Wussten Sie schon, …?

...dass Pomelo-Schalen ausgezeichnete Sturzhelme abgeben?

Früchte und Nüsse liegen gut geschützt in ihren Schalen. Manche überstehen selbst Stürze aus sehr großer Höhe. Forscher der TU Berlin, RWTH Aachen und der Uni Freiburg untersuchen derzeit, wie diese Super-Schalen funktionieren und wollen damit die Entwicklung neuer Materialien vorwärts bringen.

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...dass Moose gegen zu viel Feinstaub in der Luft helfen können?

Moose haben durch ihre besondere Struktur eine extrem große Oberfläche, die Feinstaub elektrostatisch festhält. Die Gewächse könnten also dabei helfen, die Feinstaubbelastung in den Städten zu reduzieren. Forscher der Universität Stuttgart testen die Wirksamkeit jetzt unter realen Bedingungen.

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...dass man aus Chicorée-Abfällen Kunststoff herstellen kann?

Forscher der Universität Hohenheim fanden heraus, dass aus den Wurzelrüben der Pflanzen, die normalerweise als Abfall entsorgt werden, ein Basisstoff für Kunststoff hergestellt werden kann. Bisher wurden diese Chemikalien aus Erdöl gewonnen.

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...dass Bakterien Kunststoff biologisch abbauen können?

Forscher der Technischen Universität Kyoto haben die erste plastikfressende Mikrobe entdeckt: In nur sechs Wochen baut das Bakterium Ideonella sakaiensis eine PET-Folie komplett ab. Diese bahnbrechende Entdeckung könnte neue Möglichkeiten für Abfallbeseitigung und Kunststoff-Recycling eröffnen.

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... dass Schmetterlingsflügel Vorbild für neue optische Materialien sind?

Die Farbe vieler Schmetterlinge besteht nicht aus Pigmenten, sondern aus photonischen Kristallen, die in den Schuppen der Schmetterlingsflügel sitzen. Das Verständnis um deren Struktur könnte neue Möglichkeiten für die Herstellung innovativer optischer Materialien eröffnen.

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...dass Bakterien zur Herstellung von Schmerzmitteln und Kosmetika verwendet werden?

Wissenschaftler der TU Freiberg haben ein Bakterium entdeckt, das zur Herstellung von Medikamenten und Kosmetika dienen kann. Die neue Art hat einen biotechnologisch sehr interessanten Stoffwechsel und wurde auf den altlateinischen Namen der Stadt Freiberg Sphingopyxis fribergensis getauft.

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...dass in der Tiefe des Roten Meers bunt leuchtende Korallen leben?

Forscher der University of Southampton haben im Roten Meer Korallen entdeckt, die in verschiedensten Farben fluoreszieren. Ungewöhnlich daran ist, dass die Korallen in 50 Metern Tiefe leben. Bisher kannte man das bunte Leuchten nur von Flachwasser-Korallen.

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...dass Vielfalt bei Motten für eine hohe Population sorgt?

Ein internationales Forscherteam hat bei einer jahrelangen Studie herausgefunden, dass bei Arten, die sich durch große Varianz in der Farbzeichnung hervortun, die Populationen stabilere Zahlen aufweisen.

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Blumenkiste – am Anfang vieler Projekte steht die Improvisation | © BBSR / Schlag

... dass Gemeinschaftsgärten die Lebensqualität steigern?

Gemeinsames Säen, Pflanzen und Ernten in Urban Gardening Projekten steigert die Lebensqualität und fördern die Integration. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), für die Gartenprojekte in sieben deutschen Städten untersucht wurden.

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