Wolf, Braunbär und Co. – Nützling statt Schädling auch in Kulturlandschaften

Offenbar erfüllen sogenannte Spitzenprädatoren wie Wölfe auch in menschlich geprägten Landschaften eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Wildtierbeständen – wenn man sie lässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum Einfluss des Menschen auf die natürlichen Räuber-Beute-Beziehungen.

Das internationale Forscherteam untersuchte ein Gebiet in Rumänien, wo neben Braunbären und Wölfen auch Menschen und Hunde als „Raubtiere“ auftreten. Es zeigte sich, dass das Verhalten des Menschen sich auf alle Ebenen der Nahrungspyramide auswirkt. Die Wissenschaftler plädieren dafür, den Menschen als Teil dieser Pyramide zu verstehen. So kann man besser nachvollziehen, wie ein Nebeneinander von bspw. Menschen und Wölfen funktionieren kann.

 

Zur Meldung bei der Uni Lüneburg

Spitzenprädatoren spielen auch in menschlich dominierten Ökosystemen eine wichtige Rolle. | © Jörn Fischer

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