Mit traditioneller Schafbeweidung zu mehr biologische Vielfalt im Werratal

Oliver Conz, Staatssekretär im hessischen Umweltministerium, übergibt dem Projekt „Schaf schafft Landschaft“ die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Eschwege, 14. Juli 2020 – Das Werratal mit hohem Meißner und Kaufunger Wald zeichnet sich durch eine hohe geologische und landschaftliche Vielfalt aus. Die traditionelle Landnutzung hat zur Entstehung kulturhistorisch geprägter und ökologisch wertvoller Lebensräume mit hoher Biodiversität beigetragen. Um diese Naturvielfalt zu erhalten, fördert das Projekt „Schaf schafft Landschaft“ die dauerhafte Pflege der Flächen durch traditionelle Hüteschafbeweidung. Die Region ist eine von 30 Hotspotregionen der Biodiversität in Deutschland.

 

Oliver Conz, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, besucht das Gemeinschaftsprojekt der Universität Kassel mit dem Geo-Naturpark Frau-Holle-Land und dem Werra-Meißner-Kreis Projekt heute im Rahmen seiner Sommerreise und übergibt den Projektträgern den Vielfaltsbaum der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

 

In der Umsetzung arbeitet das Projekt Hand in Hand mit ansässigen Schäfereibetrieben, zuständigen Behörden, Verbänden, Vereinen, Landwirten und den Bewohnern der Region. Es wird durch die Universität Kassel wissenschaftlich begleitet. Durch eine Vielzahl von öffentlichen Veranstaltungen und Umweltbildungsangeboten fördert das Projekt das Bewusstsein für den Wert und die ökologische Bedeutung dieser natürlichen Schätze der Region. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt aus Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert.

Zur Projektbeschreibung

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Projektträger

Geo-Naturpark Frau-Holle-Land
Niederhoner Str. 54
37269 Eschwege

Ansprechpartner

Christian Bringmann
Tel: 05651 002 336
Info(at)SchafLAND17.de

Pressekontakt

Pit Rauert

UN-Dekade Biologische Vielfalt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0228 977 34 20
presse(at)undekade-biologischevielfalt.de

Um die Naturvielfalt im Werratal, wie beispielsweise diese Wacholderheide,  zu erhalten, fördert das Projekt „Schaf schafft Landschaft“ die dauerhafte Pflege der Landschaft durch traditionelle Hüteschafbeweidung. | Foto: Marco Lenarduzzi

Um die Naturvielfalt im Werratal, wie beispielsweise diese Wacholderheide, zu erhalten, fördert das Projekt „Schaf schafft Landschaft“ die dauerhafte Pflege der Landschaft durch traditionelle Hüteschafbeweidung. | Foto: Marco Lenarduzzi

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