Vielfalt auf dem Wasser stärken

Das Bundesumweltministerium bekräftigte beim 28. Meeresschutzsymposium in Hamburg sein Vorhaben, sich verstärkt für Meeresschutzgebiete einzusetzen, um auch auf hoher See die Biodiversität zu erhalten.

Im Rahmen der UN-Biodiversitätskonvention hat sich die Weltgemeinschaft darauf geeinigt, bis 2020 mindestens zehn Prozent der Meeresflächen zu Schutzgebieten zu erklären. Dieses Ziel ist noch lange nicht erreicht. Deutschland engagiert sich auf UN-Ebene für ein neues Abkommen zu international anerkannten Meeresschutzgebieten. Die Verhandlungen dazu starten im September 2018. 

Das Bundesumweltministerium strebt ein möglichst umfassendes globales Abkommen zur Umsetzung und Stärkung des Seerechtsübereinkommens an. Außerdem setzt es sich für die Ausweitung der Meeresschutzgebiete in der Antarktis ein und hat einen konkreten Vorschlag für ein Schutzgebiet im Weddellmeer zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis vorgelegt.  

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Zu Wasser sind vor allem Korallenriffe Herde der Artenvielfalt. | Thomas Klauer / pixelio.de

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