforscher Carl von Linné beobachtete, dass Pflanzen sogar im dunklen Keller diesem Tag-Nacht-Rhythmus folgen. Jetzt haben Forscher das Schlafverhalten von Birken beobachtet.

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...dass Schimpansen rätselhafte Traditionen haben?

Schimpansen verwenden Werkzeuge – Techniken, die nicht instinktiv sind, sondern erlernt werden. Diese Traditionen werden über Generationen weitergegeben, deswegen hat jede Population ihre eigenen Verhaltensweisen. In Westafrika rätseln Forscher jetzt, warum Schimpansen Steine gegen Bäume werfen.

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...dass der Duft reifer Früchte ihrer Fortpflanzung dient?

Um sich über möglichst große Gebiete auszubreiten, sind Pflanzen auf Tiere angewiesen, die ihre Früchte fressen und die Samen über ihren Kot verbreiten. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der Geruch einiger Früchte ihren Reifegrad anzeigt und dadurch Tiere anlockt.

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...dass Miesmuscheln Knochenimplantaten beim Anwachsen helfen können?

Nach Unfällen oder nach der Entfernung von Tumoren müssen beschädigte Knochen oft von Implantaten ersetzt werden. Doch wachsen diese nur sehr schwer an den Knochen an. Miesmuscheln könnten dieses Problem lösen.

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...dass Pomelo-Schalen ausgezeichnete Sturzhelme abgeben?

Früchte und Nüsse liegen gut geschützt in ihren Schalen. Manche überstehen selbst Stürze aus sehr großer Höhe. Forscher der TU Berlin, RWTH Aachen und der Uni Freiburg untersuchen derzeit, wie diese Super-Schalen funktionieren und wollen damit die Entwicklung neuer Materialien vorwärts bringen.

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...dass Moose gegen zu viel Feinstaub in der Luft helfen können?

Moose haben durch ihre besondere Struktur eine extrem große Oberfläche, die Feinstaub elektrostatisch festhält. Die Gewächse könnten also dabei helfen, die Feinstaubbelastung in den Städten zu reduzieren. Forscher der Universität Stuttgart testen die Wirksamkeit jetzt unter realen Bedingungen.

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...dass man aus Chicorée-Abfällen Kunststoff herstellen kann?

Forscher der Universität Hohenheim fanden heraus, dass aus den Wurzelrüben der Pflanzen, die normalerweise als Abfall entsorgt werden, ein Basisstoff für Kunststoff hergestellt werden kann. Bisher wurden diese Chemikalien aus Erdöl gewonnen.

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...dass Bakterien Kunststoff biologisch abbauen können?

Forscher der Technischen Universität Kyoto haben die erste plastikfressende Mikrobe entdeckt: In nur sechs Wochen baut das Bakterium Ideonella sakaiensis eine PET-Folie komplett ab. Diese bahnbrechende Entdeckung könnte neue Möglichkeiten für Abfallbeseitigung und Kunststoff-Recycling eröffnen.

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... dass Schmetterlingsflügel Vorbild für neue optische Materialien sind?

Die Farbe vieler Schmetterlinge besteht nicht aus Pigmenten, sondern aus photonischen Kristallen, die in den Schuppen der Schmetterlingsflügel sitzen. Das Verständnis um deren Struktur könnte neue Möglichkeiten für die Herstellung innovativer optischer Materialien eröffnen.

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