Wussten Sie schon, dass Kalmare im Dunkeln über das Licht auf ihrer Haut kommunizieren?

Humboldt-Kalmare tauschen Informationen in den dunklen Tiefen der Meere über visuelle Farbsignale auf ihrer Haut aus. In einer Studie beschreiben amerikanische Forscher erstmals das System hinter der Verständigung der Kopffüßler.

Mithilfe von Unterwasserrobotern untersuchten zwei Forscher der Stanford University und des Monterey Bay Aquarium Research Institute insgesamt 30 Humboldt-Kalmare in den Tiefen des Kalifornienstroms im nördlichen Pazifik. Das Ergebnis: Die Wissenschaftler konnten nachweisen, was bereits länger vermutet wurde: Kalmare nutzen leuchtende Farbwechsel auf ihrer Haut, um mit Gruppen von Artgenossen zu kommunizieren. Hierzu verwenden die Tiere zwei Leuchtorgane, die sogenannten Chromato- und Photophoren.

 

In ihren Analysen stellten die Forscher sogar typische Sprachelemente fest, die eine sehr komplexe und intelligente Kommunikation der Kalmare vermuten lassen. Gewisse Farben und Muster könnten demnach gezielt gewissen Attributen oder Positionsangaben entsprechen. Solche Kommunikationsformen fördern das Gruppenverhalten und könnten von den Kalmaren zum Beispiel bei der gemeinsamen Jagd eingesetzt werden.

 

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Humboldt-Kalmare leben dort, wo kaum noch Licht hingelangt.

Humboldt-Kalmare leben dort, wo kaum noch Licht hingelangt.

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