Was Nomaden für biologische Vielfalt tun

Nomaden in der Mongolei führen ein deutlich nachhaltigeres Leben als sesshafte Bevölkerungsteile und passen sich besser an Veränderungen der Umweltbedingungen an.

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler des Senckenberg Museums für Naturkunde und der Universität Oxford bei einem Workshop in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.

Im Gegensatz dazu zeigen mongolische Weidegebiete mit sesshafter Bevölkerung bereits nach kurzer Zeit Anzeichen der Überweidung und eine Verschlechterung des Weidelands. Hintergrund des Workshops ist u. a., dass immer mehr Nomaden der Mongolei die traditionelle Lebensweise aufgeben und sesshaft werden. Auf die extremen Bedingungen in der Mongolei könnten Nomaden jedoch auch in Zukunft deutlich besser reagieren – zumal wenn Wetterextreme wie Dürren durch den Klimawandel noch verstärkt werden.

Zur Meldung bei Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.

Traditionelle Jurten mongolischer Nomaden. Foto: Hunta – Fotolia.com

Traditionelle Jurten mongolischer Nomaden. Foto: Hunta – Fotolia.com

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