Wussten Sie schon, …?

... dass Algen, Pilze und Bakterien eine eingespielte WG sind?

Sie leben in nährstoffarmen Umgebungen wie auf Baumrinden oder im Hochgebirge, auf Steinen und am Boden: Flechten. Von dieser symbiotischen Algen-Pilz-Gemeinschaft profitieren beide Partner gleichermaßen.

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... dass die Meeresschnecke Elysia chlorotica Chloroplasten von Algen „klaut“, um Photosynthese zu betreiben?

Larven der Schnecke raspeln hierfür die Wände der Grünalge auf und saugen Chloroplasten aus den Zellen heraus. Dieser Fakt ist seit den 70er-Jahren bekannt. Nun haben Forscher herausgefunden, warum die Chloroplasten in den Schnecken noch über neun Monate funktionieren:

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... dass der Meersalat Ulva seine typische Form nur mithilfe von Bakterien ausbilden kann?

Das fanden Forscher der Arbeitsgruppe „Chemische Ökologie von Ulva“ an der Universität Jena heraus. Dafür untersuchten sie Jungalgen, die sich ohne Bakterien nur sehr langsam und lediglich zu einem unförmigen Zellhaufen entwickelten.

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... dass die Petunie eigene von fremden Pollen unterscheiden kann?

Ähnlich wie die Immunabwehr bei Wirbeltieren schützt sich die Petunie vor der Befruchtung mit ihren eigenen Pollen und damit vor genetischen Fehlern durch Inzucht. Eine Schlüsselrolle spielen hierbei Proteine.

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... dass es Vampir-Arten gibt?

Pflanzen verschwinden oft ganz still und leise, weil sie durch genetische Infiltration in den Genpool einer anderen Art „gesaugt“ werden. Das passiert derzeit dem Harzer Waldgreiskraut (Senecio hercynicus), das nach und nach dem Fuchs’schen Greiskraut (Senecio ovatus) weicht.

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... dass manche fleischfressenden Pflanzen sich auch mal vegetarisch ernähren?

Der Wasserschlauch (Utricularia australis), eine fleischfressende Wasserpflanze, ernährt sich offenbar ausgewogener als bisher angenommen. Eine Forschungsgruppe der Uni Wien fand heraus, dass Algen und Pollen in den Fallen des Wasserschlauchs keinesfalls nutzloser Beifang sind: Er verwertet sie auch

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… warum Schlangen keine Beine haben?

Schlangen kommen ohne Extremitäten aus. Wie es dazu kommt, fanden Forscher nun heraus. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass sowohl fossile als auch heutige Schlangen noch Überbleibsel von Hüft- oder Hinterbeinknochen haben.

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... wie der Zucker in die Rübe kommt?

Ein Forscherteam aus vier Universitäten hat herausgefunden, wie der Zucker Saccharose aus den Blättern der Zuckerrübe (Beta vulgaris) in deren Speicher, den Wurzelkörper, gelangt: Ein Transportprotein ermöglicht das Einlagern von Zucker in den Speichervakuolen des Wurzelkörpers, während gleichzeitig

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… dass Bakterien sich Schutzanzüge bauen?

Hilfreiche Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Medikamente: Ein internationales Forscherteam um einen Biophysiker der Universität Bonn fand heraus, dass Bakterien von einer Schutzhülle umgeben sind.

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