Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“

Im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ zeichnet die UN-Dekade vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen aus. Seit dem letzten Newsletter wurden folgende Projekte im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet.

 

So geht Integration in den Alpen

Interaktion mit der Natur und mit der einheimischen Bevölkerung soll Geflüchteten im bayerischen Alpenraum helfen, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen. Das Projekt A.L.M. – Alpen.Leben.Menschen hat als Nebenziel die Sensibilisierung für Umweltfragen und -probleme. Die Maßnahmen umfassen u.a. naturkundliche Exkursionen, Naturschutzbaustellen, Wegsanierungen, Schutzwaldpflanzungen und umweltgerechten Bergsport.

Gärtnern stärkt das Wohlbefinden Demenzkranker

Ein wöchentliches Gartenprogramm lässt die Bewohner einer Kölner Demenz-WG am Erlebnis Natur und Gärtnern teilhaben. Der Garten wurde so gestaltet, dass er gut von Demenzkranken, auch mit Rollstuhl, genutzt werden kann. Die regelmäßigen Tätigkeiten im Garten haben eine positive Wirkung auf die Motorik und das Gedächtnis der Erkrankten.

Eine Naturinsel im Stadtteil

Das Projekt „Naturinsel Bonn-Pennenfeld – Garten der Begegnung“ bringt die Menschen im Quartier zusammen: Gemeinsam gestalten die Bewohner, darunter viele alte Menschen und Bonns erste Demenz-WG, eine große Rasenfläche. Entstanden ist ein parkähnlicher Nutz- und Naturgarten, der zu gemeinsamer Gartenarbeit und zum Austausch einlädt.

Den Wald aus der Vogelperspektive erleben

Ein Hochseilgarten im Herzen des Hürtgenwaldes bietet den Besuchern eine ganz neue Sichtweise auf den Wald. In den Baumwipfeln verraten Erlebnis- und Aktionstafeln Spannendes über den Wald als Naturraum.

Gärtnern statt Mathe

Das Gartenprojekt „Raus aus der Schule – rein in den Acker“ führt jede 6. Klasse der Ernst-Hansen-Schule in Bielefeld von März bis Oktober einmal wöchentlich hinaus in die Natur. Im Naturpädagogischen Zentrum Schelphof lernen die Schülerinnen und Schüler die Pflanzen und Tiere der heimischen Kulturlandschaft kennen und legen selbst Beete an.

Ein Garten schafft Gemeinschaft

Egal ob Anwohner, Schüler, Rentner, Flüchtlinge, Menschen mit oder ohne grünen Daumen: Im Heimatgarten Rheinhausen ist jeder willkommen, der gärtnern und mitgestalten möchte. Auf dem Gelände der Wohnungsbaugesellschaft GEBAG ist ein Urban-Gardening-Projekt entstanden, das die Menschen in Duisburg-Rheinhausen verbindet.

Zusammen in der Natur arbeiten – wie im Projekt A.L.M. – stärkt den Zusammenhalt und die Identifizierung mit der Umwelt. | ©Leonhard Geißler

Durch Aktivitäten wie Säen, Gießen und Ernten nehmen die Bewohner die Veränderungen der Natur bewusst wahr. | ©Projektträger

Für ihre Naturinsel sind die Bewohner von Bonn-Pennenfeld gemeinsam stark. | ©Projektträger

Der Hochseilgarten liegt eingebettet im Herzen des Hürtgenwaldes. | ©Projektträger

Die Schülerinnen und Schüler legen eigene Beete an und sind für eine Gartensaison dafür verantwortlich. | ©Projektträger

Im Heimatgarten Rheinhausen kommen langjährige Bewohner mit Flüchtlingen zusammen um gemeinsam zu gärtnern. | ©Petra Valentin

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