Neue UN-Dekade-Projekte im Überblick

Seit dem letzten Newsletter sind eine ganze Reihe neuer Projekte in den beiden UN-Dekade Wettbewerben ausgezeichnet worden. Hier ein Überblick für Sie.

Naturerlebnisort Bauernhof

Soziale Natur – Natur für alle

Auf dem Quinkertzhof in Nettetal lernen Kinder und Menschen mit Handicap die Landwirtschaft mit ihrer Naturvielfalt hautnah kennen. Sie erleben die Natur im Kontakt mit den Tieren und in der Landschaft rund um Acker und Bauernhof. Positive Bezüge zur Natur und schöne Gemeinschaftserlebnisse erfreuen die Teilnehmer und fördern die Wertschätzung für die Tiere und Lebensmittel. Für ältere Gruppen wird zudem eine Lern-App angeboten.

 

 

Ökolandbau und mehr Insektenvielfalt

Mit professionellen Insektenzählungen dokumentiert der Babynahrung-Hersteller HiPP Vorteile ökologischer Landbewirtschaftung für die heimische Insektenvielfalt. Der Ehrensberger Hof in der Nähe vom Unternehmensstammsitz Pfaffenhof, wo bereits seit den 1950er Jahren Bio-Obst und -Gemüse für Babynahrung angebaut wird, dient dabei seit 2011 als Musterhof.

 

 

 

 

Ein Eldorado für Insekten

Seit fast 40 Jahren pflegt der BUND Braunschweig in der Region ehrenamtlich 15 Feuchtwiesen, Kalk- und Sandmagerrasen sowie einen Salzgraben. Die jährliche Mahd und das Abtragen des Mähguts fördert die Blütenvielfalt und sorgt für eine Nahrungsgrundlage für Insekten.

 

 

 

 

Ein lebendiges Stadtquartier in Osnabrück

Soziale Natur – Natur für alle

Der Friedensgarten Osnabrück liegt inmitten eines lebendigen Stadtquartiers. Hier finden seit 2012 gemeinsame Aktivitäten in der Natur mit Menschen aus verschiedenen Kulturen statt. Das Engagement lässt neue nachbarschaftliche Beziehungen entstehen und ermöglicht Zugänge zur Natur mit ihrer Tier- und Pflanzenvielfalt. Es finden Workshops, Exkursionen und Feste statt.

 

 

 

Neue Lebensräume durch Uferrenaturierung

Die Uferrenaturierung Kühkopf–Knoblochsaue ist ein Modellprojekt des Bundesprogramms Blaues Band. Mit der Renaturierung des rechten Rheinufers leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Fließgewässerlebensräumen. Auf 2,5 km Länge wurde die Uferbefestigung entfernt bzw. naturnah gestaltet, um eigendynamische Prozesse zu fördern und neue Lebensräume auch für seltene Tier- und Pflanzenarten zu schaffen.

 

 

 

Kinder auf Mission Insektenschutz

Soziale Natur – Natur für alle

Bei der Aktion „Kleine Bienenretter“ wurden 2019 und 2020 insgesamt 1.600 Blumensamentüten an Schulen, Kitas und Jugendgruppen verteilt. Die Samen sollen beim Spazierengehen ausgesät werden. Kinder mit Handicap sind in die Aktivitäten eingebunden. 2021 findet die Aktion erneut statt.

 

 

 

 

 

Eine „Grüne Oase“ für die Sinne

Soziale Natur – Natur für alle

Auf dem Gelände der Tagesbetreuung „Wie gewohnt“ ist der Sinnesgarten „Grüne Oase“ entstanden. Auf dem barrierefreien Gelände wurde ein Wegesystem für Menschen mit Handicap eingerichtet. Außerdem gibt es hier Blühbeete, Sitzgelegenheiten und ein großzügiges Hochbeet.

 

 

 

 

Essbare Stadt Andernach

Soziale Natur – Natur für alle

Seit 10 Jahren geht die Stadt Andernach einen neuen Weg in der Grünraumplanung. Urbane Landwirtschaft wird großgeschrieben: Gemüse und Obst wird in öffentlichen Beeten angepflanzt und kann von der Bürger/innen geerntet werden.

 

 

 

Bunte Schulbete in Hackenbroich

Schüler/innen der Grundschule Burg Hackenbroich legen im Rahmen von AGs auf dem Schulhof und in der Schulumgebung Bienen-, Kräuter- und Gemüsebeete an. Die saisonalen Lebensmittel werden in der schuleigenen Mensa verarbeitet. Unterrichtseinheiten, Bildungsmaterialien und Beschilderungen an den Beeten begleiten das Projekt.

 

 

 

 

 

Vielfalt auf dem Golfplatz

Golfplätze bieten Raum für eine artenreiche Flora und Fauna. Der Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe setzt sich zum Ziel, seine Flächen naturverträglich zu nutzen und naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Dazu setzt der Projektträger ein Insektenschutz-, ein Renaturierungs- und ein Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche um.

 

 

 

 

Bäuerliche Naturerlebnisse für Kinder und Senioren

Soziale Natur – Natur für alle

Auf dem Bio- und Erlebnisbauernhof Tiggershof werden die Zusammenhänge von biologischer Vielfalt und Landwirtschaft für Kinder und Senioren praktisch erfahrbar gemacht. Die Naturerlebnis-Angebote folgen dem Jahreskreislauf des Bauernhofs und behandeln jeden Monat ein anderes saisonales Schwerpunktthema.

 

 

 

Erweiterung des NSG Kalksteinbrüche Rosengartens

Das Naturschutzgebiet Kalksteinbrüche Rosengarten gehört zu den besonders artenreichen Schutzgebieten im Landkreis Alzey-Worms. Seit 1978 pflegt der BUND Wonnegau das etwa 11 Hektar Areal bei Gundersheim in Rheinhessen. Mit der ökologischen Aufwertung einer angrenzenden Ackerfläche von drei Hektar wird das Naturschutzgebiet erweitert. Bei der Entwicklung waren die Werkstätten der ZOAR Diakonie sowie Familien mit Kindern beteiligt.

 

 

 

Naturerlebnisse bei Schlaganfall

Soziale Natur – Natur für alle

Die Selbsthilfegruppe Stroke Families bietet Naturerlebnisse für junge schlaganfallbetroffene Personen sowie ihre Familien und Freunde. Wanderungen und Naturausflüge lenken Erkrankte und ihre Angehörigen vom schwierigen Alltag ab und sensibilisieren sie gleichzeitig für die Naturvielfalt.

 

 

 

Der Demenzgarten in Preetz

Soziale Natur – Natur für alle

Der Sinnesgarten ermöglicht besondere Naturerlebnisse für Menschen mit Demenz. Durch (essbare) Blütenduftbeete und Haptikbeete können die Besucher/innen den Garten mit allen Sinnen erleben. Gleichzeitig ist der Sinnesgarten ein Treffpunkt für verschiedene gartentherapeutische Angebote und dient als Naturerfahrungsraum.

 

 

 

Blühpaten gesucht

Der Familienbetrieb Thomsen bietet Bürger/innen die Möglichkeit, sich auf einer Fläche von zehn Hektar für den Insektenschutz zu engagieren. Blühpatenschaften machen es möglich, dass Flächen, die normalerweise mit Feldfrüchten bestellt werden, zu insektenfreundlichen Blühwiesen umgewandelt werden. In Kooperation erzeugt ein Imker Honig.

 

 

 

 

Naturerleben für Menschen mit Demenz

Soziale Natur – Natur für alle

Der Verein Landwege betreibt seit 1993 den Jugend-Naturschutz-Hof „Ringstedtenhof“ am südlichen Stadtrand von Lübeck. Seit August 2019 bietet der Verein ein Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz auf dem Hof an. Im Vordergrund steht die Förderung des Naturerlebens. Das kleinräumige Hofgelände und die umgebende bäuerlich geprägte Landschaft mit Felder, Weiden und Obstwiesen und viel Naturvielfalt bieten gute Möglichkeiten.

 

 

 

 

Das große Blühen auf Balkonen und Terrassen in Köln

Der NABU Stadtverband Köln setzt sich mit dem Projekt „Das große Blühen“ für mehr naturnahe Balkone und Terrassen in der Stadt ein. Mit mehr heimischen Blühpflanzen können sich Bürger/innen für Insekten und biologischer Vielfalt in der Stadt engagieren. Dazu werden insektenfreundliche Wildstauden und regionales Saatgut verteilt sowie Informationsveranstaltungen durchgeführt.

 

 

 

Soziales Lernen und Waldpädagogik

Soziale Natur – Natur für alle

Das Projekt „WaldArt – Natursinn“ verbindet soziales Lernen mit den Konzepten der Natur-, Wald-, Wildnis- und Erlebnispädagogik statt. Die teilnehmenden Gruppen werden mit allen Sinnen für die Naturvielfalt sensibilisiert, sie sammeln Selbstwerterfahrung und werden durch Naturerlebnisse in ihrem Sozialverhalten gestärkt. Seit 2018 treffen sich die Gruppen jeweils im Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter mit 8–15 Teilnehmern auf einem Naturgrundstück zwischen München und Ingolstadt.

 

 

 

Grundschulpädagogik: Draußenschule in Kleingärten

Das „Reallernlabor Gemeinschaftsgarten“ der Universität Rostock ist ein Naturbildungsprojekt für werdende Grundschullehrer/innen. Studierende der Grundschulpädagogik lernen das außerschulische Lehren in Kleingärten kennen, beteiligen sich an ökologischen Gartenprojekten und sammeln praktische Erfahrungen, die sie in ihre Unterrichtskonzepte integrieren können.

 

 

 

 

Schutz des Iberischen Luchses

Zum Schutz des hochbedrohten Iberischen Luchses untersucht das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung seit 2011 die Prozesse der Fortpflanzung von Luchsen in Deutschland. Die Forschungsergebnisse fließen in die Verbesserung von Erhaltungszuchtprogrammen ein und können teilweise auch auf andere Luchse übertragen werden.

 

 

 

Erhalt eschenreicher Wälder in Schleswig-Holstein

Eschenreiche Laubmischwälder gehören zu den Hot-Spots der biologischen Vielfalt. Seit Anfang der 2000er Jahre sind diese Wälder auch in Schleswig-Holstein vom Eschentriebsterben betroffen, wodurch sich diese Standorte und ihre Biodiversität in einem starken Wandel befinden. Im Projekt „FraDiv“ setzt das Institut für Ökosystemforschung der Universität Kiel zusammen mit Praxispartnern auf waldbauliche Maßnahmen für langfristige Schutz- und Entwicklungsstrategien zur Biodiversitätserhaltung.

 

 

 

Jugendliche mit Förderbedarf erhalten die Biodiversität

Soziale Natur – Natur für alle

Das IBZ St. Marienthal in Ostritz bildet Jugendliche mit Förderbedarf zu Schützern der biologischen Vielfalt aus. Das Projekt erreicht eine Zielgruppe, welche selten in Aktivitäten zur biologischen Vielfalt einbezogen wird. In fünftägigen Qualifizierungsseminaren geht es um „biologische Vielfalt und Landwirtschaft“, „biologische Vielfalt und Klima“ sowie „biologische Vielfalt und Konsum“. Anschließend werden die Jugendlichen in Gruppen aktiv und setzten Maßnahmen für den Erhalt der Naturvielfalt um.

 

 

 

Mitmachgärten in Soest mit Vielfalt

Die Mitmachgärten in Soest sind Orte der kulturellen und sozialen Vielfalt. Die Gärten werden mit älteren und jüngeren Teilnehmern, generationsübergreifenden nach Ansätzen der Permakultur gepflegt und bepflanzt. Ernteerzeugnisse werden an die Tafeln vor Ort abgegeben.

 

 

 

Kleine Entdeckermobile im Wildpark Weilburg

Das Entdeckermobil ist eine kleine mobile Forschungsstation, mit der Schüler/innen und Kindergruppen heimische Tierarten im Wildpark Weilburg kennenlernen können. Die Anschauungs- und Mitmachmaterialien des Mobils machen es noch interessanter, die Bewohner des Wildparks zu beobachtet und zu benennen.

 

 

 

Ein Garten der Begegnung in Weilheim

Soziale Natur – Natur für alle

Im Mai 2019 hat Pfarrerin von Weilheim und Vorstand des Trägervereis der Weilheimer Tafel für syrische Flüchtlingsfamilien in der Weilheimer Innenstadt den Garten der Begegnung eingeweiht. Dort treffen syrische Familien und Weilheimer Bürger und bauen gemeinsam Gemüse und Gewürzkräuter an und teilen die Erzeugnisse mit der Weilheimer Tafel. Auch ein syrischer Imker ist hier aktiv.

 

 

 

Insektenfreundliche Gemeinde Binnen

Seit Anfang 2018 sind die Bürger/innen der Gemeinde Binnen aktiv für den Insektenschutz in ihrem Ort. Die Aktivitäten reichen von Bepflanzungen und der Anlage von Blühstreifen über Informationsveranstaltungen und eine Pflanzentauschbörse bis hin zu Aktionen mit Kindern. In Kooperation mit dem Förderverein des lokalen Kindergartens werden heimische Pflanzen angezogen und regionales Saatgut verteilt.

 

 

 

 

Das Ö-Kuh-System

Hof Luna ist ein vielseitiger Demeter-Milchviehbetrieb im Leinebergland (südliches Niedersachsen) mit einer 70-köpfigen Milchviehherde der Angler Rind Alter Zuchtrichtung – eine vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse. Die Tiere des sogenannten „Ö-Kuh-Systems“. Tierhaltung, Landschaftsgestaltung und Naturschutz sind so aufeinander abgestimmt, dass sie einen geschlossenen Betriebskreislauf bilden.

 

 

 

 

NaturWerkstatt Schloss Neuhaus

Die Naturwerkstatt im Schloss- und Auenpark Lippesee widmet sich dem Erhalt und der Entwicklung von alten Streuobstbeständen und Kleinstlebensräumen. Neben den natürlichen Biotopen informiert ein Naturlehrpfad über die Bedeutung von Waldameisen, Totholz und Streuobstwiesen. Zusätzlich besteht ein grünes Klassenzimmer für Schulklassen.

 

 

 

 

Mehr Naturvielfalt auf dem Golfplatz München-Eichenried

Insgesamt 50 Hektar des Golfplatzes München-Eichenried werden nicht als Sportfläche genutzt, sondern dienen der Förderung der Naturvielfalt. Es werden Gehölze aus heimischen Busch- und Baumarten gepflanzt und Nistkästen aufgestellt. Darüber hinaus informiert der Golfplatz seine Gäste über die Bedeutung der biologischen Vielfalt.

 

 

 

 

 

Früher Zeche Kaiser Friedrich – heute Naturerlebnispark für Kinder

Soziale Natur – Natur für alle

Ein ehemaliges Zechengelände in Dortmund ist heute ein grüner Erlebnisort für Kinder. Hier können sich junge Menschen draußen frei bewegen, positive Naturerfahrungen sammeln und sich für die Naturvielfalt interessieren. Es finden erlebnisorientierte Projekte für Kindergärten, Schulen und soziale Einrichtungen sowie freie Angebote in den Ferien und am Nachmittag statt:

 

 

 

 

Naturschutzzertifikate kaufen, Biodiversität unterstützen

Mit dem Kauf von Naturschutzzertifikaten können Privatpersonen und Unternehmen zertifizierte Naturschutzprojekte in mehr als 100 deutschen Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks der Nationalen Naturlandschaften unterstützen. Finanziert werden Maßnahmen auf Streuobstwiesen und in Wäldern. Ein Naturschutzzertifikat sichert einen Quadratmeter biologische Vielfalt für ein Jahr und somit wertvolle Lebensräume auch für Insekten.

 

 

 

Generationengarten Sögtrop, ein Bürgergarten

Soziale Natur – Natur für alle

Der Generationengarten in Sögtrop wurde im Jahr 2017 von Kindern und Jugendlichen der Gemeinde mit der Unterstützung älterer Bewohner angelegt. Sie haben Obstbäume gepflanzt, ein Insektenhotel gebaut und Nistkästen errichtet. Heute ist der Generationengarten ein Treffpunkt für alle Generationen und vermittelt jungen Menschen einen Bezug zur Biodiversität.

 

 

 

Kleine Entdecker auf dem  Bauernhof

Soziale Natur – Natur für alle

Der Bauernhofkindergarten Schwalbennest auf dem Linsenbühlhof in Öhningen bei Konstanz betreut täglich 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Kinder entdecken beim Säen, Pflanzen und Ernten die Natur rund um Acker und Bauernhof mit allen Sinnen und lernen Tiere und Lebensmittel kennen und schätzen.

 

 

 

 

 

Beratung für mehr Biodiversität in München

Die Münchner Kreisgruppe des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) organisiert seit 2014 Beratungs- und Informationsangebote zu Biodiversität und Klimaschutz in der Stadt. Bauherren und Architekten werden über das Anlegen von Nistplätzen informiert und Haushalte über Möglichkeiten des Engagements für Biodiversität und Insektenschutz aufgeklärt.

 

 

 

 

 

Ökogarten Quedlinburg

„Umweltbewusst leben – Natur spielend kennen lernen“, unter diesem Motto lädt das Natur- und Umweltzentrum Quedlinburg in ihren Ökogarten ein. Das 15.000 Quadratmeter große Freigelände wurde liebevoll von Kindern und Erwachsenen entwickelt und bepflanzt. So ist ein bunter Treffpunkt mit verschiedenen Themengärten und einem grünen Klassenzimmer entstanden.

 

 

 

 

Ein Gemeinschaftsgarten für die Asylunterkunft AWO Refugium Buch

Soziale Natur – Natur für alle

An Rande der Asylbewerberunterkunft AWO Refugium Buch in Berlin wurde ein 400 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten eingerichtet. Hier können Bewohner/innen und Nachbarn beim gemeinsamen Gärtnern kennenlernen und gleichzeitig eine grüne Oase mit vielfältigen Pflanzenarten schaffen.

 

 

 

 

Buchenborn, ein Hotspot der Biodiversität

An der Taunus-Ostabdachung, nahe der Stadt Friedberg, liegt das rund 550 Hektar große ehemalige Militärgelände Buchenborn. Wo einst amerikanische Panzer den Ernstfall übten, beginnt sich die Natur zu regenerieren und steht nun wieder der erholungssuchenden Bevölkerung zur Verfügung. Aber nicht nur die Bevölkerung hat sich das durch alte Laubwälder geprägte Waldareal zurückerobert, auch viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten fühlen sich wieder heimisch.

 

 

 

Tierpark Röhrensee

Soziale Natur – Natur für alle

Der Tierpark Röhrensee in Bayreuth beherbergt über 300 Tiere aus 36 Arten in naturnahen Gehegen. Die Parkanlage im Süden Bayreuths ist ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen aus Stadt und Region. Gehege und Volieren sind eingebettet in die Parkgestaltung inmitten alter Baumbestände am See.

 

 

 

 

 

Urbane Gemeinschaftsgärten in Dresden

Der Verein UFER-Projekte Dresden vereint acht Gemeinschaftsgärten und drei Projekte zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu einem Netzwerk Dresdner Gemeinschaftsgärten. Dazu gehören Bildungsangebote, die vom Garten in die Küche und bis ins Stadtgeschehen reichen. Die Gärten dienen als Begegnungsorte und bieten Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume.

 

 

 

 

Eine ehemalige Gärtnerei blüht auf

In einer ehemaligen Gärtnerei in Stuttgart hat der Verein Chloroplast Stuttgart einen interkulturellen Garten eingerichtet, der den Menschen die Möglichkeit bietet selbst Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen anzubauen. Darüber hinaus werden Innovationspotentiale im Bereich Urban Gardening (z.B. Aquaponik, Wurm-Terra-Ponik) erprobt. Dafür stehen ein Gewächshaus und großzügige Außenflächen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Sevenicher Feuchtwiesen – ein Lebensraum für biologische Vielfalt

Über einen Zeitraum von vier Jahren hat der BUND Mayen-Koblenz die Tier- und Pflanzenwelt der Sevenicher Feuchtwiesen untersucht. Hierzu wurden über hundert geschützte Arten faunistisch und floristisch dokumentiert, darunter seltene Insekten, Vögel und Säugetiere. Die Sevenicher Feuchtwiesen stellen einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche gefährdete Arten dar.

 

 

 

 

Rheinland3 – Landwirtschaft, Lebensraum, Lernort

Das Konzept der „Trinären Kombinationen in der Agrarlandschaft“ soll den Lebensraum Agrarlandschaft für Tier- und Pflanzenarten verbessern. Es geht um drei Pflanzkonzeptionen, die auf den Schutz von Feldvögeln, Fluginsekten und Raubarthropoden ausgelegt sind. Die Umsetzung erfolgt in drei repräsentativen Naturräumen des Rheinlands. Neben Artenschutzmaßnahmen wird die Kommunikation mit der Bevölkerung gefördert. Ansätze, die Kulturlandschaft als Lernort für Kinder zu nutzen, gehören dazu.

 

 

 

Baumwipfelpfad Fischbach

Soziale Natur – Natur für alle

Der Baumwipfelpfad Fischbach bei Dahn bietet eine einzigartige Perspektive auf die heimische Naturvielfalt. Der Pfad verläuft 270 Meter durch die Baumkronen des Biosphärenreservats Pfälzerwald/Nordvogesen und vermittelt Besucher/innen bleibende Erlebnisse mit der Landschaft und Artenvielfalt der Region.

 

 

 

 

Agroforstsysteme für Biodiversität und Klimaschutz

Agroforstsysteme integrieren Gehölze/Bäume in die landwirtschaftliche Nutzfläche. Je naturnäher die Systeme gestaltet werden, desto weniger mineralische und Pestizide können eingesetzt werden. Dies führt zu einer ökologischen Aufwertung der Flächen und zahlreichen Vorteilen auch für die biologische Vielfalt. Im Rahmen des Kommunikations- und Informationsprogramms zur Implementierung von Agroforststrukturen werden Landwirt/innen kostenlos beraten und bei der Einrichtung entsprechender Flächen begleitet.

 

 

 

Bienenschutz in Frankfurt Sossenheim

Die Nachbarschaftsinitiative „Bee Sossenheim“ setzt sich für die Förderung der biologischen Vielfalt im Frankfurter Stadtteil Sossenheim ein. Eine 4.000 Quadratmeter große, bisher ungenutzte Fläche wird ökologisch aufgewertet. Versteck-, Nist- und Nahrungsmöglichkeiten für verschiedene Tierarten werden geschaffen.

 

 

 

 

Ebern in Bayern, Biodiversitätshotspot mit 7.000 Arten

Der ehemalige Truppenübungsplatz Ebern im Herzen des Naturparks Hassberge ist ein wahrer Biodiversitätshotspot in Bayern und von großem Wert für viele seltene Arten. Seit 2011 beschäftigt sich das Institut für Biodiversitätsinformation mit der Erfassung und dem Erhalt der biologischen Vielfalt dort. Gemeinsam mit Expert/innen wurden Kartierungen vorgenommen und insgesamt 7.000 Arten, darunter 4700 Insektenarten, identifiziert.

 

 

 

 

Mehr Feuchtwiesen im Seelschen Bruch

Rund 250 Hektar des Seelschen Bruch zwischen Magdeburg und Helmstedt, die für die Agrarnutzung entwässert worden waren, werden wieder schrittweise zu Feuchtwiesen mit artenreicher Flora und Fauna entwickelt. Durch eine extensive Beweidung von 80 Hektar mit Wasserbüffeln und der ursprünglichen Kleinpferderasse Exmoor-Ponys werden konkurrenzstarke Pflanzenarten zurückgedrängt und die Vielfalt der Lebensräume gefördert.

 

 

 

Über Aktivitäten in der Natur ins Gespräch kommen

Der interkulturelle Treff Moislinger Baum in Lübeck zwischen den sozial benachteiligten Stadtteilen Moisling und Buntekuh, hat eine Fläche von 3,5 Hektar, auf der die biologische Vielfalt gefördert und sich Menschen vielfältiger Kulturen begegnen. Eine große Streuobstwiese wird zum Teil nicht betreten und teilweise mit Schafen beweidet. Darüber hinaus bringen Kurse und Workshops zum Bau von Nisthilfen, zur Bienenhaltung und Weidenflechten Menschen miteinander ins Gespräch und begeistern sie für die Naturvielfalt.

 

 

Mit Citizen Science zu Verbreitungskarten der Vögel in Deutschland

Naturbegeisterte Bürger/innen sammeln wertvolle Informationen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Um noch mehr Menschen dafür zu begeistern und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, erarbeiten Wissenschaftler/innen und ehrenamtliche Vogelfreunde gemeinsam interaktive Verbreitungskarten der Vögel in Deutschland. Dadurch wird die Artenvielfalt „vor der eigenen Haustür“ erlebbar und der Wert biologischer Vielfalt sichtbar.

 

 

 

Eine ehemalige Kiesgrube blüht auf

Die Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach (GRKW) pflegt und schützt seit Jahrzenten ein 150 Hektar großes Naturgelände mit Schutzgebiet, Naturlehrgebiet und Freizeitgelände rund um eine ehemalige Kiesgrube. Mit ihren Gewässern und angrenzenden Feuchtgebieten beherbergt das Gebiet viele teils seltene Arten. Ein Naturschutzhaus bietet Führungen und Informationsveranstaltungen an. Außerdem laden Skulpturen, das Rosarium, Spielplätze sowie Aussichtsplattformen dazu ein, die Natur zu erkunden. Jedes Jahr besuchen rund 50.000 Menschen das Gelände.

 

 

 

Für mehr Biodiversität im Isental in Oberbayern

Gemeinsam Lebensräume schaffen und die Artenvielfalt erhalten, das ist das Ziel des BayernNetzNatur-Projektes "Natur.Vielfalt.Isental" im Südosten Oberbayerns. In sechs Schwerpunktgebieten im Isental werden auf einer Gesamtfläche von 1.150 Hektar Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung der Lebensräume durchgeführt. Die Prinzipien Kooperation, Freiwilligkeit und Umweltbildung finden dabei Berücksichtigung.

 

 

 

 

 

Gemeinsam für mehr Falter-Vielfalt in Emden

Soziale Natur – Natur für alle

Das Ökowerk Emden hat das Projekt "Falterfreu(n)de" im Frühjahr 2019 mit dem Ziel initiiert, Insekten, insbesondere die Schmetterlinge, zu fördern und dabei möglichst viele Menschen zu inspirieren, sich zu beteiligen und gemeinsam aktiv zu werden.

Lernen mit Herz und Hand | © Projektträger

Lernen mit Herz und Hand | © Projektträger

Kalb aus der alten Rasse Original Braunvieh | © Projektträger

Kalb aus der alten Rasse Original Braunvieh | © Projektträger

Blütenpracht in der Region Braunschweig | © Projektträger

Blütenpracht in der Region Braunschweig | © Projektträger

Bunte Vielfalt im Friedensgarten Osnabrück | © Projektträger

Bunte Vielfalt im Friedensgarten Osnabrück | © Projektträger

Entnahme der Steinschüttungen | © BFB Rhein-Mosel

Entnahme der Steinschüttungen | © BFB Rhein-Mosel

Beginn der Produktion von Blumensamenmischungen für das Jahr 2021 | © Projektträger

Beginn der Produktion von Blumensamenmischungen für das Jahr 2021 | © Projektträger

„Wie gewohnt“ – ¬Alltagshilfen und Betreuungsangebote | © Projektträger

„Wie gewohnt“ – ¬Alltagshilfen und Betreuungsangebote | © Projektträger

Andernacher Bürger/innen erntet Gemüse | © Projektträger

Andernacher Bürger/innen erntet Gemüse | © Projektträger

Bienenblumen im Schulgarten | © Projektträger

Bienenblumen im Schulgarten | © Projektträger

Freigelegte Drusel auf dem Golfplatz | © Projektträger

Freigelegte Drusel auf dem Golfplatz | © Projektträger

Landsenioren auf dem Tiggeshof - Schafe füttern macht Spaß! | © Projektträger

Landsenioren auf dem Tiggeshof - Schafe füttern macht Spaß! | © Projektträger

Heuübertragung | © BUND

Heuübertragung | © BUND

Aktion der Selbsthilfegruppe „Stroke Families“ | © Projektträger

Aktion der Selbsthilfegruppe „Stroke Families“ | © Projektträger

Besucher/innen des Sinnes-Mustergartens | © Projektträger

Besucher/innen des Sinnes-Mustergartens | © Projektträger

Team des Blühwiesenprojekts | © Projektträger

Team des Blühwiesenprojekts | © Projektträger

Teilnehmer des Betreuungsangebotes an der Gartenpforte | © Projektträger

Teilnehmer des Betreuungsangebotes an der Gartenpforte | © Projektträger

Naturnaher Balkon in Köln | © Projektträger

Naturnaher Balkon in Köln | © Projektträger

Natur erkunden auf dem Naturgrundstück „Unsere Ilminsel“ | © Projektträger

Natur erkunden auf dem Naturgrundstück „Unsere Ilminsel“ | © Projektträger

Ein Kleingarten wird zum außerschulischen Lernort. | © Projektträger

Ein Kleingarten wird zum außerschulischen Lernort. | © Projektträger

Junge Luchse beim Spielen | © Iberian Lynx Ex-situ Programme

Junge Luchse beim Spielen | © Iberian Lynx Ex-situ Programme

Durch das Eschentriebsterben gekennzeichneter Waldstandort in Schleswig-Holstein | © A. Erfmeier

Durch das Eschentriebsterben gekennzeichneter Waldstandort in Schleswig-Holstein | © A. Erfmeier

Biberexkursion | © Projektträger

Biberexkursion | © Projektträger

Gartenschild | Projektträger

Gartenschild | Projektträger

Das Entdeckermobil | © Volker Wenzel

Das Entdeckermobil | © Volker Wenzel

Erntefest, Pfarrerin Sabine Nagel, Vorstand DiakonievereinVeronika Köberlin, Mitarbeiterin der Tafel

Erntefest, Pfarrerin Sabine Nagel, Vorstand DiakonievereinVeronika Köberlin, Mitarbeiterin der Tafel

Für Passanten gut sichtbar blühen Wild- und Zierstauden in einem Privatgarten um die Wette | © Wissmann

Für Passanten gut sichtbar blühen Wild- und Zierstauden in einem Privatgarten um die Wette | © Wissmann

Kuhweide des Hofs Luna | © Projektträger

Kuhweide des Hofs Luna | © Projektträger

Blühender Eingang zur Naturwerkstatt im Schloss- und Auenpark | © Projektträger

Blühender Eingang zur Naturwerkstatt im Schloss- und Auenpark | © Projektträger

Am Golfplatz München Eichenried finden viele Arten einen wertvollen Lebensraum. | © Projektträger

Am Golfplatz München Eichenried finden viele Arten einen wertvollen Lebensraum. | © Projektträger

Jugendprogramm auf dem alten Zechengelände | © Projektträger

Jugendprogramm auf dem alten Zechengelände | © Projektträger

Apfelernte auf der Streuobstwiese © Schwäbisches Streuobstparadies

Apfelernte auf der Streuobstwiese © Schwäbisches Streuobstparadies

Das Eingangsportal lädt Dorfbewohner, Durchreisende, Wanderer und Radfahrer zum Verweilen und Betrachten ein. | © Projektträger

Das Eingangsportal lädt Dorfbewohner, Durchreisende, Wanderer und Radfahrer zum Verweilen und Betrachten ein. | © Projektträger

Auf der Streuobstwiese gibt es eine riesige Artenvielfalt zu entdecken. | © Projektträger

Auf der Streuobstwiese gibt es eine riesige Artenvielfalt zu entdecken. | © Projektträger

Bepflanzung eines insektenfreundlichen Hochbeets im Seniorenheim

Bepflanzung eines insektenfreundlichen Hochbeets im Seniorenheim

Kinder auf Wildkräuterentdeckertour in den Ferien | © Projektträger

Kinder auf Wildkräuterentdeckertour in den Ferien | © Projektträger

Sommerfest im Gemeinschaftsgarten | © Projektträger

Sommerfest im Gemeinschaftsgarten | © Projektträger

Der Hinterwald ist einem Hutewald nachempfunden, die alten Bäume bieten in ihren Spalten und Baumhöhlen Unterschlupf für Vögel und Fledermäuse. | © Projektträger

Der Hinterwald ist einem Hutewald nachempfunden, die alten Bäume bieten in ihren Spalten und Baumhöhlen Unterschlupf für Vögel und Fledermäuse. | © Projektträger

Weiße Barockesel, eine gefährdete Haustierrasse aus dem Burgenland | © Robert Pfeifer

Weiße Barockesel, eine gefährdete Haustierrasse aus dem Burgenland | © Robert Pfeifer

Ausstellung „Kostbares Stadtgrün“ im Gemeinschaftsgarten Wurzelwerk | © UFER-Projekte Dresden.V.

Ausstellung „Kostbares Stadtgrün“ im Gemeinschaftsgarten Wurzelwerk | © UFER-Projekte Dresden.V.

Wie lässt sich eine ehemalige Gärtnerei nachhaltig nutzen? | © Chloroplast Stuttgart e.V.

Wie lässt sich eine ehemalige Gärtnerei nachhaltig nutzen? | © Chloroplast Stuttgart e.V.

Froschlaich, Grasfrosch Rana temporaria in Sevenich, Rote Liste: V, BNatSchG: besonders geschützt! | © Gavin Grosvenor

Froschlaich, Grasfrosch Rana temporaria in Sevenich, Rote Liste: V, BNatSchG: besonders geschützt! | © Gavin Grosvenor

Bachstelze (Motacilla alba) auf bearbeitetem Acker | © Dr. Heiko Schmied

Bachstelze (Motacilla alba) auf bearbeitetem Acker | © Dr. Heiko Schmied

Hängebrücken und Türme führen von Baum zu Baum | © Projektträger

Hängebrücken und Türme führen von Baum zu Baum | © Projektträger

Agroforstfläche in Frankreich | © Projektträger

Agroforstfläche in Frankreich | © Projektträger

Gefräste, abgemagerte Fläche mit Neu-Einsaat einer WildblumenwieseFoto: Ulrich Nothwang

Gefräste, abgemagerte Fläche mit Neu-Einsaat einer WildblumenwieseFoto: Ulrich Nothwang

Der ehemalige Standortübungsplatz Ebern im Frühling | © Klaus Mandery

Der ehemalige Standortübungsplatz Ebern im Frühling | © Klaus Mandery

Portrait einer Wasserbüffelkuh | © Klaus-Peter Hurtig

Portrait einer Wasserbüffelkuh | © Klaus-Peter Hurtig

Teilnehmer am Angebot | © Heinz Egleder

Teilnehmer am Angebot | © Heinz Egleder

Auswertung der Meldungen über das neu entwickelte Regio-Portal | © Krzysztof Luzar

Auswertung der Meldungen über das neu entwickelte Regio-Portal | © Krzysztof Luzar

Nachwuchs im Naturlehrgebiet | © Sabine Klein

Nachwuchs im Naturlehrgebiet | © Sabine Klein

Wiesentag mit der Grundschule. Die Kinder entdecken neugierig die Artenvielfalt in der Wiese | © Wildland-Stiftung

Wiesentag mit der Grundschule. Die Kinder entdecken neugierig die Artenvielfalt in der Wiese | © Wildland-Stiftung

Bunte Blütenfreude im Ökowerk | © Ökowerk

Bunte Blütenfreude im Ökowerk | © Ökowerk

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