Studie zum Rückgang von Feldvögeln: intensive Landwirtschaft eine Hauptursache

Trotz Vogelschutzrichtlinie und Agrarumweltprogrammen der EU scheint der Artenschwund nicht zu stoppen – die aktuelle Form der Agrarförderung leistete einen wesentlichen Beitrag dazu. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von acht Verbänden und Forschungseinrichtungen.

Einerseits leistet die EU mit ihren Programmen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Feld- und Wiesenvögel. Andererseits fördert sie dazu gegensätzliche Entwicklungen in der intensiven Landwirtschaft.

 

Untersucht wurden Daten zu 39 Vogelarten, die europaweit verbreitet und häufig sind. Die Studie ist unter dem Titel „Tracking Progress Towards EU Biodiversity Strategy Targets: EU Policy Effects in Preserving its Common Farmland Birds“ in der Zeitschrift Conversation Letters erschienen.

 

Abstract zur Studie (engl.)

Das Rebhuhn gehört zu den Verlierern unter den Feldvögeln: Sein Bestand ging in Deutschland seit 1990 um 94 % zurück. | ©NABU / E. Nerger

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