Neue UN-Dekade-Projekte im Überblick

Seit dem letzten Newsletter sind eine ganze Reihe neuer Projekte in den beiden UN-Dekade Wettbewerben ausgezeichnet worden. Hier ein Überblick für Sie.

Klassenzimmer im Grünen

Eine 5.000 m² große Streuobstwiese wird im Rahmen des Projekts „Klassenzimmer im Grünen“ seit zehn Jahren kultiviert. Auf der Fläche mit Obstbäumen, Naturteich, Bienenstock und Gemüsegarten können Schüler/innen den Biologieunterricht im Freien abhalten und Biodiversität hautnah erleben.

 

 

 

 

Wangeliner Garten

Der Wangeliner Garten wirkt als regionaler Impulsgeber für Kreativität und Wissenstransfer. Im Lehr- und Erlebnisgarten werden Kunsthandwerk, ökologisches Bauen, Kulinarik und Biodiversität in neun verschiedenen Themenbereichen miteinander verbunden.

 

 

 

Gemeinsam für das neue Emschertal

Soziale Natur – Natur für alle

Eine Verbesserung der Lebensqualität und der ökologischen Situation entlang der Emscher, dieses Ziel hat sich die Kooperation "Gemeinsam für das Neue Emschertal" auf die Fahnen geschrieben. Umbau-Maßnahmen, Mitmach-Aktionen und Info-Veranstaltungen sollen die Emscher für Mensch und Natur nachhaltig aufwerten.

 

 

 

 

Hirschkäfer-Suche

Auf der Webseite www.hirschkaefer-suche.de findet man neben einem Meldeportal für Hirschkäfer und andere Großkäferarten auch praktische Informationen zur Erhaltung und Förderung. Mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen hat sich die umfangreiche Webseite auch zu einem kompetenten Ratgeber für den Erhalt des Hirschkäfers entwickelt.

 

 

 

 

Bienen mögen es bunt

Im Rahmen einer Mitmachaktion werden in Dresden zahlreiche Grünflächen bienenfreundlich umgestaltet. Darüber hinaus finden verschiedene Workshops zu Wiesenpflege und -ökologie sowie bienenbezogene Lernprojekte an Schulen statt.

 

 

 

 

 

Bergische Hotspots der Biodiversität

Der NABU Rhein Berg bewirtschaftet und fördert drei verschiedene Streuobstwiesen mit insgesamt ca. 350 Obstbäumen. Eine der Wiesen wird durch Pferde beweidet, eine zweite durch Schafe und die dritte wird von Hand gemäht. Durch die Pflege werden Tier- und Pflanzenarten erhalten und die Biodiversität im Bergischen Land gefördert.

 

 

 

 

 

Vielfalt schmeckt

Beim Projekt „Vielfalt schmeckt“ steht der Erhalt von alter und geschützter Nutzpflanzensorten im Fokus. Anbau, gezielte Vermarktung und Veranstaltungen schaffen ein Bewusstsein für Biodiversität und die nachhaltige Nutzung der gefährdeten Sorten.

 

 

 

 

 

Streuobstwiese Stahnsdorf

Soziale Natur – Natur für alle

Der Bund für Umwelt und Naturschutz nutzt eine 12 ha große Streuobstwiese in Stahnsdorf zur Obsterzeugung, Heugewinnung und als Weide für eine alte Schafrasse. Es finden Naturerlebnis- und Umweltbildungsveranstaltungen für Kinder und Familien statt.

 

 

 

 

 

 

Mehr Biodiversität in der Zülpicher Börde

Die Landwirtschaftskammer NRW setzt sich für den Erhalt der Artenvielfalt in der Zülpicher Börde ein. Zusammen mit der Biologischen Station im Kreis Düren berät die Kammer Landwirte zu Naturschutzmaßnahmen in der betrieblichen Praxis.

 

 

 

 

 

 

Natur nah dran

Der NABU fördert Gemeinden in Baden-Württemberg, die sich für die naturnahen Gestaltung kommunaler Grünflächen engagieren. Mit heimischen Blühpflanzen schaffen die Kommunen Lebensräume für zahlreiche Insekten. Mit einer umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit wird über die Hintergründe der Initiative informiert.

 

 

 

 

Bunte Vielfalt auf öffentlichen Grünflächen

Mit der Unterstützung von Fachplanern wurden im Kreis Haßberge viele Nistmöglichkeiten und Blühflächen – bestehend aus dauerhaften und pflegeleichten Pflanzenmischungen – geschaffen. Mit Infomaterial und Workshops wird Know-how über das Anlegen und Pflegen von Blühflächen und Nistmöglichkeiten vermittelt.

 

 

 

 

Die Waldschule

Soziale Natur – Natur für alle

Im Projekt „Die Waldschule“ der BayWa Stiftung lernen Kinder aus Grundschulen und sonderpädagogischen Förderzentren das Ökosystem Wald mit allen Sinnen kennen. Waldpädagogen vermitteln positive Erlebnisse und Wissen rund um die Naturvielfalt des Waldes.

 

 

 

 

 

Der Natur auf der Spur

Der ehemalige Bundeswehrübungsplatz in Ebern ist besonders artenreich und als FFH-Gebiet ausgewiesen. Es ist ein Naherholungs- und Wandergebiet entstanden. Infotafeln und Flyer weisen auf die Besonderheiten hin. Auf Exkursionen kann die Naturvielfalt erlebt werden.

 

 

 

 

Gärtnern für alle auf dem StadtAcker

Soziale Natur – Natur für alle

Auf dem inklusiven und interkulturellen „StadtAcker“ im Neubauquartier Ackermannbogen in München gärtnern Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen und Kulturen. Als ökologischer Experimentier- und Lernort fördert der StadtAcker ein nachhaltigeres Alltagsleben und das soziale Miteinander.

 

 

 

 

Traditionelle Kulturpflanzen erhalten

Der Schaugarten und die Streuobstwiese der Stiftung Kaiserstühler Garten beherbergen über 1.000 traditionelle Nutzpflanzenarten. Das gewonnene Saatgut wird kostenlos an Gärtner/innen verteilt. Es gibt regelmäßige Führungen und Veranstaltungen.

 

 

 

 

Der Umweltbus

Der Umweltbus LUMBRICUS ist eine kostenlose, mobile Forschungsstation für Schüler/innen, Naturschutzgruppen und Fortbildungseinrichtungen in NRW. Dort können Naturfreunde Arten bestimmen oder die Qualität von Gewässern untersuchen.

 

 

 

 

Naturerfahrung im Märchenwald

Der 24 Hektar große Märchenwald Einbeck beheimatet über 200 Jahre alte Eichen und Buchen. Um den wertvollen Lebensraum zu schützen, wurde er aus der Nutzung genommen. Auf Führungen kann man die einmalige Natur erleben.

 

 

 

 

 

Grüne Stadt

Das Projekt Grüne Stadt vermittelt Wissen zur Biodiversität, sensibilisiert für die Thematik und gibt praktische Tipps und Anleitungen, wie man selbst auf kleinstem Raum einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten kann.

 

 

 

 

 

Eulen schützen

Das Projekt "Kleine Eulen – große Wirkung" setzt sich für den Erhalt bedrohter Eulenarten im Steigerwald ein – mit eulenfreundlichem Waldmanagement, Nisthilfen und einem Monitoring. Außerdem besteht eine Kooperation mit Kindergärten und einer Realschule.

 

 

 

 

 

 

Grüne Stunde für mehr Lebensqualität

Soziale Natur – Natur für alle

Der Garten „Grüne Stunde“ bietet Menschen mit Demenz und deren Angehörigen einen Ort für positive Naturerfahrungen und schafft Lebensräume für Insekten. Außerdem finden regelmäßig Workshops zur Naturvielfalt statt.

 

 

 

 

 

 

 

Schutz für den Rotmilan

Der Rotmilan-Bestand in Deutschland ist seit den 1990er-Jahren stark zurück gegangen. Ein länderübergreifendes Projekt setzt sich für den Schutz des Vogels ein – mit Maßnahmen an der Rhön, einem wichtigen Brutgebiete der Art.

 

 

 

 

 

Grüner Gürtel Groß-Gerau

Im Kooperationsprojekt „Grüner Gürtel Groß-Gerau“  werden mit NABU, Landwirten, Jägern, Imkern, einer Vogelschutzgruppe und den Naturschutzbehörden Blühstreifen, Feldgehölze, Heckenstreifen und private Streuobstwiesen angelegt. So werden in der ausgeräumten Feldflur Trittsteinbiotope vernetzt und Wanderkorridore geschaffen.

 

 

 

 

Der Gallus Garten verbindet

Soziale Natur – Natur für alle

Der Gallus Garten in Frankfurt verbindet Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten, Kulturen und Generationen. Der Garten wird von Kindern und Erwachsenen gepflegt und bietet Platz für Veranstaltungen.

 

 

 

 

 

Landschaftspflege mit Rothirschen

Naturnahe Offenland-Lebensräume sind besonders wertvoll für die biologische Vielfalt. Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr übernehmen wildlebende Rothirsche die Beweidung der Flächen.

 

 

 

 

Umweltnetzwerk Wupperverband

Ein Kooperationsprojekt von Wupperverband und sechs Biologischen Stationen bringt Arten- und Ressourcenschutz zusammen. Gemeinsam werden Maßnahmen zum Erhalt von Gewässer, Biotopen und biologischer Vielfalt entwickelt sowie Monitorings geplant.

 

 

 

 

 

Forscherstation und Biotop im SOS-Kinderdorf

Soziale Natur – Natur für alle

Aus einem alten, verwilderten Feuerlöschteich wird ein Biotop mit Forscherstation. Dafür wurde ein Konzept für einen geschützten Lebensraum mitten im SOS-Kinderdorf Zwickau entwickelt und umgesetzt.

 

 

 

 

Nah am Wasser

Die Berliner Wasserbetriebe sorgen für eine naturnahe Umgestaltung ihres Betriebsgeländes an der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel und fördern damit die biologische Vielfalt im urbanen Raum.

 

 

 

 

 

Vielfalt auf dem Freiburger Schlossberg

Für mehr Biodiversität auf dem Schlossberg in Freiburg werden mit Studierenden ökologische Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören die Beweidung mit alten Nutztierrassen, das Errichten von Totholz-Habitaten und Naturerlebnisangebote.

 

 

 

 

 

Naturfreizeit für Familien

Soziale Natur – Natur für alle

In Salzgitter werden Familien Aktivitäten für eine gemeinsame Freizeitgestaltung in der Natur angeboten. Wildnis- und waldpädagogischen Konzepte bilden die Grundlage dafür, die Natur in regionalen Forsten und Naherholungsgebieten spielerisch zu entdecken.

 

 

 

 

 

Biologische Vielfalt trotz Handicap erleben

Soziale Natur – Natur für alle

Regelmäßig treffen sich Menschen mit geistiger Behinderung an der LBV Umweltstation am Rothsee, um gemeinsam die unmittelbare Lebenswelt zu erforschen, erleben und begreifen. Mit Unterstützung einer heilpädagogischen Fachkraft werden im jahreszeitlichen Verlauf attraktive Aktionen durchgeführt.

 

 

 

 

 

Mehr Vielfalt in Münzenberg

Seit Februar 2017 engagieren sich Kommune, Stadtbauernverband, Landwirte, Förster, Jäger und Imker sowie Behörden und Vereine für den Erhalt und die Förderung der Biodiversität in Münzenberg. Dafür wurden fünf Arbeitskreise mit den Bereichen Blühstreifen, Streuobstwiesen, FFH-Gebiet Steinberg, Geologischer Garten und Mitmachprojekte ins Leben gerufen.

30 neue Obstbäume alter Sorten wurden auf der Streuobstwiese angepflanzt. | © Eva-Maria Dünkel

30 neue Obstbäume alter Sorten wurden auf der Streuobstwiese angepflanzt. | © Eva-Maria Dünkel

Pflanzenfärbworkshop im Wangeliner Garten | © K. Hirrich

Pflanzenfärbworkshop im Wangeliner Garten | © K. Hirrich

Die fleißigen Bestäuber freuen sich über das blühende Emschertal. | @ Projektträger

Die fleißigen Bestäuber freuen sich über das blühende Emschertal. | @ Projektträger

Hirschkäfer | Dr. Markus Rink

Hirschkäfer | Dr. Markus Rink

Sensen-Workshop beim Projekt „Bienen mögen es bunt“ | © Projektträger

Sensen-Workshop beim Projekt „Bienen mögen es bunt“ | © Projektträger

Streuobstwiesen bieten vielen Arten einen wichtigen Lebensraum. | © Hans Joachim Schatz

Streuobstwiesen bieten vielen Arten einen wichtigen Lebensraum. | © Hans Joachim Schatz

Verkostungsaktion bei Alnatura | © ProSpecieRara / Ann-Kathrin Söllner

Verkostungsaktion bei Alnatura | © ProSpecieRara / Ann-Kathrin Söllner

Umweltbildung mit Maren Heppchen | © Projektträger

Umweltbildung mit Maren Heppchen | © Projektträger

Mehr Vielfalt in der Zülpicher Börde – dafür setzt sich die Landwirtschaftskammer NRW ein. | © Biologische Station Düren e. V.

Mehr Vielfalt in der Zülpicher Börde – dafür setzt sich die Landwirtschaftskammer NRW ein. | © Biologische Station Düren e. V.

Beteiligte des Projekts „Natur nah dran“ bei der Pflege eines Blühstreifens | © Projektträger

Beteiligte des Projekts „Natur nah dran“ bei der Pflege eines Blühstreifens | © Projektträger

Blühfläche in Aidhausen | © Projektträger

Blühfläche in Aidhausen | © Projektträger

Vielfalt fördern: Jedes Kind pflanzt einen eigenen Baum und trägt dazu einen Teil zum Erhalt unserer heimischen Wälder bei. | © Projektträger

Vielfalt fördern: Jedes Kind pflanzt einen eigenen Baum und trägt dazu einen Teil zum Erhalt unserer heimischen Wälder bei. | © Projektträger

Familie beim Wandern im Gelände | © Projektträger

Familie beim Wandern im Gelände | © Projektträger

Im StadtAcker gärtnern Menschen unterschiedlicher Herkünfte und teilen vielfältige Erfahrungen. | © Projektträger

Im StadtAcker gärtnern Menschen unterschiedlicher Herkünfte und teilen vielfältige Erfahrungen. | © Projektträger

Farbenspektrum der Eichstetter Möhre „Gelrübli“z_, Ernte 2018

Farbenspektrum der Eichstetter Möhre „Gelrübli“z_, Ernte 2018

So sieht’s im Inneren des LUMBRICUS aus. | © Projektträger

So sieht’s im Inneren des LUMBRICUS aus. | © Projektträger

Märchenwald Einbeck | © Projektträger

Märchenwald Einbeck | © Projektträger

Wie man sich auch im Kleinen für die Vielfalt einsetzen kann, zeigt das Projekt „Grüne Stadt“. | © Projektträger

Wie man sich auch im Kleinen für die Vielfalt einsetzen kann, zeigt das Projekt „Grüne Stadt“. | © Projektträger

Umweltbildung zum Thema Eulenschutz | © Projektträger

Umweltbildung zum Thema Eulenschutz | © Projektträger

Besucher erkunden den Therapiegarten. | © Projektträger

Besucher erkunden den Therapiegarten. | © Projektträger

Rotmilan im Suchflug | © Biosphärenreservat Rhön

Rotmilan im Suchflug | © Biosphärenreservat Rhön

Blühwiesen dienen Insekten als Nahrungsquelle und Lebensraum | © Projektträger

Blühwiesen dienen Insekten als Nahrungsquelle und Lebensraum | © Projektträger

Kräuterspirale im Gallus Garten | © Kinder im Zentrum Gallus e. V.

Kräuterspirale im Gallus Garten | © Kinder im Zentrum Gallus e. V.

Rothirschrudel bei der Landschaftspflege | © Projektträger

Rothirschrudel bei der Landschaftspflege | © Projektträger

Glatthaferwiese auf dem Betriebsgelände Klärwerk Kohlfurth | © Biologische Station Mittlere Wupper

Glatthaferwiese auf dem Betriebsgelände Klärwerk Kohlfurth | © Biologische Station Mittlere Wupper

Das Forscherteam | © Projektträger

Das Forscherteam | © Projektträger

Luftbildaufnahme der Anlage vor| © Sascha Abendroth

Luftbildaufnahme der Anlage vor| © Sascha Abendroth

Schafe auf der Projektfläche | © Projektträger

Schafe auf der Projektfläche | © Projektträger

Waldsofa im Projekt „Natur erleben für Eltern und Kinder“ | © Ulrike Klatte

Waldsofa im Projekt „Natur erleben für Eltern und Kinder“ | © Ulrike Klatte

Zwei Teilnehmer mit Down-Syndrom und Assistentin sind auf der Suche nach Kaulquappen. | © Projektträger

Zwei Teilnehmer mit Down-Syndrom und Assistentin sind auf der Suche nach Kaulquappen. | © Projektträger

Schwalbenschwanz im Garten | © Sabine Tinz

Schwalbenschwanz im Garten | © Sabine Tinz

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