Souvenirs und biologische Vielfalt

Erinnerungsstücke aus dem Urlaub stammen immer wieder von geschützten Tier- und Pflanzenarten. Doch die Einfuhr lebender Tiere und Pflanzen sowie von Teilen oder Erzeugnissen geschützter Exemplare ist verboten. Viele Touristen sind sich dessen jedoch nicht bewusst. Mit den richtigen Informationen wird man aber beim Souvenirkauf zum Artenschützer.

Im Washingtoner Artenschutzabkommen CITES wurde bereits 1973 geregelt, wie im internationalen Handel mit gefährdeten wildlebenden Tier- und Pflanzenarten umzugehen ist. Da man einem Korallenstück oder einer Tasche aus Reptilienleder nicht ansieht, ob sie angeschwemmt wurden bzw. von Zuchttieren stammen, muss in jedem Fall eine Genehmigung eingeholt werden.

Der Zoll hat eigens für Touristen verschiedene Informationskanäle zu diesem Thema eingerichtet: Es gibt eine Broschüre „Reisezeit – Ihr Weg durch den Zoll“, eine zentrale Service-Hotline, sowie die App „Zoll und Reise“, die kostenlos erhältlich ist – im Apple App Store und im Google Play Store. Auf der Website des Zolls und der Seite Artenschutz Online sind weitere Informationen erhältlich. Das Bundesamt für Naturschutz stellt auf seiner Website ebenfalls Informationen und Links zu diesem Thema bereit. 

Die Edelkoralle wird oft für Schmuck verwendet. | © Parent Géry - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

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