Wussten Sie schon, …?

...dass die Seychellen-Palme zur Brutfürsorge ihren eigenen Lebensraum modifiziert?

Normalerweise ist der Lebensraum der sogenannten „Seychellen Palme“ (Lodoicea maldivica) sehr karg und nährstoffarm. Die Palme schafft es allerdings dennoch, sowohl größere Früchte als die Konkurrenz zu produzieren, als auch ihre Ableger erfolgreich zu versorgen.

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Die antarktische Krake Pareledone charcoti © Tomas Lundälv

... dass eine antarktische Krakenart eine einmalige Überlebensstrategie im eiskalten Wasser nutzt?

Trotz der sehr niedrigen Wassertemperaturen gibt es im antarktischen Ozean eine große Artenvielfalt. Durch die kalte Umgebung kann Sauerstoff nur sehr langsam ins Gewebe transportiert werden. Jede einzelne Art hat eine ganz eigene Strategie, diesen widrigen Umständen zu trotzen.

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... dass Grillen und Libellen Kampfstrategen sind?

Um im Konkurrenzkampf ernste Verletzungen zu vermeiden, schätzen Grillenmännchen den Nutzen eines Duells genau ab. Teilt der Kontrahent mit Drohgebärden und Schlägen aus, addiert die Grille diese Informationen – bis zu einem gewissen Punkt. Ist dieser erreicht, beendet das Männchen den Kampf.

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... wie eisfreie Gletscher wiederbelebt werden?

Mithilfe von Bakterien gelingt es Tieren und Pflanzen bereits nach wenigen Jahren, wieder auf dem unfruchtbaren Untergrund eines eisfreien Gletschers zu wachsen.

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... dass viele Tierarten spontan in eine Art Winterschlaf fallen können?

Heterotherme Tiere können ihre Körperfunktionen bei akuten Gefahren- oder Mangelsituationen auf ein Minimum herunterregulieren. Der Moholi-Galago – ein in Afrika beheimateter kleiner Halbaffe – verfällt in Notsituationen in die so genannte Tagestorpor.

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... dass trächtige Häsinnen erneut befruchtet werden können?

Wenn es um die Partnerwahl geht, achten Häsinnen auf gute Gene: Rammler müssen fit sein, was sie mit Wettläufen und Boxkämpfen unter Beweis stellen. Trotzdem paaren sich Weibchen innerhalb kürzester Zeit gleich mehrmals und können von mehreren Hasen trächtig sein.

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... dass Stichlingsweibchen ihren Nachwuchs auf den Klimawandel einstimmen?

Das hat eine Forschergruppe des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erstmals nachgewiesen.

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... dass es ein Bakterium gibt, das seit 2,3 Milliarden Jahren unverändert ist?

ürzlich entdeckten Forscher in der Tiefsee Westafrikas zwei fossile Meeresmikroben – 2,3 und 1,8 Milliarden Jahre alt – die sich bis heute nicht verändert haben. Sie gleichen wie ein Zwilling ihren heute noch lebenden Nachkommen.

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... dass viele Europäische Wildkaninchen sich in der Stadt wohler fühlen als in ländlichen Gebieten?

Ein ausreichendes Nahrungsangebot, nahegelegene Bauten sowie eine geeignete Vegetation, um darin Schutz zu finden: So sieht der optimale Lebensraum für Europäische Wildkaninchen aus. Diesen finden die Tiere immer häufiger in (sub-)urbanen Gebieten, wo die Populationsdichte enorm angestiegen ist.

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